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Bericht von Armin Blasch:

Bei doch sehr frischen Temperaturen startete ich vergangenen Sonntag meine neue Saison 2019 mit dem Linz Donau Marathon 2019 in Linz. Rückblickend auf meine vergangenen Saisonen ein doch sehr später Start in die Wettkampfsaison, doch die letzten Monate war die pers. Motivation für Bewerbe trotz einer Vielzahl an Möglichkeiten gleich null und ich konzentrierte mich mehr auf meine Trainingseinheiten bzw. den Feinschliff für die kommende Saison 2019.

Die Basis wurde wieder im Winter gelegt, wo ich durch einen konstanten Trainingsrhythmus meine Form wieder auf- bzw. weiter ausbauen konnte. Ich fühlte mich fit und bereit sowie blieb vor Verletzungen verschont (Gott sei Dank ?). Heuer liegt der Fokus auf kurze bis mittlere Distanzen, im Triathlon- sowie Laufsport, und nicht auf Marathon oder Langstreckenläufe!

Zurück zur Saisoneröffnung vergangenen Sonntag. Heuer ging ich zum 7. Mal beim Linz Marathon an den Start, dieses Mal wieder auf der Halbmarathondistanz. An diesem Sonntag ein „cooler“ Bewerb, mit Temperaturen um 5° - 7°C Grad, leichter Wind und bewölktem Himmel. Die Stimmung war natürlich wieder spitzenmäßig und viele Besucher und Fans versammelten sich an der Strecke. Um Punkt 09:30 ging es dann für die Halbmarathon- und MarathonläuferInnen auf der Voest-Autobahnbrücke los. Ich starte gleich in der 4. Reihe jedoch ohne großen Plan oder Taktik, was war das Ziel, was die Wunschzeit, unter 01:30 h? Ich startete mit einem 04:15 – 04:25 Schnitt/km und konnte gleich von Anfang an ein gutes Tempo sowie meinen Rhythmus finden, auch durch das Einreihen in die vorderen Startreihen konnte man befreit loslaufen. Die ersten 10 km liefen befreit und kontrolliert, ich fand immer wieder LäuferInnen wo ich mich anhängen konnte und hielt meine Pace konstant, jedoch noch immer ohne konkrete Vorstellung, wie soll ich die zweite Hälfte des Rennens gestalten? Auf Kilometer 11 schloss ich mich einer Marathonläuferin an, die genau mein Tempo lief und mich so „mitzog“. Vor uns sahen wir schon den 03:00 h Marathonpacemaker, ich fing das erste Mal zu überlegen und zu rechnen an. Nach kurzem Austausch auf Englisch schlossen wir gemeinsam auf den Pacemaker auf und platzierten uns in der Gruppe bzw. tlw. auch vor dem Pacemaker. Meine Fitness und Kondition ließen an diesem Tag ein konstantes und schnelles Laufen zu und am KM 18 begann ich schön langsam mich von der Gruppe zu trennen, jedoch verausgabte ich mich noch nicht. Mein Kopf rechnete und ich erhöhte leicht das Tempo, vl. war eine neue PB möglich. Auf der Landstraße bzw. auf den letzten Kilometer merkte ich es wird ganz knapp jedoch ohne Druck und ohne Gel auf der letzten Labe lief ich zügig aber konstant auf den Hauptplatz, und überquerte die Ziellinie in 01:28:55 h, 44 sec. über meiner Halbmarathon PB. Ergebnis: 190. Platz von ca. 4.000 StarterInnen, AK M30  47. Platz von 435 Startern.
Fazit: Körper, Leistung und Fitness waren an diesem Tag voll abrufbereit, die Form stimmt, der Kopf ließ aber keine neue PB zu, mit keiner konkreten Taktik an den Start zu gehen können ein paar Sekunden bedeutende Auswirkungen haben. Es wäre an diesem Tag noch einiges drinnen gewesen.

Aber gesamt gesehen, alles ein Jammern auf hohem Niveau ? man kann absolut zufrieden sein, gesund und in sehr guter Form in eine neue Saison zu starten!! Mit einer gen. super Halbmarathonzeit.

Nun heißt es weiter trainieren und sich konzentriert auf die nächsten Bewerbe der Saison 2019 vorzubereiten, freue mich darauf mit Freunden und Bekannten wieder an div. Startlinien zu stehen!

Gratulation an meine Vereins- sowie Laufkollegen zu den TOP Ergebnissen beim Linz Marathon 2019!
 

 

Bericht von Peter Leitner:

19.000 begeisterte Läuferinnen und Läufer starteten bei den verschiedenen Bewerben rund um den 18. Oberbank Linz Donau Marathon. Beim Halbmarathon darunter auch Julia Sperr, Armin Blasch und Peter Leitner für den ASC. Roland Sperr und Philipp Rakuschan waren ebenfalls beim Halbmarathin am Start, aber im Namen Ihrer Arbeitgeber.


Bei kühlen Temperaturen von ca. 5°C starteten wir um 09.30 Uhr vor einer – wieder einmal –unglaublich beeindruckenden Kulisse auf der Voest-Brücke. Während des Rennens wurde es langsam ein wenig wärmer und es gab kaum Wind. Wir haben also sehr gute Laufbedingungen vorgefunden.
Der Sieger – Christian Robin vom LC Villach – bewältigte die 21,1 km in 1:08:20 h. Die schnellste Dame – Latifa Mokthari aus Frankreich – erreichte das Ziel nach 1:18:51 h.


Wir waren nicht ganz so schnell, erreichten aber alle auch durchwegs gute Ergebnisse:
Armin Blasch  1:28:55 h Rg. 190  AK-Rg. 47
Peter Leitner  1:36:47 h Rg. 541  AK-Rg. 106
Philipp Rakuschan 1:37:31 h Rg. 585  AK-Rg. 116
Roland Sperr  1:43:07 h Rg. 973  AK-Rg. 197
Julia Sperr  1:55:56 h Rg. 371  AK-Rg. 61


Es war wieder einmal ein Erlebnis bei einer so großen Veranstaltung zu starten und wir freuen uns nun bereits auf die Vereinsmeisterschaft am 01.05.2019 am Irrsee.

Bericht von Roland Sperr:

Am Samstag, 06.04. fand der offizielle Eröffnungs-Brevet dieser Saison in Haid bei Linz statt. Die Radstrecke führt über Wels Richtung Gmunden, weiter über die Großalmstraße zum Attersee, über Unterach und Loibichl nach Straß und auf den Kronberg, um dann dem Attersee entlang über Stadl-Paura und Wels wieder nach Haid zurückzukehren. Insgesamt sind 200 km und knapp 1.800 Höhenmeter zu bewältigen.

Wie auch schon letztes Jahr hatten die Teilnehmer Wetterglück und so versuchten sich fast 100 Starter an der Ausfahrt. Um keine Verkehrsprobleme zu verursachen, wurde das Feld auf 2 Startzeiten (08:00 und 08:30) aufgeteilt.

Die „Profis“ fuhren vorne weg und ich fand mich schnell in einer größeren Gruppe ein. Das Tempo der Gruppe war allerdings sehr gemächlich, was mir aber entgegenkam, da ich am Abend davor etwas zu tief ins Glaserl geschaut habe.

Bei der Großalm teilte sich das große Feld und so fuhren wir weiter ungefähr zu zehnt Richtung Labestelle am Kronberg. Dort angekommen gab es wieder eine perfekte Labe mit vielen Gaumenfreuden. Trotzdem sollte man beim Essen aufs Tempo drücken um die Abfahrt seiner Gruppe nicht zu verlieren.

Vom Kronberg aus waren wir dann zu siebt, jedoch ereilte einen Teilnehmer ein Einbruch, sodass wir dann nur noch zu viert unterwegs waren, da auch seine Bekannten auf ihn warteten. So wurden dann die letzten Kilometer zurück nach Haid abgespult.

Leider blies uns ab dem Kronberg starker Wind entgegen, mit dem wir bis Haid zu kämpfen hatten. Schließlich erreichten wir nach gemütlichen 7h35min das Ziel in Haid und ließen uns die Spaghetti von Edith schmecken.

Bericht von Markus Fiedler:

Am 30.03. um 8.00 Uhr startete ich und ca.40 weitere Teilnehmer beim zweiten 200km Brevet von Haid in dieser Saison.

Der Wettergott meinte es gut mit uns, auch dieses Mal hatten wir perfekte Wetterbedingungen. In der Früh bei vier Grad doch noch ein wenig kalt, tagsüber jedoch sommerlich warm und keine Wolke weit und breit.

Die Strecke führte mich wieder in den Attergau, über die Großalm und den Kronberg zurück nach Haid. Ich konnte mich gegenüber dem letzten Mal  ein wenig steigern und benötigte für die 200km und ca. 2000hm 6h16min. Nachdem ich doch einen großen Teil der Strecke alleine unterwegs war und der Gegenwind auch diesmal wieder lästig war, fand ich meine Leistung nicht schlecht, aber doch noch ausbaufähig. 

Bericht von Markus Fiedler:

Am 24.03. startete ich um 8.00 Uhr in Haid bei herrlichem Wetter, in der früh mit 4 Grad jedoch noch ein wenig frisch, mit einem 200 km Brevet in die neue Saison 2019.

Die Strecke führte mich nach Pinsdorf über die Großalm nach Unterach weiter nach Loibichl über den Kronberg nach Schörfling, Sicking, Stadl Paura zurück nach Haid. Es ist ein schöner Rundkurs, nur komischerweise hatte ich ständigen Gegenwind, der teils ganz schön heftig war.

Tja, nach 6h 30min und ca. 2000 hm konnte ich den Brevet bei Start-Ziel in Haid beenden. Somit wusste ich wieder wie weit 200 km eigentlich sind, das hatte ich über den Winter ein wenig verdrängt! Alles in allem war ich mit meiner Leistung zufrieden, obwohl ich gegen Ende des Brevet doch mit kleineren Krampfattacken konfrontiert wurde.

Bericht von Julia Sperr:

Im Rahmen des Vienna City Marathons findet jährlich die sogenannte Winterlaufserie in Wien statt. Dabei können die Teilnehmer bei 4 Bewerben im Jänner, Februar und März jeweils 7, 14 oder 21km in Runden laufen – und das interessante dabei: jeder Teilnehmer kann während des Bewerbs entscheiden, wie weit er laufen möchte.

Bei der Anmeldung muss diese Information nicht bekanntgegeben werden. Somit kann man diese Läufe perfekt als Vorbereitung für den ev. geplanten Halbmarathon oder Marathon im Frühling nutzen. Das habe ich auch letzten Sonntag gemacht und bin bei doch eher frostigen Temperaturen um den Gefrierpunkt im Wiener Prater gemeinsam mit ca. 500 Teilnehmern an der Startlinie gestanden.

Die Strecke im Wiener Prater ist leider etwas monoton da größtenteils die Wiener Hauptallee auf und ab gelaufen wird, dafür gibt es kaum Steigungen und man kann sich 100% auf das Lauftempo konzentrieren. Ich habe ursprünglich mit den Gedanken gespielt, drei Runden mit 21km zu laufen – allerdings hatte ich doch etwas müde Beine vom Spinning am Tag davor und deshalb habe ich das Rennen nach zwei Runden und 14km  beendet.

Die Zeit von 1:17:58 ist noch etwas ausbaufähig, aber die Saison hat ja gerade erst angefangen ;-). Insgesamt ist die Winterlaufserie eine gute Möglichkeit um den eigenen Trainingszustand abzutesten und wieder etwas Wettkampf Feeling zu erleben.

Bericht von Markus Fiedler:

Über einen Vereinskollegen erfuhr ich von einer außergewöhnlichen, einzigartigen Charity-Tourenski-Veranstaltung die am 16. Februar bereits zum 13. Mal in St. Johann im Pongau auf der deren Hausberg - dem legendären Hahnbaum - stattfindet.

Ziel dieser 12-stündigen Veranstaltung ist es so viele Höhenmeter wie möglich zu sammeln. Das Schöne an diesem Event, es gibt keine Verpflichtungen, kein Startgeld (nur freiwillige Spenden), egal wie oft man den Berg bezwingt, alleine oder in der Staffel, und zu guter Letzt gibt es am Abend nach der Siegerehrung auch noch eine Versteigerung von gesponserten Sachpreisen. Der Erlös aus dem Ganzen kommt der Kinderhilfe-Kinderspital Schwarzach zu gute.

Für mich als Sportler gab es da nichts mehr zu überlegen nicht dabei zu sein, ich hatte einerseits eine riesige Herausforderung 12-Stunden non-stop Skitouren gehen, andererseits kann ich mit meinen geschafften Höhenmetern einen guten und sinnvollen Beitrag leisten. Diesen Gedanken dürfte so manch anderer auch gehabt haben, denn die Veranstaltung war mit knapp 500 Teilnehmern ausgebucht.

Bei frostigen minus 4 Grad fiel um 7 Uhr der Startschuss. Es gab den ganzen Tag Bilderbuchwetter, strahlenden Sonnenschein, blitzblauen Himmel und obendrein ein atemberaubendes Panorama. Die zu bewältigende Strecke war nicht übermäßig lange, hatte aber mit über 500 Höhenmeter schwierige, teils sehr steile Anstiege, die auch noch rutschig waren. Am Berg und im Zielbereich gab es jeweils eine Labestation mit allem was man sich nur so vorstellen kann. Als mittelmäßiger Skitourengeher hatte ich mir 5.000 Höhenmeter als Ziel vorgenommen, das wiederum heißt dass ich 10 Mal den Berg hoch und wieder runter musste. Bereits nach der dritten Runde (ca 1500 HM) fing ich an zu zweifeln ob ich das gesteckte Ziel überhaupt erreichen werde. Ich hätte nie gedacht dass es schon nach so kurzer Zeit so unbeschreiblich hart und irrsinnig kräfteraubend werden würde. Obwohl ich meinen Körper mit der notwendigen Nahrung und Flüssigkeit immer gut versorgte, wurde es schon langsam zur Qual. Mein Ziel vor Augen kämpfte ich weiter, ich sagte mir „Ja nicht aufgeben, das ist die Herausforderung, der Schweinehund den ich besiegen muss auch wenn´s wirklich weh tut“. Nach 12 Stunden ohne jegliche Pause konnte ich den Hahnbaum 14 Mal bezwingen und somit 7.140 Höhenmeter für den guten Zweck beitragen. Ich erreichte mit den geschafften Höhenmetern den 54. Platz. Mit meiner Leistung war ich mehr als zufrieden aber auch froh das es vorbei war. Im Anschluss gab es Lasagne im Kongresshaus St. Johann wo auch die Siegerehrung stattfand. Diese Charity-Tourenski-Veranstaltung ist für alle Tourenskibegeisterte fast ein Muss an den Start zu gehen, oder als Zuschauer dabei zu sein. Alles in Allem ein tolles Erlebnis und perfekt organisiertes Event von Bikeklinik.

Bericht von Johannes Humer, Peter Leitner und Roland Sperr:

Diesen Sonntag stand mit dem traditionellen Koasalauf am Fuße des wilden Kaisers das Highlight für die nordische Abteilung des ASC am Programm. Schon am Vortag (Samstag) fanden die klassischen Bewerbe mit ca. 460 Startern bei schönstem Tiroler Wetter statt, aber auch der Sonntag versprach für die ca. 750 Skatingstarter viel Sonnenschein.

Und so präsentierte sich das Koasastadion in St. Johann in Tirol für Hannes, Peter und Roland bei besten Langlaufbedingungen. Angesichts der Anzahl der Teilnehmer und des wunderschönen Bergambientes inkl. der richtigen motivierenden Musik vor dem Start verspürt man schon eine leichte Gänsehautstimmung.

Und so konnte man nicht darum herum, als sich von der Stimmung mitreißen zu lassen, egal ob man die 28km Strecke bewältigen will, wie Hannes oder ob man sich die 50km vorgenommen hat, wie Peter und Roland.

Das Wetter meinte es gut mit den Sportlern und so wurde es trotz Sonne nicht zu warm, sodass die Loipe auch nicht weich werden konnte, sondern über den ganzen Tag sehr schnell blieb.

Hannes konnte sein Rennen über die 28km in 1:46:01 finishen und wurde gesamt 282. sowie 62. in seiner Klasse.

Peter und Roland waren über die 50km lange annähernd gleichauf, schließlich beendete Roland das Rennen nach 2:38:47 als gesamt 191. sowie 29. in seiner Klasse, Peter erreichte das Ziel nach 2:40:01 als gesamt 198. und 30. seiner Klasse.

Insgesamt eine super organisierte Veranstaltung mit traumhaften Loipen bei wunderschönem Kaiserwetter! Es ist natürlich schade wenn man an diesem Tag daheimgeblieben ist.
 

Am 09. Februar fand die Jahreshauptversammlung des UASC Attersee West im Hotel Haberl in Altenberg statt. Wie jedes Jahr war es wieder eine gemütliche Runde für alle Beteiligten und auch die ausgezeichnete Küche mundete allen Teilnehmern sehr.

Peter, in seiner Funktion als Obmann, resümierte das vergangene Jahr 2018 und gab einen Ausblick auf 2019 inkl. aller geplanten Veranstaltungen. 2018 waren wieder sehr viele Sportler des UASC Attersee West in unterschiedlichsten Disziplinen bei verschiedenen Bewerben am Start. Dabei gab es auch einige herausragende Ergebnisse unserer Sportler im vergangenen Jahr.

Die Finanzlage des Vereins durfte natürlich auch nicht fehlen. Aber es wurden auch einige Themen, die Zukunft betreffend, in der großen Runde rege diskutiert.

Zum Schluss des offiziellen Teils der Veranstaltung wurden noch die Vereinsmeister in den Disziplinen Lauf, Duathlon und Rad geehrt.

Insgesamt ein gelungener Abend. Wir freuen uns schon auf die folgenden Veranstaltungen im Jahr 2019!

Bericht von Charly Schiemer:

Bei winterlichen Wetter, Schneefall und minus 1 Grad waren über 650 Teilnehmer beim 10 km Lauf am Start. Die Strecke war die ersten 2 km sehr matschig. Ich habe mein Tempo dem Wetter gut anpassen können und erreichte das Ziel in 42:59 (2018 schneefreie Strecke in 39:57)


Zu meiner Überraschung habe ich mit nur 4 Sekunden Vorsprung Rang 3 in der M55 von 48 Teilnehmer erreicht. – Gesamtrang 79


Die Laufveranstaltung war wie immer Top-organisiert. Beim  Marathon waren ca. 200 Teilnehmer und Halbmarathon über 1500 Teilnehmer am Start.

Bericht von Flo Scholz:

Nachdem für mich heuer meine Triathlon-Langdistanz-Premiere am Progamm steht wollte ich vor allem für den Kopf noch mal einen "normalen"

Marathon absolvieren. Außerdem hilft es mir im Winter zur Motivation wenn auf ein greifbares, zeitnaheres Ziel hingearbeitet wird.

Der Termin Anfang Februar im grenznahen Bad Füssing/D traf sich da ganz gut, obwohl im Vorfeld auch klar war, dass je nach Wetter ein ganz unterschiedlicher Wettkampf auftreten kann.

Und tatsächlich: in der Nacht hatte es wieder einmal geschneit bzw.
schneite es bei der Fahrt nach Füssing noch weiter. Ein bei ca. 1-2° plus ein sehr nasser und schwerer Schnee - und die Schneeräumung kam nicht sofort nach (was verständlich ist). Somit war doch mitunter recht viel Matsch auf der Strecke zu erwarten (war es dann auch).

Start und Ziel ist direkt bei der Therme und das geniale daran ist dass in der sehr günstigen Startgebühr auch gleich noch der Thermenaufenthalt inkludiert ist. Für das Aufwärmen danach ist also schon mal vorgesorgt.

15 Minuten nach den 10km-LäuferInnen geht es auch für mich mit knapp
1000 anderen Halbmarathon- und Marathonläufern los. Der Schneematsch durchweicht in kurzer Zeit die Füße und der Schnee geht nach und nach in Schneeregen und Regen über.

Obwohl ich eigentlich ein langsameres Tempo (5:00) als geplant anlege tu ich mir schwer in den Lauf hineinzukommen. Nach 2km kommt auch ein erstes kleines Seitenstechen hinzu, das nach 8km stärker wird und zum Tempodrosseln zwingt. Es wird zwar besser aber der Körper kommt nicht wirklich auf Touren, alles geht irgendwie schwer von der Hand und ich fühle mich schlapp. Nach 12km ist es leider dann doch für mich klar, dass der ganze Marathon heute nicht sinnvoll sein wird - vielleicht fange ich mir dann noch sogar etwas gröberes ein. Wenn der Körper nicht will/kann... Denn auch der Versuch auf den letzten Kilometern des Halbmarathon das Tempo noch etwas anzuziehen gelingt nur mäßig. Immerhin bleibe ich dann doch noch in 1:44:19 (215. von 738, 29.AK von 60) unter 1:45h. Ist zwar meilenweit von meiner HM-Bestzeit entfernt, aber egal.
Im Ziel. Etwas gegessen. Krönchen gerichtet. Wieder aufgestanden. Abgehakt.

Wie heißt es doch so schön im Theater: "Auf eine mißglückte Generalprobe..."! In diesem Sinne kann es ja nur besser werden und das Jahr 2019 ist ja noch jung! :-)

Bericht von Peter Leitner, Philipp Rakuschan und Roland Sperr:

Die nordische Abteilung des ASC hat sich nach dem Steiralauf in Bad Mitterndorf auch den Skimarathon in Saalfelden mit 42km vorgenommen. Gleichzeitig fand auch ein Bewerb über die halbe Distanz (21km) statt.

Das Wetter meinte es wieder einmal nicht ganz so gut und so starteten Peter, Philipp und Roland bei Schneefall in die 4 Runden mit je 10,5km. Eigentlich war der Plan - auf Grund der Erfahrungen beim Steiralauf die Woche davor - bei schlechten Verhältnissen nicht zu starten, aber manchmal kommt es anders als man denkt.

Glücklicherweise lies der Schneefall immer wieder nach und hörte gegen Ende des Rennens komplett auf, sodass die Loipe wieder schneller wurde. Peter erreichte trotz Sturz in Runde 1 das Ziel in 2:46:22 und wurde damit gesamt 35. sowie 8. in der AK1. Kurz danach finishte Roland als 36. in 2:48:38. Damit wurde er 9. in der AK1. Philipp wurde 44. in 3:05:06 und 10. in der AK1. Zur Krönung erreichten die 3 in der Teamwertung über 42km als 3. das Stockerl und Philipp durfte sich bei der Tombola über neue Langlaufski freuen.

Nächste Woche wartet mit dem Koasalauf in St. Johann in Tirol der Höhepunkt der nordischen Saison – hoffentlich dann bei Sonnenschein.
 

Bericht von Peter Leitner, Philipp Rakuschan und Roland Sperr

Das Nordic Team des ASC - diesmal in der Besetzung Phlipp, Roland und Peter - haben die Langlauf-Rennsaison 2019 beim 40. Steiralauf über die 50 km Distanz in der freien Technik eröffnet. Anfang der Woche war der Wetterbericht noch hervorragend und so haben wir uns voll motiviert für die lange Distanz angemeldet. Bei der Anreise nach Bad Mitterndorf war aber schon klar, dass es von den Verhältnissen her eher ein bescheidenes Rennen werden wird. Starker Schneefall, schlechte bzw. keine Sicht sowie sehr tiefe Temperaturen waren die Zutaten für dieses besondere Rennen über die lange Distanz.

Nichts desto trotz sind wir voller Energie an den Start gegangen und haben uns vorgenmmen die erste Runde nicht zu schnell und gemeinam zu laufen. Da auch die Läufer über die 25 km mit uns gestartet sind, war in der ersten Runde viel Verkehr auf der Loipe. Dadurch war die schlechte Sicht kein großes Problem und man konnte sich relativ gut orientieren. Nach einer ersten kurzen Stärkung an der Labe nach der ersten Runde, sind wir dann gemeinsam mit zwei weiteren 50er-Läufern in die zweite Runde gegangen. Man muss sagen, dass hatte mit Langlaufen im herkömmlichen Sinn wenig bis gar nichts zu tun. Es war eher Tiefschnee-Orientierungs-Langlauf. Eine uns bis dahin nicht bekannte Disziplin.

Nichts desto trotz haben wir unser Ziel erreicht und die 50 km Distanz erfolgreich gefinisht. Peter belgte mit einer Zeit von 4:03:27 h den 94. Rang in der allgemeinen Klasse, Philipp mit 4:14:21 h den 97. Rang und Roland mit 4:14:22 h den 98. Rang.

Der Sieger Alexander Gotthalmseder benötige für die 50 km mit 2:23:41 h ebenfalls deutlich länger für die 50 km als bei halbwegs vernünftigen Verhältnissen.
Unser nächster Auftritt - besseres Wetter vorausgesetzt - ist der Skimarathon in Saalfelden am 03.02.2019.

Bericht von Manu Höllnsteiner:

Erstmals nahm ich am 3 Königslauf in Schildorn teil. Es wurden die Distanzen 30km, 22km, 18km, 14km,10km für Läufer, Walker und Radfahrer geboten. Der Veranstalter war bemüht die Straßen nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Tage so gut als möglich frei zu räumen. Dennoch halbierte sich das Teilnehmerfeld im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 200 Starter.
Ich entschied mich aufgrund der widrigen Untergrund- und Witterungsverhältnisse für die 22-km Variante anstatt der ursprünglich geplanten 30 km. Das war auch definitiv die richtige Entscheidung, war ich nach 2:09 Stunden und knapp 500 Höhenmetern in den Beinen doch sehr froh das Ziel endlich erreicht zu haben.

Ergebnis für mich: Platz 9 gesamt und zugleich schnellste Dame in der 22-km Distanz (hierfür gab es nur leider keine eigene Wertung)

Allenfalls eine gelungene Veranstaltung und ein guter Start in ein neues, sportliches Jahr ;)

Auch ende des Jahres nahm Charly Schiemer noch an 2 Wettkämpfe teil:

WK 19: 33 Katsdorfer Altjahreslauf am 9.12.18 – 7,2km ca. 100HM
Bei 6 Grad Plus etwas regnerisch und windig waren 86 Teilnehmer am Start. Durch eine Verkühlung etwas geschwächt habe ich leider erst in 30:51 das Ziel erreicht (PB 2006 – 26:04) und Rang 7 in der M50
Gesamtplatz 34 von 86 Teilnehmern.  Aber es war es wieder wert bei diesem Lauf dabei zu sein ist super organisiert und eine angenehme Atmosphäre. (laufe seit 2002 bei diesem Lauf mit)

WK 20: 18.Linzer Silvesterlauf – 6 KM
Mit Teilnehmerrekord waren über 1000 Läufer am Start. Ich fand gleich mein richtiges Lauftempo und konnte die ersten 3 KM (1 Runde) in 11:35 laufen. Die 2.Runde war nur um ca. 30 sec langsamer und ich war in einer Zeit von 23:32 im Ziel (PB 2004- 20:10)
Zu meiner Überraschung reichte diese Zeit sogar für Rang 3 in der M55 von 30 Teilnehmern.
Mein Neffe Lukas Wistauder (Jugend 16 Jahre) erreichte das Ziel in 28:30 und erreichte damit den 10.Klassenrang.
Gesamtplatz 363 von 881 Teilnehmern.
Mit dem 20igsten Wettkampf habe ich diese Laufjahr beendet und hoffe für 2019, dass ich von Verletzungen verschont bleibe und öfter unter den TOP 3 „mitmischen“ kann.

Bilanz 2018:
2 x Rang 1
1 x Rang 2
4 x Rang 3

In diesem Sinne ein gesundes erfolgreiches Laufjahr 2019 wünscht Euch Charly!
 

 

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West