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Bericht von Sperr Julia:

Am Sonntag stand mit dem Mondsee Radmarathon mein bisher längstes Radrennen auf dem Plan: die Strecke B mit 140km und 1600hm war für mich auf jeden Fall eine Herausforderung. Den Startplatz habe ich zwei Vereinskolleginnen zu verdanken, die mir eine neue Chance geben wollten nach meinem weniger erfolgreichen Rennen im letzten Jahr (Sturz auf der Strecke C kurz vor dem Ziel). Das Wetter hat es leider auch dieses Jahr nicht ganz so gut mit mir gemeint und so hat es kurz vor Start noch einmal ordentlich geregnet. Der offizielle Start erfolgte dann zwar im Trockenen, dafür war die Straße noch richtig nass und die ersten Kilometer konnte ich kaum unterscheiden ob das Wasser von oben oder unten gekommen ist ;-). Deshalb bin ich das Rennen auch vorsichtig angegangen und habe lieber auf einen guten Windschatten verzichtet als etwas zu riskieren. Dadurch habe ich auch die eine oder andere Gruppe bis Bad Ischl verloren, ab dem Weißenbachtal hat sich das Feld dann etwas mehr aufgeteilt und das Fahren wurde deutlich angenehmer. Ab Unterach hat mich dann auch mein Bruder Roland begleitet und unterstützt und so konnte ich den letzten größeren Anstieg Richtung Weißenkirchen und Lichtenberg sehr gut bewältigen. Die finalen Kilometer nach Loibichl und zurück ins Ziel nach Mondsee gingen dann wie von selbst (auch dank Windschatten) und die Zieleinfahrt bei Sonnenschein und vielen Zuschauern war dann einfach perfekt. Fazit: schöne Strecke, super Support und Ziel glücklich erreicht – die Zeit von 4:46 ist dabei schon fast nebensächlich ;-).
 

Bericht von Manuela Höllnsteiner und Markus Fiedler:

Am 24.06. um 07:50 Uhr gingen Markus Fiedler und ich zum 32. Mondseer Radmarathon an den Start.
Markus hatte dieses Jahr entschlossen mich auf der Strecke C zu unterstützen. Gerade mal eine Woche zuvor hatte er den 1000er Brevet mit gut 12.000 Höhenmetern mit vielen Strapazen absolviert. Da waren die 75 Kilometer im reduzierten Tempo (da ja ich im Schlepptau) eine leichte Übung für ihn.
Pünktlich zum Start hatte sich der Regen eingestellt, somit wurden wir die ersten Kilometer nur von unten nass. Die Straße trocknete relativ schnell und die Temperaturen waren für ein Rennen bei ca 15°C eigentlich optimal. Nur die Zehen froren ein bisschen da sie von Anfang an nass waren.
Die Strecke kannten wir bereits – von Mondsee über die Scharflinghöhe nach Bad Ischl und übers Weißenbachtal zurück nach Mondsee – in Summe 75 Kilometer und gut 500 Höhenmeter waren zu bewältigen.


Wir starteten im 2. Startblock, Markus voran stimmte das Tempo stets gut auf mich ab und gab mir Tipps aufwärts. Ich heftete mich an sein Hinterrad und so ging es geradeaus und bergauf voll motiviert an vielen Mitstreitern vorbei. Im Weißenbachtal trafen wir auf einige 145 Kilometer Fahrer, mittendrin Vereinskollegin Julia. Zügig ging es weiter bis in die Burgau wo es leider aufgrund der Fahreransammlungen ziemlich schoppte und wir nicht so gut vom Fleck kamen. Von Unterach bis Mondsee übernahm Markus wieder die Führung mit ca 30 Anderen im Schlepptau. Bergauf gaben meine Beine leider nicht mehr soviel her und bis ins Ziel hatte ich ziemlich zu kämpfen nicht mein Zugpferd zu verlieren bzw musste dieses schon etwas an Tempo rausnehmen um mich nicht zu verlieren.


Eingebogen in die Allee fehlte mir nun leider die Kraft für den Zielsprint, so wurde ich auf die letzten Meter noch von Einigen überholt die sich die letzten Kilometer hinter uns eingereiht hatten. Im Ziel angelangt war ich sehr erschöpft aber nicht unzufrieden und natürlich dankbar für die gute Führung von Markus die eine Zeit von 2:07 ermöglichte.

 

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West