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Roland Sperr, Peter Leitner, Rudi Wagner und Markus Fiedler düsten wie ein Schnellzug rund um Österreich. Wir gratulieren zu dieser absolut grandiosen Leistung!

Bericht von Roland Sperr:

Das Race Around Austria kann mittlerweile auf eine 8-jährige Geschichte zurückblicken. In der Vergangenheit haben schon mehrere Mitglieder des ASC als Teil eines Teams oder als Einzelstarter an dem Rennen teilgenommen. Und nach 2015 stand 2016 zum 2. Mal ein reines 4er-Team des ASC am Start. Markus Fiedler, Peter Leitner, Rudolf Wagner und Roland Sperr hatten sich zum Ziel gesetzt die 2.200 km und 30.000 Höhenmeter rund um Österreich nonstop in einer Zeit von ca. 3 Tagen (72 Stunden) zu bewältigen.
Die Vorbereitung für ein solches Unterfangen ist sehr zeitaufwändig, denn es gibt genug zu planen und koordinieren. Unzählige Anfragen und Sitzungen waren notwendig, bis alle Sponsoren und Betreuer gefunden waren, die Rennstrategie stand und die Fahrzeuge zur Verfügung standen.
Die Woche vor dem Rennen stand dann im Zeichen der Vorbereitung der Autos und der Fahrräder, sowie der Einweisung unserer fleißigen Betreuer. Da wir allesamt Rennneulinge sind, war die Einschätzung der notwendigen Verpflegung nicht sehr leicht, zu wenig hatten wir sicherlich nicht mit.
Gut vorbereitet ging es also ins Rennen, der Rennstart erfolgte am späten Mittwochnachmittag. Leider ist genau während der Rennzeit eine Kaltfront über Österreich hinweggezogen und die sommerlichen Temperaturen von vor ein paar Tagen wurden während des Rennens bei weitem nicht erreicht. Viel schwerer wog jedoch, dass auf Grund von Glatteisgefahr über 2.000 Metern der Großglockner für das Rennen gesperrt und über den Felbertauern umgeleitet wurde. Am Hochtor gibt es normalerweise jedes Jahr eine sehr gut besuchte Fanzone, auf die sich die Sportler schon vor dem Start freuen. Diese blieb uns aus Sicherheitsgründen leider verwehrt.
Trotz dieses emotionalen Dämpfers konnten wir das Rennen ziemlich genau an Hand unserer selbst gesteckten Marschroute bestreiten und auch der Regen hielt sich einigermaßen in Grenzen. Auf Grund von Navigationsfehlern der anderen Teams lagen wir zwischenzeitlich auf Platz 2, wohl wissend, dass diese Platzierung nicht unserer Leistungsfähigkeit entspricht und andere Teams sich noch vor uns schieben werden. In der 1. Nacht war der Regen stetiger Begleiter, der sich dann im Burgenland von relativ starkem Wind ablösen lies. Der weitere Wetterverlauf war eine Abwechslung aus trockenen Phasen und Regen. Gewisse Berge vor denen wir großen Respekt hatten gingen relativ leicht von der Hand bzw. waren wir gefühlt viel schneller oben als erwartet, andere Berge jedoch wollten einfach nicht enden. Die letzten Kilometer ins Ziel bewältigten wir abwechselnd zu viert und schließlich erreichten wir, empfangen von sehr vielen Verwandten, Freunden und Bekannten, das Ziel in St. Georgen nach 69 Stunden und 1 Minute als 4. 4er-Team. Mit dem Glockner hätten wir wohl eine Zeit zwischen 71 und 71,5 Stunden erreicht.
Das Ergebnis wurde anschließend und auch am folgenden Tag ausgiebig gefeiert, auch wenn nach dem Rennen noch viel Aufräumarbeit und Fahrzeugreinigung am Plan stand.
Wir möchten uns recht herzlich bei unseren Betreuern, Sponsoren und Fans entlang der Strecke und im Ziel für die großartige Unterstützung bedanken. Wir als Radfahrer sind nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen, das war uns schon vor dem Start klar, jedoch während des Rennens hat sich diese Erkenntnis durch die perfekte Arbeit unserer Betreuer noch viel stärker eingeprägt. Erst während des Rennens bekommt man einen Eindruck, welch eine Erleichterung es für die Fahrer ist, wenn sie nur treten müssen und ihnen ansonsten so gut wie alles abgenommen wird. Daher ein riesiger Dank an all unsere Betreuer, ohne euch alle wäre diese Unternehmung nicht möglich gewesen! DANKE!!!
Neben dem doch sehr erfreulichen Ergebnis steht für uns der Spaß, den wir gemeinsam mit unseren Betreuern hatten, sicherlich im Vordergrund und wird wohl auch für immer in Erinnerung bleiben.

 

 

 

Bericht von Julia Sperr:

Der Sickinger Rundlauf ist immer ein Highlight der Running Tour, nicht zuletzt wegen dem ausgezeichneten Kuchenbuffet. Deshalb habe ich mir den Termin im Kalender bereits frühzeitig eingetragen und bei der Feier vom Race Around Austria (das 4er Team des UASC hat den 4. Platz erreicht) haben sich gleich noch zwei freiwillige Pacemaker gefunden, und zwar unsere beiden Fahrer Roland Sperr und Peter Leitner.
Damit stand einem erfolgreichen Lauf nichts mehr im Wege – außer vielleicht die etwas länger andauernde Feier am Vortag.
Kurz entschlossen hat sich auch noch Stephanie Eicher unserer Truppe angeschlossen und somit waren mit Charly Schiemer, Sonja Streit und Christoph Kieleithner sechs Läufer des UASC am Start.
Die abwechslungsreiche Strecke führt über 9,2km von Schörfling nach Sicking und wieder zurück und Dank der zahlreichen Fans entlang der Strecke haben wir alle unser Bestes gegeben.
Ich konnte durch meinen erfahrenen Pacemaker (danke Roland) eine gute Zeit von 46:00 erreichen, Stephi hat eine super Leistung gezeigt mit 43:55 (damit haben wir Platz 5 und 6 in unserer Altersklasse erreicht) und Charly wie immer top mit 36:01 (Platz 2). Die vielen Zuschauer im Zielbereich haben uns dann gebührend empfangen und zum Abschluss gab es noch ein Glas Sekt vom LC Sicking – rund um eine gelungene Veranstaltung.

 

 

Bericht von Charly Schiemer:

Bei sehr warmen Wetter waren diesmal sogar 265 Teilnehmer (84 Damen und 181 Herren) am Start.
Ich habe mein Tempo von Anfang an gut erwischt und erreichte das Ziel in 36:01:40.
Völlig überraschend wurde ich  30m vor dem Ziel noch von Karl Süß überholt und um nur 36 sec von Ihm geschlagen. Dennoch bin ich sehr zufrieden, da ich „Silber“ gewonnen und nicht „Gold“ verloren habe.
Für eine kleine Sensation konnte aber Julia Sperr sorgen. Als „ Nicht-Läuferin“ konnte sie mit Ihrem Bruder Roland als Tempomacher in einem guten 5er Schnitt in 46 min ins Ziel kommen und Rang 6 Damen AKF von 16 erreichen, und hat somit eine Wette ( 1 Faß Bier) gewonnen. Eicher Stephanie kam sogar in 43:55:83 ins Ziel und kam auf Platz 5 bei den Damen AKF.

 

 

 

Bericht von Luisa Kaltenecker:

Heuer bestritten mein Papa und ich schon zum zweiten Mal gemeinsam die G-Strecke (22km/688hm).
Das Wetter war ein Traum für jeden Mountainbiker, da es nicht allzu warm war und zwischendurch regnete.
Um 12:15Uhr ging es dann los und wir bewältigten gemeinsam recht zügig die ersten kleinen Anstiege.
Auf die Hochmuth zog mich mein Pacemaker super hinauf und ich begann mir, eine Zeit auszurechnen. Vielleicht geht es sich dieses Mal unter 1h20min aus?
Die Abfahrten verliefen trotz viel “Gatsch” gut und wir erreichten in 1:19:48 die Ziellinie, was 7min schneller als im Vorjahr war!
Somit wurde ich in der Damengesamtwertung 11. vion 107 und in meiner Altersklasse U17 5. von 12 Teilnehmerinnen.
Wie jedes Jahr wieder ein tolles Rennen!

 

 

 

Bericht von Charly Schiemer:

Bei hohen Temperaturen von ca. 29 Grad waren diesmal in Bruckmühl  131 Staffel-Teilnehmer und 43 Einzelkämpfer am Start.
Da Radfahren nicht so mein Lieblingssport ist bin ich nicht am letzten Zacken gefahren und war als 17. Gesamt im Ziel.
Beim Lauf konnte ich meine Routine wieder ein wenig ausspielen und kam als 9. Gesamt von 43 ins Ziel.
Ich konnte sogar die M50 mit 7 Teilnehmern gewinnen.
Da leider meinem Freund Hubert Grabner in der 2.Runde Radfahren beim Vorderreifen die Luft ausging, er aber den Reifen mit einer Spezialkartusche wieder aufpumpen konnte, war er als Zweiter nur eine Minute hinter mir im Ziel.
Bei der Siegerehrung haben wir dann den ersten und zweiten Platz mit einem Bier gefeiert.

 

 

 

Vergangenen Freitag war es wieder so weit, das traditionelle Bergzeitfahren auf den Dachsteinblick in Nußdorf/Attersee stand am Programm. Dabei wurde die Vereinsmeisterschaft der Kategorie Rad ausgefahren.
Der knackige Berg mit der wunderschönen Aussicht auf den Attersee (für alle Nicht-Teilnehmer) erstreckt sich über 4,2km und 270hm.
8 RadlerInnen trotzten der Anstrengung und düsten den steilen Anstieg hinauf bis zur Jausenstation am Dachsteinblick.

Felix Hermanutz:          12:22,61min 1.Platz Jugend männlich
Roland Sperr:               13:02,24min 6.Platz AK 1
Tobias Steinbichler:     13:32,71min 11.Platz Allgemeine Klasse
Markus Fiedler:             13:48,02min 10.Platz AK 1
Charly Schiemer:          18:25,90min 7.Platz AK 3

Bernadette Eicher:        15:51,89min 2.Platz Damen 2
Angelika Krumphuber: 16:24,72min 3.Platz Damen 2
Julia Sperr:                     17:15,38min 5.Platz Damen 2

Das Ergebnis der Vereinsmeisterschaft Rad lautet wie folgt:
Damen:
1. Platz: Bernadette Eicher
2. Platz: Angelika Krumphuber
3. Platz: Julia Sperr

Herren:
1. Platz: Felix Hermanutz
2. Platz: Roland Sperr
3. Platz: Tobias Steinbichler

Herzliche Gratulation den Teilnehmer/innen und danke den treuen Fans!
Danke an das Organisationsteam und Danke an Marlene für die tollen Fotos.

 

Bericht von Charly Schiemer:
Wie jedes Jahr bin ich wieder mit meinem Waffenrad Baujahr 1958 ca. 18 kg und 44:21 Übersetzung an den Start gegangen.
Das große Ziel nicht absteigen zu müssen habe ich wieder geschafft und erreichte eine Zeit von 18:25 (PB 2005 – 15:57)
Rang 7 in der M50 und Rang 86 von 94 Teilnehmern.

 

 

 

Bericht von Bernhard Eitzinger:

Am 09.07.2016 war es endlich soweit und ich startete nach gut 3 Monaten Training auf der B-Strecke der Trophy mit 119,5km und 3800hm.
Los ging es um 09:05 in Bad Goisern gleich mal mit dem ersten Anstieg von 800h auf den Raschberg hinauf und weiter auf die Hütteneck Alm, wo mich meine Familie schon mit Applaus erwartete.
Ich begann am Anfang ruhig, um mich nicht zu sehr mitreissen zu lassen, was mir auch sehr gut gelang im Gegensatz zu den letzten Jahren. Auf dem Trail runter zur Ewigen Wand konnte ich einige Plätze gutmachen, da ich dieses Stück schon sehr gut kannte.
Weiter ging es dann Richtung Obertraun und Hallstatt mit dem Gedanken im Kopf, ja Kraft für den Salzberg übrig zulassen. Diesen konnte ich jedoch ohne Probleme überwinden und befand mich schon bald im Anstieg auf die Rossalm.
Alles lief eigentlich perfekt und ich begann, mir meine Zeit auszurechnen. Geht es sich unter 8:00h aus?
Beim letzten Anstieg erhöhte ich nochmals das Tempo und hing mich an einem A-Strecke Fahrer an. Leider reichte es Schlussendlich knapp nicht.
Mit meiner Zeit von 08:00:31h belegte ich Gesamt den  475.Rang und in meiner Klasse den 76.Rang. 

 

 

 

Bericht von Charly Schiemer:
Bei sehr warmen und schwülem Wetter waren 117 Teilnehmer beim  Hauptlauf über 10,2km in Zipf am Start.
Leider hatte ich, wie schon am Tag davor, Magenprobleme und musste bei km 4 in die Büsche. Konnte aber dann das Rennen wieder aufnehmen und erreichte sogar noch den 4. Platz in der M50 von 23 Teilnehmern und Gesamtplatz 21 (nur 9 Sekunden hinter Platz 3 und 15 Sekunden hinter Platz 2).
Ein großes Kompliment an die Organisation, die Laufstrecke ist Natur pur.
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr -> "20 Jahr Jubiläum" und hoffe auf ein etwas kühleres Wetter.

 

 

 

Der UASC Attersee West war sehr präsent beim "Heim-Duathlon" in Powang.

Bernadette und Stephanie Eicher sowie Stefan Hamader und Roland Sperr traten beim Einzelberwerb an. Markus Fiedler mit Manuela Höllnsteiner und Angelika Krumphuber mit Julia Sperr radelten und liefen im Staffelbewerb.

Bericht von Roland Sperr:
Am 23.07.2016 fand die 5. Auflage des Duathlons in Powang statt. Der Duathlon ist dem guten Zweck gewidmet und der Reinerlös wird jedes Jahr an verschiedene Projekte gespendet. Das Wetter war mehr als wechselhaft prgnostiziert, dennoch wagten sich auch viele Mitglieder des ASC an den Start der Strecke mit 15km fürs MTB und anschließendem 4,5km Lauf.
Es war zwar sehr schwül, aber der Regen kam erst während der Siegerehrung, so konnte der Bewerb noch bei sehr guten Bedingungen durchgeführt werden.

Markus und Manu erreichten in 1:07:40 den 2. Platz in der Mixed-Staffelwertung, ein weiteres Staffelstockerl gelang Angelika und Julia in der Damenklasse. Eine Zeit von 1:12:13 bedeutete Platz 3.

Bei den Einzelstartern teilten sich Berni und Stephi den obersten Platz am Stockerl in der Damenklasse. Mit 1:10:01 siegten sie ex-aequo. Roland konnte in 1:01:05 den 2. Platz in der männlichen AK1 erreichen. Lediglich Stefan hatte Pech, da er auf Grund eines Platten kurz vor dem Start kurzfristig auf ein zu kleines und technisch auch nicht einwandfreies Leihrad umsteigen musste. Trotzdem erreichte er in 1:05:18 den 5. Platz in der männlichen AK1.

Die vielen Stockerl wurden anschließend noch gefeiert, teilweise sogar sehr ausgiebig.

 

 

 

Auch Hannes Humer bestritt im schönen Salzburger Seenland den Trumer Triathlon:

Bei leider sehr bescheidenen Wetterverhältnissen ging heuer der Trumer Triathlon über die Bühne. Was es letztes Jahr zu heiß war, war es diesmal zu kalt. Die langen Gesichter beim Check-In sprachen Bände…
Bei Regen, ca. 14°C Außentemperatur und 18°C Wassertemperatur starteten knapp 300 Kurzdistanzler in mehreren Wellen über 2 Schwimmrunden (1.5 km) mit Landgang im Obertrumer See.
In 2 Schleifen ging es anschließend am Rad um Obertrum und abschließend rund um den  Obertrumer See wieder zurück in die Wechselzone. Bei anfangs noch leichtem Nieselregen und später dann sehr nasser Strecke mussten man fast mit angezogener Handbremse die Abfahrten und Kurven angehen um Stürze zu vermeiden. Die folgenden 2 Laufrunden á 5 km waren dann im Vergleich zur letztjährigen Hitze schon wieder recht angenehm zu bewältigen.
Mit einer Zeit von 2:48:46  (73. in der Klasse 24-39 M) konnte ich aber trotz der widrigen Verhältnisse meine Zeit von der letztjährigen Premiere in Obertrum verbessern.

 

 

 

Lisa Rutschetschin startete beim Kids Triathlon in Obertrum über die Distanz 50m Schwimmen, 1500m Rad und 600m Lauf:

Tolles Event am Trumer See.“Der See ist viel wärmer als der Attersee“schwärmt Lisa.
Etwas skeptisch schaut sie dem Bewerb entgegen, denn sie weiss, dass starke Salzburger Konkurrenz am Start ist. Sie steigt aber schließlich als 2.steigt aus dem Wasser. Dann läuft sie 200m bis zur Wechselzone-ab aufs Rad-und dann auf die Laufstrecke.
Am Ende sehr zufrieden mit dem 3.Rang. Ganz toll gemacht!

 

 

 

Stefan Hamader bewältigte die ultimative Challenge jedes Mountainbikers, die A-Strecke der Salzkammergut Trophy:

Nie war die Ehrfurcht vor einem Rennen größer, als bei der längsten Distanz der Salzkammergut-Trophy. 211km und 7190hm sind aber auch Daten die so manchen Hardcore-MTB Junkie die Knie schlottern lassen. Jeder der schon einmal 2000 oder 3000hm gefahren ist kann sich ungefähr vorstellen, wenn man plötzlich die doppelten oder dreifachen Höhenmeter und dazu noch über 200km an einem(!) Tag herunterkurbeln muss.
Das Training drehte sich im Grunde nur um dieses Event und in erster Linie stand Überleben am Programm. Es wäre vermessen, sich beim ersten Start eine Zeit vorzunehmen, da alles passieren kann. Leistungstechnisch befand ich mich auf jeden Fall weiter fortgeschritten als noch 2015. Was im Grunde das Durchkommen ermöglichen sollte. Ziel war jedoch die 16h und somit das Time Cap zu erreichen. Im Vorfeld möchte ich mich bei allen Jungs (Mittermayr Christoph, Bernhard Eitzinger, Eichhorn Christoph, Christian Dilly, Patrick Bammer, Hauer Markus,…) für die netten, langen Ausfahrten bedanken. Ohne Euch wäre das Training nur halb so lustig gewesen!!! Leisa, Eder, und Dirty Harry möchte ich auch noch explizit erwähnen, da die Jungs alles Menschenmögliche getan haben, um es mir auf der Strecke so einfach wie möglich zu machen. DANKE!!!

Renntag:
Am Vortag wurde die Startnummer geholt und montiert. Eine kleine Nervosität ließ sich blicken und meinte nur ab ins Bett.  Das Wetter soll nicht so schlecht werden – vl. gibt es ein bisschen Regen bzw. wird es spätestens gegen Mittag schön. Mit diesen Gedanken ging es ins Träumeland. Wie so oft ist der Schlaf vor einem Rennen nicht so erholsam. Das heißt um 2 Uhr, also 1:30h bevor der Wecker mich aus dem Schlafe holen sollte, klingelte die innere Uhr. Ich beschäftigte mich mit What’s App Nachrichten, bis endlich auch der Wecker klingelte. Aufstehen, Zähne putzen, Frühstücken in einem. Kein leichtes Unterfangen. In der Hotelhalle angekommen kam die blanke Ernüchterung – Regen – viel Regen. Ach komm… Naja gut wir werden sehen. Ab zum Start von Bad Ischl nach Bad Goisern. Die Straße wurde immer trockener und man konnte schon erahnen, dass der Platzregen wohl eher nur in Bad Ischl niederging. Am Start gab es das klassische Einreihen, wobei wir nicht wussten ob wir auch bei unserer Leistungsklasse stehen. Christoph musste weiter hinten starten, der Plan miteinander zu fahren hat sich also schon am Start verabschiedet. Mit Patrick und Christian ging es nun los – ab zum ersten Berg. Der Raschberg benötigte ca. 1 h um bezwungen zu sein. Leider habe ich die Jungs von Anfang an verloren. Ich musste mein Tempo gehen, um meinen Takt zu halten. Erste Labe, erstes Mal bei Hütteneck vorbei. Ich hatte bereits einige Minuten auf meine erwartete Durchfahrtszeit holen können. Die Abfahrten waren durch die wieder einsetzenden bzw schon an den Vortagen bestehenden Regenfällen zum Teil sehr schlammig und unfahrbar. Nachdem der Tag noch länger dauern sollte entschied ich mich auf Nummer sicher zu gehen und keine unnötigen Risiken einzugehen. Ewige Wand ohhh wie schön ist deine Abfahrt ;) – gut dass wir zweimal vorbeikommen. Die Jungs (Eder, Leisa, Harry) wurde gleich zu AP3 weitergeschickt, weil es irrsinnig gut lief und keine Probleme bestanden. Nach dem Genuss der ersten Abfahrt habe ich mich dann bei AP3 in Weißenbach dafür entschieden die Regenjacke anzuziehen. Das Wetter war sehr durchwachsen und es regnete teilweise heftig, dann wieder nicht, dann ein bisschen… Die Sonne war nur hin und wieder kurz zu sehen. Mit Vollgas ab zum zweiten Teil, das heißt Richtung Bad Aussee. Dort erwartete uns die berüchtigte Schipiste und teilweise beinharte Anstiege bis hin zur Blaa-Alm. Die Wege waren teilweise extrem schwierig zu fahren, da der Regen und hunderte Fahrer tiefe Riefen hinterließen.
Eine meiner Lieblingsstellen auf der Trophy kam dann im Anschluss – die Rettenbachklamm. Eine wunderschöne Klamm und absolut empfehlenswert für schöne MTB Touren. So schön die Klamm ist, so schlimm ist die nächste Auffahrt hin zur Kreuzung Richtung Hütteneck. Leider ist es für die 211er noch nicht so weit, um direkt zur Alm aufzufahren. Nein – wir mussten vorher noch nach Bad Ischl, um danach den schönen Ischler Salzberg zu erklimmen. Die Abfahrt nach Ischl ist eine der schwierigsten fahrbaren Passagen und ist auch Teil der Allmountainstrecke und das soll auch was heißen. Der Regen machte es nicht leichter, da dort große Steine zu fahren sind und diese sehr rutschig waren. Pow – wow hippy yeah – überlebt und happy in Ischl angekommen. Gleich wieder rauf, damit wir auch genug Höhenmeter zusammenbekommen. Waren ja erst irgendwas bei 2000. Oo. Am Weg nach oben traf ich dann noch Gerhard ein Abendschul-Kollege von damals, denn ich hier lobend erwähnen möchte, da er eine wirkliche Hammerzeit hingelegt hat und das beim ersten Antritt bei dieser Strecke. So – zweites Mal Hütteneck. An dieser Stelle haben wir auch B-Fahrer überholt, wobei ich denke dass die Jungs die Zeitlimits nicht geschafft haben. Wenn man bei Hütteneck schon schieben muss, denke ich hat man sich verkalkuliert. Juhuu zweites Mal Hütteneck und wieder die coole Abfahrt. Bähm es lief. Dann plötzlich.. ahh halb so wild, aber es kam ein Streckenabschnitt den ich nicht kannte. Die Chorinskyklause. Leider gingen mir dort die Gedanken ein bisschen durch und ich musste zum ersten Mal mit mir kämpfen. Ok es waren bereits über 100km/4000hm gefahren, aber die Jungs aus dem Almtal haben mich dann wieder eingeholt und ich konnte auch nicht mehr mithalten.
Wieder in Weißenbach angekommen haben dann Leisa, Eder, und Harry für mein leibliches Wohl gesorgt und auch technischen Beistand geleistet. Meine Steckachse hinten war locker und es war mir echt nicht aufgefallen xD. Nach etwas längerer Pause hatte ich wieder ausgeruhte Beine und es ging zu den beiden letzten gröberen Bergen. Den Salzberg und die Rossalm. Vorerst wurde auf eher geraden 20km bis zum Salzberg gefahren. Er ist einfach herrlich. Steil, steiler Salzberg. Ich konnte ziemlich weit hochfahren musste aber nach einem Durchrutscher dann doch schieben. Es kam mir sehr gelegen und ich muss sagen ich bin zu Fuß genauso schnell. ?
Auf dem harten letzten Anstieg hat mir dann noch H-Man geholfen. Eine lustige Truppe mit Kostümen hat uns den Anstieg etwas leichter gemacht. Danke Jungs und Mädels! ;)
Auf dem Weg zur Rossalm habe ich wieder Norbert, ein Spezi vom Crossfit, getroffen und wir sind ein paar Kilometer gemeinsam gefahren. Leider habe ich ihn dann wieder verloren, aber wieder in Gosau getroffen. Man trifft immer wieder dieselben Leute - es geht auch nicht anders. Eder, Leisa und Harry haben mich schon geschimpft, weil mein Plan nicht gepasst hat. Ich war immer eine Stunde zu früh dran. xD Nichts desto trotz dachte ich dann bei dieser Labe nach dem Gosausee irgendwie mit dem Time Limit Probleme zu bekommen. Ein Einheimischer an der Labe bestätigte mich noch. Den letzten Berg mit 400hm bin ich in Rekordzeit gefahren. Wohlgemerkt mit 180km in den Beinen. Schlussendlich bin ich 3min vor dem gedachten Zeitlimit angekommen. Schmerzlich musste ich dann im Ziel erkennen, dass ich bereits an der besagten Labe das Zeitlimit um eine Stunde unterboten habe :P. Naja nachdem ich nun wusste das kein Zeitlimit mehr kommt habe ich mich dazu entschieden das Rennen „gemütlich“ zu beenden, auch wenn die Möglichkeit bestand unter 15h zu bleiben. Der obligatorische Zielsprint musste dann doch sein. Mit erhobenen Händen und dem Blick zu meinem wundervollen Betreuerteam konnte ich dann das Rennen mit 15h 3Minuten beenden und somit das heißbegehrte schwarze Leibchen in Empfang nehmen. Alle meine Trainingskollegen haben das Ziel erreicht. Mission fully accomplished!!! Gratulation an alle.

Danke noch einmal an meine Betreuer Leisa, Eder, Harry. Egal wie kaputt ich war – es war eine Freude euch zu sehen und zu wissen man ist in guten Händen. Wann auch immer ihr eine helfende Hand braucht – ich bin da ;)) Danke an Berni, Chris und die bereits genannten für den Zieljubel und das Bier – Hammer!!! Danke an David für die warme Dusche, das Hendl und das Bier. Top!!! Keine Ahnung, ob ich mir das jemals wieder antue. xD

 

 

 

Bericht von Charly Schiemer:

Bei sehr warmen Temperaturen (ca. 30°C) fand am Samstag de 09.07.2016 ab 17:30 Uhr der 33 . Steinbacher Dorflauf statt.
Die Damen mussten 1 Runde mit 5,5 km laufen, die Martina Bruneder Winter überlegen in 22:18 gewinnen konnte.
Wir Männer hatten das Vergnügen 2 Runden laufen zu dürfen und weil ich langsam begonnen hatte, konnte ich die 2.Runde sogar um einige Sekunden schneller laufen und in 49 min über die Ziellinie gehen.
Dies bedeutete den 3.Rang der M50 von 13 Mitstreitern und  den Gesamtplatz 16 von 49.
Nach dem Lauf war die Abkühlung im See sehr wohltuend.
Wie immer war die Organisation super und Herr Auerbach hat sehr informativ durch die Veranstaltung geführt.

 

 

 

Auch Felix Hermanutz warn in Grieskirchen am Start:

Ein Jahr ist es nun her das ich meinen ersten 200er auf dem Rad bewältigt hatte, das heißt die 6h in Grieskirchen stehen wieder vor der Tür.
Genauer gesagt fiel am 9. Juli 2016 um 11:55 für 250 motivierte Ausdauersportler der Startschuss für das 6 Stunden Rennen.
Der 21,5km mit 170 Höhenmeter lange Rundkurs startet in Grieskirchen und führt über Pollham nach Bad Schallerbach.
Nach einem Traum Start aus der 2. Reihe konnte ich der Spitzengruppe mit geringem Aufwand folgen.
In Runde 6 mischten sich jedoch 20 Ausreisser unter die Staffelfahrer und konnten sich von der Gruppe lösen. Leider befand ich mich am Ende des Feldes und bekam davon nicht viel mit.
Schnell machte sich bemerkbar dass die Zugpferde in der Gruppe fehlten – wir wurden immer langsamer und ich musste die meiste Zeit im Wind arbeiten.
Den Anstieg nach dem Start/Ziel Gelände konnte ich dann aber nutzen und fuhr der Gruppe vorne weg, wohlwissend dass ich die letzten 80km im Einzelzeitfahrmodus kämpfen würde müssen. Trotzdem konnte ich auf die Gruppe 5 Minuten gut machen.
Schlussendlich beendete ich das Rennen auf dem 10. Platz, und war sehr zufrieden mit meinem Resultat.

 

 

 

Unser Radler Roland Sperr, Markus FiedlerRudi Wagner und Thomas Ratzenböck bestritten das 24h Radrennen in Grieskirchen.
Bericht von Roland Sperr:

Von 09.07. bis 10.07. fand in Grieskirchen der 24 Stunden Radmarathon statt. Vom UASC Attersee West waren Markus Fiedler, Peter Leitner, Rudi Wagner und Roland Sperr für die 4er-Teamwertung angemeldet. Leider ist Peter die Woche vor dem Rennen erkrankt und konnte nicht teilnehmen. Thomas Ratzenböck (Arbeitskollege von Roland) sprang am Freitag kurzfristig für Peter ein und so konnte doch noch ein vollständiges 4er-Team an den Start gehen.

Dieser erfolgte für die Teamfahrer am Samstag um 11:45 und führte in einer Schleife von Grieskirchen ausgehend über Pollham nach Bad Schallerbach und dann auf direktem Wege wieder zurück nach Grieskirchen. Eine Runde hat 21,5 km und 170 Höhenmeter mit einem kurzen aber knackigen Anstieg zur Labe bei der Hälfte der Runde.

Wir hatten keine Ambitionen, es ging um Spaß am Sport und Genuss für den Gaumen. So wurde auch in das Rennen gestartet und in den Startrunden das große Feld und die Sturzgefahr gemieden, wenn dies auch verschenkte Zeit gegenüber anderen Teams bedeutete.
Wir wechselten uns jede Runde ab, um auch immer ein wenig regenerieren zu können. Anfangs war auch ein recht starker Westwind stetiger Begleiter bzw. Entgegenkommender auf dem Weg von Bad Schallerbach nach Grieskirchen. Mit Einbruch der Dunkelheit flaute dieser jedoch ab und bei Einbruch der Nacht lag das Team um Rang 10 von ca. 30 4er-Teams.

In der Nacht konnten wir ohne es wirklich zu bemerken, einige Teams überholen und waren bei Morgendämmerung plötzlich auf Rang 6.
Eine kurze Schrecksekunde gab es für Rudi, als sich in der Nacht ein Hase oder eine Katze mit seinem Hinterrad anlegen wollte. Konsequenz war ein kurzer Boxenstopp auf der Strecke um die schleifende Bremse wieder auszubiegen. Bis auf den Materialschaden ist dieser Zwischenfall bei ca. 60 km/h aber zum Glück glimpflich ausgegangen.

Vom Ehrgeiz gepackt stand der Vormittag dann im Zeichen der Verteidigung des 6. Platzes, da wir meist gemeinsam mit dem 7.-platzierten Team in einer Gruppe unterwegs waren. In der vorletzten Runde konnte Markus dann einen Vorsprung herausfahren, den Thomas in der letzten Runde behauptete. Insgesamt legten wir in den 24 Stunden 41 Runden oder 882 km zurück. Da wir mit dem 6. Platz nicht gerechnet haben, sind wir vollauf zufrieden mit dem Erreichten.

Der 24 Stunden Radmarathon von Grieskirchen ist hinsichtlich Beliebtheit der Veranstaltung unter den Sportlern auf radmarathon.at nicht umsonst als Nr. 1 noch vor der MTB Trophy in Bad Goisern gereiht. Er ist nahezu perfekt organisiert und durch das Zeltfest in Pollham hat man hier besonders, aber auch an anderen Stellen entlang der Strecke, auch nachts Leute die die Sportler andauernd und ausdauernd anfeuern. Dies macht einen Teil des besonderen Flairs dieser Veranstaltung aus. Und da auch Big Teams mit bis zu 12 Fahrern teilnehmen können, ist auch eine Teilnahme für weniger trainierte Sportler möglich.

 

 

 

Bericht von Felix Hermanutz:

Bereits am Samstag den 2. Juli 2016 reiste ich nach Bad Kleinkirchheim um den am nächsten Tag statt findenden Radmarathon zu bestreiten.
Nach einer angenehmen Nacht in unserem Mercedes Bus fiel für die 700 Teilnehmer pünktlich um 7:30 Uhr der Startschuss zur „Nockalmrunde“, mit 106 Kilometer und 2100 Höhenmeter.
Gut ins Rennen gestartet kam ich mit der Spitze zum ersten Anstieg, schnell wurde jedoch klar, dass ich das Tempo trotz Wattzahlen um den 400er Bereich, nicht mithalten kann.
Nach den beiden Anstiegen musste ich bereits einen Rückstand von 12 Minuten verzeichnen, dieser wuchs bis ins Ziel auf 20 Minuten an. Ich beendete den Marathon in einer Zeit von 3h 28min auf Platz 36, was den 25. Platz in meiner Altersklasse U40 bedeutete.
Leider verfehlte ich dadurch mein Ziel, innerhalb von 10 Minuten nach dem Sieger über die Ziellinie zu fahren, klar.
Hoffentlich passt es bei den 6h in Grieskirchen wieder besser.

 

 

 

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West