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Bericht von Charly Schiemer:

Bei trockenem Wetter (am Vortag abends ganze Nacht durchgeregnet) waren beim etwas längeren Viertelmarathon 580 Teilnehmer am Start. Da es heuer erst mein dritter Wettkampf ist  und die rechte Wadenmuskulatur noch ziemlich schwach ist bin ich in 1:00:01 durch das Ziel in Ehrenhausen gelaufen. Zirka 200m vor dem Ziel sah ich meine Frau mit meiner Tochter Ida die ich dann auf meine Schulter  genommen habe und mit Ihr durch das Ziel gelaufen bin. Gesamt wurde ich 20. – Altersklassen gibt es beim Welschlauf keine. Es war ein schönes Wochenende in der Südsteiermark.

Bericht von Toni Rommel:

Am 06.Mai 2018 ging es für mich zum erste Mal dieses Jahr an den Start beim Sprinttriathlon in Braunau. Leider hieß es auch das erste Mal schwimmen in diesem Jahr, was sich leider sehr bemerkbar machte. So verlor ich in meiner üblichen Lieblingsdisziplin auf die 600m im Wasser extrem viel Zeit und fand von Beginn an so gar nicht in den Rhythmus. Nicht ganz glücklich wechselte ich dann nach 12min56sek auf das Rad. Der Wind versprach auch dort keine Traumzeit. Aber trotz Rennrad ohne Auflieger holte ich einen Kontrahenten nach dem anderen ein und zog an Ihnen vorbei. Nach etwas über 29km und 51min21sek ging es wieder vom Rad. Am Ende zog ich die 6km lange leicht kupierte Laufstrecke noch für meine Verhältnisse erfolgreich in 27min49sek durch und so hieß es am Ende 128. Gesamtplatz in 1h34min.

Bericht von Roland Sperr:

Am Samstag, 05.05. fand der eigentlich schönste Brevet der Saison statt. Über 300km und ca. 3.500 Höhenmeter führt die Strecke ausgehend von St. Georgen i.A. über Straßwalchen, den Mattsee zur deutschen Grenze um dann an Orten wie Ruhpolding, Reith im Winkel, das Pillerseetal und Hochfilzen vorbeizukommen. Weiter gehts über Saalfelden zum Filzensattel und Dientner Sattel hinunter nach Bischofshofen, um dann auf bekanntem Wege über Werfen, Hallein, das Wiestal, Thalgau, Mondsee und Oberwang wieder zurück nach St. Georgen zu führen. Also landschaftlich einfach nur ein Traum!

Am Start fanden sich 2 Damen und 30 Herren ein. Leider meinte es dieses Mal das Wetter nicht so gut mit uns, wie bei allen Veranstaltungen bisher. Trotzdem hatten wir ziemlich Glück, da der Himmel doch so einige Male Regen vermuten ließ, seine Schleusen jedoch immer nur für ein paar Tropfen öffnete. Der, für einen Schönwetterfahrer wie mich, befürchtete Schütter blieb zum Glück aus. Lediglich die nasse Straße lies und manchmal von unten nass werden.

Dieses Mal war ich so vernünftig und startete nicht gleich mit den schnellsten Weg. Nach späterer Info musste man bei den Schnellsten oft über 400 Watt treten um dran zu bleiben, was für mich für einen 300er einfach zu viel ist. So ging es mit der 2. Gruppe trotzdem auch relativ zügig los. Stück für Stück konnten wir auch die Fahrer aufsammeln, die aus der 1. Gruppe abreißen lassen mussten, verloren aber auch welche nach hinten. Schließlich waren wir zu sechst unterwegs, inkl. einer sehr schnellen Dame. Leider waren auch 2 Lutscher mit dabei, die sehr wenig Führung leisteten und die Harmonie der Gruppe ein wenig störten. Trotzdem konnten wir die 308km, die der Brevet in Wirklichkeit hat, ziemlich genau 11 Stunden finishen und das obwohl wir all unsere Pausen ziemlich genossen und da sicher auch viel Zeit liegen gelassen haben.
 

Wie jedes Jahr fand auch 2018 wieder am 01. Mai der Irrseelauf statt, in dessen Rahmen der UASC Attersee West auch seine Vereinsmeister in der Kategorie Lauf ermittelt. Die Strecke führt von Zell am Moos ausgehend einmal im Uhrzeigersinn um den Irrsee und weist eine Distanz von 14km, gespickt mit einigen Höhenmetern, auf.

Bei schon fast sommerlichen Temperaturen standen insgesamt 4 Damen und 6 Herren des UASC Attersee West am Start, um die Vereinsmeisterin und den Vereinsmeister zu ermitteln: Bernadette Eicher, Monika Haselbruner, Manuela Höllnsteiner, Julia Sperr, Markus Fiedler, Peter Leitner, Philipp Rakuschan, Toni Rommel, Charly Schiemer und Roland Sperr

Bei den Damen waren die Stockerlpositionen schnell bezogen und daran änderte sich auch bis ins Ziel nichts mehr. Lediglich bei den Herren gab es beim Zielsprint noch eine Sekundenentscheidung um den letzten Platz am Stockerl, Platz 1 und 2 waren auch sehr schnell vergeben.

Somit gratulieren wir unseren Vereinsmeistern in der Kategorie Lauf recht herzlich:

Damen
1. Platz: Bernadette Eicher in 1:06:03,3
2. Platz: Monika Haselbruner in 1:10:17,1
3. Platz: Manuela Höllnsteiner in 1:14:00,1

Herren
1. Platz: Charly Schiemer in 1:01:10,5
2. Platz: Markus Fiedler in 1:04:51,9
3. Platz: Roland Sperr in 1:10:52,7

Bericht von Johannes Humer:

Zum vierten mal en-suite ging es für mich an den Start des 21.1 km langen Hallstättersee Rundlaufs. Bei überdurchschnittlich warmen Temperaturen starteten gut 600 Läufer die Runde rund um den See. Mit Start in Hallstatt führt die Strecke nach Obertraun, über Stock und Stein entlang des Ostuferwanderwegs nach Steeg und schließlich entlang des teilweise für den Verkehr gesperrten Westufers zum Ziel auf den Marktplatz nach Hallstatt.

Fast überall wo Häuser am Wegrand standen kamen die Leute raus und feuerten uns an. Mit 4 Labestationen war der Lauf bestens bestückt um sich alle paar Kilometer gut abkühlen zu können. Manchmal leicht bergauf kamen in Summe ca. 150 Hm zusammen.  Ich konnte mein Tempo von ca. 4:50 über die gesamte Distanz gut halten und erreichte in 1h 42 min das Ziel (Platz 44 von 128 in meiner Altersklasse).

Aufgrund des guten Wetters ließen wir den Lauf beim Fest am Marktplatz noch gemütlich ausklingen bevor wir uns im Slalom durch die Touristenmassen zurück zum Parkplatz schoben.

Bericht von Markus Fiedler:

Am 28.04.2018 gab es seit längerer Zeit die Neuauflage des 200-km Brevet von St. Georgen mit Start und Ziel um 8 Uhr beim Kirchenwirt. Das Wetter war wieder mal perfekt. Die schnelleren Fahrer - ca. 15 Mann - starteten ein paar Minuten vor den etwas Langsameren, um das Feld klein zu halten und entlang vom Attersee keine Verkehrsprobleme zu verursachen. Die Strecke führte uns zuerst nach Attersee, dem See entlang nach Unterach, wo wir dann in Weißenbach ins Weißenbachtal einbogen. In Bad Ischl vorbei, nach Bad Goisern, wo wir noch immer einen Schnitt über 40 km/h hatten.

Am Weg nach Gosau wo die erste Bergwertung stattfand, mussten dann ein paar Fahrer klein beigeben. Das Tempo blieb weiterhin sehr hoch und so wurde der Pass Gschütt zu einer richtigen Herausforderung für mich. Nach den Anstiegen ging es mit hohem Tempo weiter nach Annaberg zum Stempeln. Nach einer kurzen Irrfahrt fuhren wir nach Werfen und weiter zur zweiten Kontrollstelle in Kuchl.

Kurz mal durchgeschnauft und es ging schon wieder weiter nach Hallein wo wir in das Wiestal einbogen. Nach Thalgau, Mondsee, Loibichl war das Ziel greifbar nahe. Als in Oberwang noch ein Altbekannter auf uns traf um uns bis nach St. Georgen zum Kirchenwirt zu begleiten, wo wir dann mit Spaghetti belohnt wurden. Wir meisterten die 212 Kilometer und ca. 2.100 Höhenmeter in einer Zeit von 6 Stunden 5 Minuten, das entspricht wiederum einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 km/h. 

Bericht von Markus Fiedler:

Am 21.04.2018 fand der zweite 300-km Brevet von Haid statt. Diesmal waren es 74 Starter, weshalb 2 Startzeiten vorgegeben waren – 6 Uhr und 7 Uhr. Das Wetter war abermals traumhaft. Im Bericht vom 14.04.2018 habe ich bereits die neue Streckenführung angeführt, darum möchte ich auf diese nicht mehr näher eingehen.

Gleich nach dem Start um 7 Uhr ging es richtig zur Sache, ich hatte teilweise Mühe mit dem vorgegebenen Tempo der Führungsgruppe über die ersten Hügel mit zu halten. Unsere Gruppe war trotz hohem Tempo nicht klein zu kriegen. In Maria Neustift bei der ersten Kontrollstelle war es beim Stempeln sehr hektisch, jeder wollte den Aufenthalt so gering wie nur möglich halten.

Ich und ein Mitstreiter waren die ersten am Weg, fuhren ein angenehmes Tempo so dass die 6 Jungs hinter uns aufschließen konnten. An der zweiten Kontrollstelle vergrößerte sich unsere Gruppe durch trödeln um weitere 6 Teilnehmer. Auf dem Weg zur Labestation in Altmünster wurde die Geschwindigkeit wieder angehoben, somit reduzierte sich die Anzahl der Gruppe auf 6 Mann.

Nach der Großalm kam uns mein Vereinskollege Roland Sperr entgegen, der prompt Führungsarbeit leistete und uns anschließend noch bis zur Kreuzung Desselbrunn begleitete. Ab dort wurde nochmals kräftig Gas gegeben. Obwohl wir Gegenwind hatten waren wir wie im Handumdrehen in Haid, wo es diesmal wieder Spaghetti gab. Für die 308 Kilometer, ca 3.200 Höhenmeter benötigten wir 9 Stunden 5 Minuten. Ich war mit meiner Leistung sehr zufrieden.

Bericht von Markus Fiedler:

Am Samstag 14. April 2018 um 07:00 Uhr starteten 21 Teilnehmer zum ersten 300 km Brevet in Haid. Anfänglich noch kalt, aber im Laufe des Tages wurde es sommerlich warm. Es gab gegenüber der vergangenen Jahre eine neue Streckenführung. Kurz nach dem Start ging es über den Ansfeldner Berg weiter Richtung Florianiwald, der ein nicht allzu langes aber ein etwas steileres Stück beinhaltete.

Nach diesem kurzen knackigen Anstieg zerteilte sich das Starterfeld in mehrere Gruppen, an der Spitze eine 8-köpfige Mannschaft von denen auch ich einer war. Es ging zügig weiter zur ersten Kontrollstelle in Maria Neustift. Von dort machten wir uns auf den Weg nach Großraming, wo sich die Strecke entlang der Enns durch Losenstein bis nach Ternberg schlängelte. Nach Ternberg erwartete uns ab Steinbach an der Steyr der nächste Fluss, den wir erstmals bis zur zweiten Kontrollstelle nach Leonstein verfolgten. In der Nähe von Klaus bogen wir Richtung Micheldorf ab, liesen die Steyr links liegen und näherten uns nach dem Ziehberg, Scharnstein und Gmunden der nächsten Kontrollstelle die sich in Altmünster befand.

Es ging von Altmünster nach Neukirchen, dieser Teil ist ebenfalls von der Streckenänderung betroffen. Die Jahre zuvor verlief die Strecke entlang des Traunsee´s bis Ebensee und über das Weißenbachtal zum Attersee. So mussten wir über die Großalmstraße wie beim 200 km Brevet. Vom Attersee ging es weiter nach Unterach, wo wir Richtung St. Gilgen abbogen. Dem Mondsee entlang bis Mondsee, nochmals gestempelt und die Wasserflaschen aufgefüllt bevor es nach Loibichl und Oberaschau nach Nußdorf am Attersee ging.

Ab Attersee am Attersee ist die Streckenführung mit dem 200 km Brevet ident. Am Weg nach Haid wurde in Stadl Paura das letzte Mal gestempelt. Bei einer Distanz von 308 Kilometer bewältigten wir ca. 3.200 Höhenmeter für die wir 9 Stunden 25 Minuten benötigten.

Bericht von Roland Sperr:

Am Samstag, 28.04. fand der erste 200km mit Start und Ziel in St. Georgen statt. Die Radstrecke führt über Unterach, Weißenbachtal, Bad Ischl und Bad Goisern zum Hallstättersee. Von dort beginnt der erste richtige Anstieg über Gosau zum Pass Gschütt. Nach der Abfahrt folgt schon der zweite längere Anstieg des Tages nach Annaberg hinauf. Von dort geht es über Hüttau Richtung Bischofen/Werfen und somit wieder zurück Richtung Ziel. Durch das Salzachtal führt die Strecke nach Golling und Hallein, um schließlich über das Wiestal, Hof, Thalgau, Mondsee, Loibichl und Oberwang wieder ins Ziel zu führen. Insgesamt sind 200 km und knapp 2.000 Höhenmeter zu bewältigen.

Wie auch schon bei allen bisherigen Brevets im Jahr 2018 hatten die Teilnehmer Wetterglück und so ging es um 08:00 Uhr bei Sonnenschein beim Kirchenwirt in St. Georgen los.

Ich habe mich bei den schnelleren Startern eingereiht, wir wurden mit 2 Minuten Vorsprung losgelassen. Mein Ziel war bis zum Hallstättersee mit dieser Gruppe, in der auch mein Vereinskollege Markus Fiedler vertreten war, mitzuhalten um dann mit Beginn der ersten Steigung abreissen zu lassen und mich, nachdem ich die beiden Tagessteigungen gemütlich bewältigt hatte, von hinteren Gruppen einfangen zu lassen und mit ihnen dann wieder ins Ziel zu fahren.

Gesagt, getan. Bis zum Hallsättersee war es aber wirklich hart, da alle kleinen Steigungen mit ordentlich Gas überwunden werden mussten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Und dann soll man ja auch noch immer wieder Führungsarbeit verrichten. Wir erreichten den ersten Anstieg mit einem Schnitt von ca. 40km/h.

Ab dem Anstieg nach Gosau fuhr ich dann alleine den Pass Gschütt und auch den zweiten Pass. Hier traf ich mit Alfred zusammen, der auch aus der ersten Gruppe abreißen ließ, jedoch ein wenig früher, so wie manch andere. Da von hinten nichts nachkam, fuhren wir gemeinsam die 80km bis zur 2. Kontrollstelle nach Kuchl. Kurz vor unserer Abfahrt kam dann die nächste Gruppe mit 7 Radfahrern zur Kontrollstelle. Wir entschieden uns aber nicht noch 5 Minuten auf die anderen zu warten, sondern gemütlich loszufahren um dann später eingeholt zu werden.

Dazu kam es aber gar nicht mehr. Obwohl ich die meiste Führungsarbeit leistete, ging es mir trotzdem immer noch relativ gut, kein Vergleich zum ersten 200er. Und so konnten wir die Gruppe die restlichen 60km auf Distanz halten und kamen zu zweit nach ca. 6h45min wieder in St. Georgen an. Da ich von den 200km ca. 130km im Wind gefahren bin, bin ich mit der Leistung zufrieden.

Bericht von Julia Sperr:

Wie bereits im letzten Jahr, habe ich mich auch heuer wieder für den Linz Halbmarathon entschieden um ganz offiziell in die Laufsaison zu starten.

Sowohl die Strecke als auch die Stimmung haben mich 2017 überzeugt und deshalb bin ich mit positiver Stimmung an den Start gegangen. Das Wetter hat sich auch optimal angekündigt und pünktlich zum Start ist dann auch noch die Sonne herausgekommen. Leider ist es durch die starke Sonneneinstrahlung sehr warm bzw. schwül geworden und ich habe die ersten Kilometer mit den großen Starterfeld gekämpft und konnte nicht richtig mein Tempo finden.

Nachdem sich das Teilnehmerfeld etwas gelichtet hat und ein normales Laufen möglich war, hat sich dann auch mein Rücken bzw. meine Schultern verkrampft – ein Problem dass ich von früheren Wettkämpfen schon kenne. Mit vielen Schulterrollen und Arme ausschütteln habe ich mich von Kilometer zu Kilometer gekämpft. Ein gutes Tempo war dann leider nicht mehr möglich und ich habe die letzten Kilometer mehr schlecht als recht absolviert.

Mit meiner Zeit von 2:02 bin ich nicht zufrieden, aber unter diesen Voraussetzungen bin ich froh das Ziel erreicht zu haben. Beim nächsten Mal kann es nur besser werden ;-).

Bericht von Armin Hrouda:

Eines meiner großen Saisonziele 2018 war, nach meiner Marathonpremiere letztes Jahr bim VCM 17 in Wien, auch heuer in Linz meinen zweiten Marathon zu finishen, natürlich in neuer pers. Bestzeit.
Staffel- und Halbmarathon konnte ich in Linz schon die vergangenen Jahre mehrmals positiv absolvieren, die gesamte Marathondistanz jedoch war noch offen.
Die Vorbereitung sowie die schon bestrittenen Bewerbe 2018 (immer mit neuen PB) stimmten mich sehr positiv jedoch war ich leider die Tage vor dem Marathon gesundheitlich ein wenig angeschlagen.
Eine Aktivierungs- oder Trainingseinheit war daher die gesamte letzte Woche nicht mehr möglich und ich versuchte mich zu schonen bzw. wieder fit zu werden. Am Vortag des Wettkampfs ging es mir wieder besser und ein sehr gutes Gefühl, auch in Linz die 42,195 km zu finishen, stellte sich ein.
Am Marathonsonntag ging es dann zeitig in der Früh los und wir, meine Laufkollegen Patrick, Leni und ich fanden uns schon ca. 1,5 Stunden vor dem Start in Linz ein. Alles verlief reibungslos, Parkplatzsuche, Marsch zum Bruckernhaus, Startsackerlabgabe, Aufwärmen, Startaufstellung … schon hier war trotz Anspannung der Marathonflair zu spüren!
Vorweg: der Linz Marathon ist schon der zweitgrößte Marathonbewerb in Österreich nach Wien, vor allem die ausgezeichnete Organisation sowie die Stimmung zeichnen diesen auch landschaftlich schönen Laufbewerb aus.
Bei herrlichem Sonnenschein, mit ein paar Wolken, ging es dann um 09:30 auf der VOEST Brücke mit weiteren 20.000 StarterInnen auf den Distanzen Marathon, Halbmarathon sowie Staffelmarathon los. Viertelmarathon sowie Inliner starteten schon um 08:30.
Mein gewünschtes Ziel war eine neue pers. Bestzeit zu schaffen sowie ev. unter 03:30 h zu bleiben, daher reihte ich mich beim Pacemaker von 03:29 h ein. Ob ich das Tempo von Beginn an halten konnte und auch so ins Ziel bringen würde war noch ungewiss, jedoch optimal um gleich in den richten Rhythmus sowie das Tempo zu finden.
Und los gings, ein gewaltiges Bild wenn 20.000 LäuferInnen sich in Bewegung setzen, immer umjubelt von der großartigen Zuschauerkulisse. Es war gar nicht so leicht nach dem Start dem Pacemaker zu folgen, da man sich durch die Massen an LäuferInnen, die sich leider falsch in der Aufstellung eingereiht haben (immer wieder ärgerlich), kämpfen musste. Erst nach ca. 2 km lichtete sich ein wenig das Feld und die Gruppe konnte sich nun um den Pacemaker formieren. Nun zeigte sich auch schon die Sonne mit der geballter Kraft und die Temperaturen stiegen. Bei sehr warmen Bedingungen von 15-20 Grad ging es auf den ersten Halbmarathon sehr gut voran jedoch musste ich nach ca. 16 KM die Gruppe mit dem Pacemaker ziehen lassen, leider war das Tempo doch zu hoch da ich auch auf Grund der Hitze nicht wusste ob ich mich dann für den 2. Halbmarathon verspekulieren würde. Zufrieden ging ich mit einer Zeit von 01:43 h über die 21,1 km Marke und ich startete die zweite Runde ab dem Linzer Landhaus Richtung Neue Heimat (Wasserpark). Nun wurde es ruhiger da sich nur mehr Marathon- und StaffelteilnehmerInnen auf der Strecke befanden. Die Hitze zeigte ihr Opfer und so wurden schon unzählige TeilnehmerInnen von den Rettungsteams an der Strecke versorgt. Auch ich hatte bei Kilometer 25 einen kl. Einbruch und es schwirrte der Gedanke, einfach den Marathon unter 04:00 zu finishen, in meinem Kopf herum. Jedoch auf Grund der optimalen Versorgung an den Labstellen konnte ich mich schnell erholen und spulte einen nach dem anderen Kilometer im konstanten Tempo (04:52 Schnitt) ab. Der sogenannte “Mann mit dem Hammer“ sowie ein mentaler Einbruch blieb Gott sei Dank aus, jedoch war es ab Kilometer 30 ein hartes u. heißes Rennen. Es hieß durchhalten und die Kilometer zu zählen sowie sich den gewaltigen Zieleinlauf im Kopf vorzustellen. Die Beine wurden schon schwer und die Umgebung ruhig sowie zuschauerarm, ab Kilometer 36 ging es dann Richtung Zieleinlauf, die Stimmung sowie die Zuschauermassen stiegen wieder an und das Ziel war zum Greifen nah.
Nach meinem Gefühl konnte ich eine PB schaffen (Zeit in Wien 03:43 h), eine Zeit unter 03:30 hatte ich schon abgehakt.
Der Zieleinlauf über die Landstraße Richtung Hauptplatz ab Kilometer 41-42 war Stimmung pur, die müden Beine waren nicht zu spüren und die Freude und der Genuss überwiegte.
Mit dem Ziel vor Augen und tausenden Menschen rund herum finishte ich meinen zweiten Marathon am Linzer Hauptlatz in 03:35:06 h netto, 249. Platz von 736 Startern, 47. Platz v. 100 Startern AK M30.  Müde und leer jedoch super happy und dankbar ging es dann, nach Gratulation von meiner Freundin im Zielbereich, in die Ziellabe hinter dem Linzer Rathaus. Positiv hervorzuheben, die eigene Marathonlabestelle für die Finisher der Volldistanz, mit Buffet und Finishershirt!
Gratulation an meine ULTIMA Laufkollegen Patrick, Frank, Mathias und Leni zu den beachtlichen Finisherzeiten sowie tw. PB.
Dank meinem spitzen Support Josef mit dem Rad an der Strecke sowie meiner Freundin im Zielbereich ?
Nun heißt es Füße hochlegen, regenerieren, Rennrad auf Vordermann bringen sowie langsam wieder in den Trainingsrythmus für weitere Saisonziele zu finden. Was als nächstes Event ansteht ist noch offen… in diesem Sinne #staytrained!

Bericht von Markus Fiedler:

Nachdem ich mit meiner Leistung am 24.03. beim ersten 200 km Brevet von Haid nicht sonderlich zufrieden war, konnte ich es beim zweiten Brevet über 200 km von Haid am 07.04. eigentlich nur besser machen. Wir hatten Bilderbuchwetter, ganzen Tag Sonnenschein, beinahe wolkenlos. Anfangs noch sehr frisch bei ca. 5 Grad, später leider windig. Bei diesem Brevet waren 100 Teilnehmer am Start, das ist das Maximum für solche Veranstaltungen. Um eventuelle Verkehrsbehinderungen zu vermeiden, wurde in 2 Blöcken gestartet, wobei der erste Block mit ca. 60 Teilnehmer nochmals gesplittet wurde. Um Punkt 08:00 Uhr sind die ersten Fahrer, 5 Minuten später die restlichen Fahrer von Block eins auf die Strecke gegangen. Ich startete um 08:30 Uhr in Block zwei. Gleich beim ersten leichten Anstieg zog ich ein wenig an um zu testen ob irgendjemand bereit wäre sich mit mir von der doch etwas größeren Gruppe zu trennen - wollte aber keiner. Ich gab nicht auf und probierte es gleich beim nächsten Schupferl nochmals - wieder nichts. Kurzer Hand entschloss ich mich für einen Alleingang, wurde jedoch von einer roten Ampel nochmals eingebremst. Schon bald konnte ich einige Teilnehmer vom ersten Block überholen, das stärkte mein Selbstbewusstsein. Außerdem fuhr ich mit meinem neuen Rad, war sicherlich ein Vorteil gegenüber dem Trainingsrad, dass ich beim letzten Antreten gefahren bin. Ich kam in etwa 30 Minuten später als die schnellsten Fahrer des ersten Blockes in Neukirchen an, somit zeitgleich. Die nächste Kontrollstelle befand sich am Kronberg beim Feuerwehrhaus. Als ich dort ankam, machte sich Vereinskollege Roland Sperr wieder auf den Weg, mit den Worten „Markus, ich fahre schon mal los, du holst mich sowieso wieder ein“. Für mich hingegen gab es erstmals einige Schluck Coca Cola und 2, 3, … 5 Kuchenstücke . Als ich mit der Labe fertig war, radelte ich weiter nach Seewalchen. Kurz nach Schörfling konnte ich auf Roland aufschließen. Wir beschlossen die Strecke gemeinsam zu finishen. So pedalierten wir mit gutem Tempo in Richtung Haid weiter. In Thalheim bei Wels wurde jedoch der Gegenwind sehr stark, so wurden die letzten Kilometer nochmals kräfteraubend. In Haid angekommen gab es zur Belohnung die ersehnten Spaghetti von Edith. Mit meiner Fahrzeit von ca. 6 Std. 30 Minuten war ich sehr zufrieden.

Bericht von Toni Rommel:

Nachdem ich bereits vor vier Wochen meinen erster Wettkampf in diesem Jahr leider mit einem DNF (aufgrund Krankheit) beim Halbmarathon in Wels beenden musste, war mein Ziel an diesem Wochenende in Linz die 2 Stunden Marke über die Halbmarathondistanz zu knacken.

So ging es am 15. April bei bestem Wetter und voll motiviert beim Borealis Halbmarathon an den Start. Die ersten 15km liefen dabei noch voll nach Plan aber dann zwang mich meine Blase zum ersten Zwischenstopp. Ab Kilometer 17 machten mir meine Oberschenkel einen Strich durch die Rechnung und so wurde es leider nur der 2167. Gesamtplatz und 359. Platz in meiner Altersklasse in einer Zeit von 2:02 h.

Knapp am Ziel vorbei und noch ein gutes Stück von meiner Bestzeit entfernt aber am Ende doch ganz zufrieden über den Zieleinlauf.

Bericht von Roland Sperr:

Nach mehreren Marathonstarts in Linz die letzten Jahre, fehlte mir dieses Jahr irgendwie die Motivation für einen Marathonlauf. Daher versuchte ich mich seit längerem wieder einmal am Halbmarathon. Leider war auch dafür die Motivation im Vorfeld nicht so groß und so ging es mit kaum Lauftraining an den Start. Gemütlich finishen war das gesteckte Ziel.

Auf Grund der günstigen Wetterprognose war dieses Jahr ein Rekordstarterfeld von über 20.000 Sportlern am Start. Pünktlich zum Start um 09:30 Uhr öffnete sich der Himmel und die Sonne kam heraus. Damit wurde es natürlich auch schon sehr früh recht warm. Die Konsequenzen daraus konnte man immer wieder am Streckenrand sehen, sehr viele Sportler mussten von den Sanitätern behandelt werden.

Für mich ging es ohne große Erwartungen vom Ende des Halbmarathonfeldes gemütlich los und ich lief nach wenigen Kilometern auf einen Arbeitskollegen auf, der eine Pinkelpause eingelegt hatte. Nachdem sich das Feld ein wenig gelichtet hatte und das überholen leichter wurde, konnten wir unser Tempo steigern. Gemeinsam erreichten wir schließlich nach ca. 1:52h das Ziel.

Bericht von Roland Sperr:

Am Samstag, 08.04. fand der offizielle Eröffnungs-Brevet dieser Saison in Haid bei Linz statt. Die Radstrecke führt über Wels Richtung Gmunden, weiter über die Großalmstraße zum Attersee, über Unterach und Loibichl nach Straß und auf den Kronberg, um dann dem Attersee entlang über Stadl-Paura und Wels wieder nach Haid zurückzukehren. Insgesamt sind 200 km und knapp 1.800 Höhenmeter zu bewältigen.

Wie auch schon letztes Jahr hatten die Teilnehmer Wetterglück und so wurde bereits eine Woche vor dem Start das Teilnehmerlimit von 100 Startern erreicht.

Um keine Verkehrsprobleme zu verursachen, wurde das Feld auf 3 Startzeiten (08:00, 08:02 und 08:30) aufgeteilt. Das anfangs gemächliche Tempo wurde schnell gesteigert und das Feld zerfiel in kleinere Gruppen. Ab Wels entschied ich mich die Führungsgruppe ziehen zu lassen, da dieses Tempo für mich auf Dauer zu hoch gewesen wäre. Ich fand aber schnell eine neue Gruppe mit der es gemeinsam bis zum Kronberg ging.

Da ich nicht unbedingt der schnellste Esser bin, verlor ich meine Gruppe bei der Labe. Ohne Stress genoss ich noch ein paar Kuchen, als schon Markus (Fiedler) hochgeschossen kam. Er war eine halbe Stunde nach mir gestartet und hatte bis zum Kronberg schon fast eine viertel Stunde auf mich zugefahren und das obwohl ich in der Gruppe und er alleine unterwegs war.

Vom Kronberg startete ich alleine Richtung Haid zurück, blieb aber nicht lange alleine, da mich Markus schon in Schörfling eingeholt hatte. Von dort an zog er mich, teilweise bei heftigem Gegenwind, bis nach Haid zurück. Am Berg musste er mir immer wieder warten. Man kennt doch, dass er schon ordentlich fit ist, da er dieses Jahr die gesamte Brevet-Serie bis zum 1.000er fahren will.

Schließlich erreichten wir nach ca. 7 Stunden das Ziel in Haid (Markus war um die halbe Stunde schneller) und ließen uns die Pasta, das Weißbier und den Kuchen schmecken. Danke Markus fürs Ziehen!

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West