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3. Februar 2020 / Comments (0)

Steeltownman Indoor Aquathlon, 01.02.2020

Steeltownman Linz Indoor Aquathlon
Bericht von Florian Scholz:

Zum 2. Mal in meiner sportlichen Laufbahn wagte ich mich an einen Aquathlon über 400m schwimmen und 3km laufen. Eine Premiere war es jedoch dass alles drinnen stattfand: das Schwimmen auf der 50m-Bahn im Olympiazentrum auf der Gugl in Linz, das Laufen auf der 200m-Bahn in der nebenan befindlichen Tips-Arena. Letzteres wäre angesichts des sonnigen Frühlingswetters sicher auch draußen möglich gewesen, aber das weiß man halt vorher leider nicht…

Spannend am Bewerb war auch dass im Gegensatz zu einem normalen/herkömmlichen Duathlon/Triathlon die Teilbewerbe nicht unmittelbar aufeinander folgten, sondern getrennt absolviert wurden. Der abschließende Lauf wurde dabei mit den Rückständen vom Schwimmen als Gundersen-Bewerb (wie zB in der nordischen Kombination) absolviert, dh alle paar Sekunden wurde ein oder mehrere Starter losgelassen.

Beim Schwimmen hatte jede/r SchwimmerIn eine ausreichend breite Bahn zur Verfügung, sodass nicht gekreiselt werden mußte. Obwohl ich nach dem Wasserstart (kein Startsprung erforderlich) natürlich gleich einmal zu schnell wegkraulte fand ich ein gutes Tempo und war mit 6:32min und neuer persönlichen Bestzeit durchaus zufrieden. Im fast 40-köpfigen Erwachsenen-Starterfeld reichte das zwar nur zu Rang 21, aber darum geht es ja nur sekundär.

Blöd daran war jedoch dass das Laufen auf 2 separate Läufe aufgeteilt wurde und ich somit den Lauf der langsameren Schwimmer als Gejagter eröffnen durfte. 2s schneller und ich wäre als letzter vom anderen Lauf gestartet. Für die Zeiten wäre es egal gewesen, aber die Rolle des Jägers gefällt mir besser als die des Gejagten…

Der Lauf selbst war dann kurz, knackig und hart – mein Ziel von einer Pace unter 4:00min/km konnte ich mit 3:56min/km und gesamt 11:47min auf den 15 Runden dann aber schaffen, auch wenn ich Ziel damit zu kämpfen hatte meinen Mageninhalt drinnen zu lassen (es gelang zum Glück). Zeitlich konnte ich in Summe dann noch einen anderen Läufer überholen und beendete den Aquathlon als gesamt 20. bzw. 4. der AK (von 4…) – Luft nach oben ist jedenfalls noch da, mal schauen ob ich heuer diese Pace auch noch auf längeren Distanzen halten kann…

Die Veranstaltung selbst war an sich gut organisert und einfach mal zur Abwechslung was anderes, ein Manko ist lediglich die viele Warterei: durch die vielen Kinder- und Jugendklassen muss man zuerst einige Zeit auf den Schwimmstart warten und danach noch ein 2. Mal auf den Laufstart – da geht für gerade mal 20min Wettkampf-Zeit leider der ganze Tag drauf…

Last modified: 18. Februar 2020