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Bericht von Stefan Hamader:

„Mensch gegen Dampflok“ hieß es wieder einmal am 21.05.2017. Der bereits traditionelle Berglauf auf den Schafberg ist einzigartig von der Streckenbeschaffenheit her. Man folgt der gesamten Strecke der Zahnradbahn bis kurz vor dem letzten Tunnel, den man dann noch alles letzte Steigung überwinden muss. Vom Start weg kam ich gut in mein Tempo hinein und konnte mit meinem Wettkampfpuls die gesamte Strecke ohne zu überpacen durch„laufen“. Dabei wechselte ich mein Stil alle paar Höhenmeter, um die Belastung etwas zu verteilen. Meine mitgereisten Freunde ging es ähnlich gut wie mir. Somit konnten wir mit nur sehr kurzen Abständen zwischen einander das Ziel erreichen. Christoph S. konnte mir vorm Ziel noch 17 sec abnehmen und Manuel E. kam knapp 1 min nach uns ins Ziel. Leider spielte das Wetter nicht so mit, da es ziemlich neblig am Gipfel war. Nichts desto trotz eine super Veranstaltung.

5,8km 1190 hm Zeit: 01:01:24 Platz 22/44 AK und 76/180 Gesamt
 

 

Markus Fiedler zeigte beim 400er Brevet eine starke Leistung!

Am 13.05. also eine Woche nach dem 300km Brevet startete ich auch beim 400km Brevet um 6 Uhr in Haid/Ansfelden. Kurz vor dem Start versprach uns der Veranstalter (Ferdinand Jung) schönes Wetter, denn er hätte beim Wettergott dafür gesorgt in dem er so einiges schmierte, lies er uns wissen. Nach nicht einmal fünf gefahrenen Kilometern wurden wir eines besseren belehrt, es regnete nicht, nein, es schüttete wie aus Kübeln und der Wind war auch nicht auf unserer Seite, ich sagte zu den anderen. "Da hat der Ferdl woll ein bißchen zu wenig geschmiert!" So gab es was zu lachen und wir nahmen es gelassen, konnten an der Tatsache sowieso nichts mehr ändern. Das Anfangstempo war im Vergleich zu anderen Brevets verhältnismäßig langsam, hat mich eigentlich ein wenig gewundert. Ich fuhr in der ersten Gruppe mit ca. 15 anderen. Es ging erstmals Richtung Eferding, mit doch stetig ansteigendem Tempo verkleinerte sich unsere Gruppe sehr schnell, bei der ersten Kontrollstelle in Taufkirchen waren wir nur mehr 11, an der zweiten in Ranshofen gar nur mehr 6 Fahrer in der Gruppe. Nach ca.208 gefahrenen Kilometern erreichten wir den dritten Kontrollpunkt in Haslau. Über den Mondseeberg ging es weiter nach Straß auf den Kronberg, wo sich die Labestation und der vierte Kontrollpunkt befanden. Auf dem Weg dorthin kam uns in Oberwang zu meiner Überraschung Roland Sperr entgegen, der uns erstmals bis zum Kronberg begleitete. Am Kronberg angekommen traute ich meinen Augen nicht, der halbe Verein des UASC-Attersee West feuerte mich auf den letzten Metern bis zum Feuerwehrdepot am Kronberg an, das war für mich ein sehr sehr schöner Moment. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Vereinskollegen für diese Unterstützung bedanken. Gestärkt ging es weiter nach Unterach über den Scharfling nach St.Gilgen, den Wolfgangsee entlang bis Bad Ischl über das Weißenbachtal wieder zurück zum Attersee, die ganze Runde mit dabei Sperr Roland der sich in die Gruppe integrierte und hervorragende Führungsarbeiten leistete, ein besonderer Dank auch an ihn, ist für mich immer wieder sehr motivierend, unsere Wege trennten sich in Kammer, wo wir Richtung Himmelreichkreuzung abbogen, über Wankham nach Desselbrunn und schließlich zur letzten Kontrollstelle in Stadl Paura. Wir kamen auf dem Weg dorthin in eine Schlechtwetterzone, es regnete stark und die Windböen waren heftig, zeitweise versetzte es uns über einen halben Meter, also auch nicht ungefährlich. Leider konnte ich den Windschatten der anderen nicht nutzen, da der Wind schräg von der Seite kam und ich daher in der Formation keinen Platz mehr vorfand, die Straße ist nun mal nicht breiter, so war ich über einen längeren Zeitraum frontal dem Wind ausgesetzt und mußte kämpfen um den Anschluss an die Gruppe nicht zu verlieren, das kostete mir sehr viel Energie. Nach Stadl Paura ging es über Steinerkirchen zurück nach Haid/Ansfelden, unmittelbar nach verlassen des Kontrollpunktes bemerkte ich, dass ich meine Brille dort vergessen hatte, an ein umkehren war nicht zu denken, so mußte ich bei Regen und natürlich nasser Fahrbahn die letzten 50 Kilometer ohne dieser ausharren. Die Sicht war beinahe Null, mit den anderen mit zuhalten gestaltete sich als sehr schwierig. Ich mobilisierte nochmals all meine Kräfte, dann endlich angekommen, die Freude war riesengroß. Nach dem Ankunftsfoto verstauten wir unsere Fahrräder, gleich darauf ging es ab unter die heiße Dusche, als wir sauber und wieder so halbwegs aufgewärmt waren gab es die legendären Spaghetti von der Brevetmutter (Edith), die wie immer fabelhaft schmeckten. Erst jetzt konnte ich durch die Gespräche die wir führten so richtig realisieren was wir da eigentlich geschafft hatten, denn wir sind in 11h56min 400 Kilometer mit ca.3400hm in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 33km/h gradelt.

Bericht von Johannes Humer:

Pünktlich zum Jubiläum „30 Jahre Hallstätterseelauf“ stellte sich nach einem Wintereinbruch wenige Tage zuvor doch noch Kaiserwetter ein. Somit stand einem Laufvergnügen über 21 Kilometer in einer ganz besonderen Landschaft nichts mehr im Wege. Denn kaum ein Halbmarathon kann eine ähnliche Kulisse wie der Hallstättersee-Rundlauf aufweisen.

 

Den Start des Halbmarathons markiert die Tankstelle in Hallstatt Lahn. Von dort führt die Route entlang der Bundesstraße bis nach Obertraun. Über die markante Hängebrücke ging es dem Ostufer entlang teils sehr schmaler Schotterwege bis Steeg und dann noch die letzten Kilometer auf der gesperrten Bundesstraße bis zum Zieleinlauf am weltbekannten Marktplatz in Hallstatt.

 

Mit einem Schnitt von 4.52 min/km konnte ich meinen Puls halbwegs in Grenzen halten und erreichte das Ziel in 01:42:48 (Platz 56 in der Klasse Herren-2). Das Ziel von unter 01:40 zu kommen ging sich somit leider nicht aus.

 

Nichts desto trotz konnte ich die Form über den Winter gut halten obwohl Lauftraining nicht im Fokus stand.

Berich von Julia Sperr:


Schon zum dritten Mal stand der Wings for Life Run in meinem Laufkalender – dieses Mal habe ich mich für Bratislava entschieden, das hatte zwei Vorteile: 1. weniger Teilnehmer und damit eine einfachere (und hoffentlich schnellere) Startabwicklung und 2. wieder mal eine neue Strecke zum Entdecken. Der Wetterbericht hat bestes Laufwetter angekündigt, 18 Grad und bewölkt. Kurz vor dem Start hat sich dann doch die Sonne durchgesetzt und bis zum Schluss auch nicht mehr verdecken lassen, das bedeutete eine schwül warme Luft mit 22 Grad. Für mich etwas zu warm, dazu kam, dass ich den Lauf zu schnell angegangen bin und bereits nach den ersten Kilometern kämpfen musste. Nachdem ich bei Kilometer 10 mein Lauftempo wieder gefunden hatte, hat sich meine Schulter bemerkbar gemacht und ich habe die letzten Kilometer nicht mehr wirklich genießen können. Also alles in allem ein suboptimaler Lauf, deshalb bin ich mit meinen 17,23 gelaufenen Kilometer mehr als zufrieden. Den Wings for Life Run kann ich trotzdem allen Läufern empfehlen: durch die ungewohnte Situation mit dem Catcher Car, in der Verfolgung der Läufer, bleibt es bis zum Schluss spannend wann das Auto tatsächlich kommt und das eigene Rennen beendet.  Die Organisation ist top und auch die Stimmung unter den Teilnehmer ist super -  in dem Sinne, see you 2018!

Bericht von Markus Fiedler:

Am Samstag dem 06.05. fand der landschaftlich sehr schöne St. Georgener Brevet über 300 km statt, wo ich mich bereits drei Wochen zuvor angemeldet hatte. Ich bin den 300er auch voriges Jahr als Vorbereitung auf das RAA geradelt, er ist mit ca. 3500 hm nicht zu unterschätzen, nur hatte ich zu dieser Zeit wesentlich mehr Kilometer und Höhenmeter in den Beinen. Um punkt 7 Uhr starteten wir beim Kirchenwirt in St.Georgen, das Wetter war ein wenig frisch aber ansonsten wieder traumhaft. Bald nach dem Start begannen auch schon die Gruppenbildungen, wo ich mich in die erste Verfolgergruppe platzieren konnte. Erster Halt nach gut 70 km Fahrt, um zu stempeln, die Gruppe in der ich mich befand ist bereits auf sieben Mann geschrumpft. Bei der zweiten Kontrollstelle am Pillersee nach 146 gefahrenen Kilometern, spürte ich die Strapazen bereits. Ich dachte, " Halleluja " erst die Hälfte der Strecke und der schwierigste Teil kommt erst noch. Nach einigen Minuten Aufenthalt radelten wir auch schon wieder weiter, nächstes Ziel: Hochkönig. Am Filzensattel angekommen waren meine Beine schwer und kraftlos, nach der steilen Abfahrt ging es dann über den Dientnersattel nach Bischofshofen wo wir wieder zusammen warteten. Habe ich den Hochkönig voriges Jahr mit so einer Leichtigkeit bewältigen können, so hat er mir heuer alles abverlangt und ich stieß an meine Grenzen. Bis der letzte unserer Gruppe eintraf konnte ich mich zum Glück ein wenig erholen. Wir fuhren weiter nach Hallein und bogen ins Wiestal ein, nach ein paar Kilometer kamen uns, zu meiner Freude, Roland und Peter entgegen, die uns bis Loibichl begleiteten, zugleich konnte ich meine Kräfte wieder mobilisieren. Das letzte Stück von Loibichl zum Kirchenwirt war dann auch gleich einmal erledigt. Ich bewältigte die gesamte Strecke mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 31km/h und einer reinen Fahrzeit unter zehn Stunden. Nach dem Finisher Foto gab es dann eine lieber etwas zu große als zu kleine Portion Nudeln für mich. Zum Abschluss möchte ich mich bei Roland und Peter noch einmal für deren Begleitung und mentale Unterstützung bedanken.
(Wir sind eine große Familie !!! )

Bericht von Armin Hrouda:

Wie jedes Jahr ein Pflichttermin am Staatsfeiertag, 01.05.2017. Bei herrlichen Wetter, Sonnenschein und warmen 22 Grad, ging auch heuer wieder der perfekt organisierte Irrseelauf in Zell am Moos über die Bühne.
Die Strecke ging einmal im Uhrzeigersinn rund um den Irrsee wobei die 14 km es, vor allem auf der Westseite, auf Grund des kupierten Geländes in sich hatten. Neben 191 StarterInnen gingen auch 7 LäuferInnen vom UASC Attersee West, im Rahmen der Vereinsmeisterschaft im Laufen, an den Start.
Pünktlich um 10 Uhr ging es im Ortszentrum von Zell am Moos los und ich konnte schon von Anfang an gut in meinen Rhythmus finden, zusammen in einer Gruppe mit Charly und Roland. Die Zwei musste ich jedoch nach 3 Km ziehen lassen und wechselte mich nun mit einem anderen Läufer bis ca. KM 8 mit dem Tempo ab. Danach konnte ich mich absetzen und lies neben ein paar anderen Läufern auch auf die letzten 4 km die führende Dame hinter mir.
Der Vienna City Marathon vor 1 Woche war natürlich noch in den Füßen spürbar und so fühlte ich mich noch nicht ganz so spritzig und fit, außerdem war dieser Bewerb auch meine erste Laufeinheit nach einer Woche Pause. Nichts desto trotz erhöhte ich zum Schluss mein Tempo (wie immer) und erreichte das Ziel, angefeuert durch viele Zuschauer und auch meinen Schwiegereltern , in 01:02:02 h (4:27 Schnitt). Das hieß die Stunde konnte ich leider nicht knacken und war um ca. 3 min. langsamer wie im Vorjahr. Trotzdem sehr zufrieden, die Umstände berücksichtigt, landete ich auf dem 35. Platz Gesamt und in der AK M-20 auf dem 7. Platz. Vereinsmeister wurde unser schneller Tobi , ich konnte meinen 3. Platz vom Vorjahr nicht verteidigen und landete auf dem 4. Platz.
Nun geht es in die Regenerationsphase um dann wieder frisch und munter zurück in den Trainingsalltag zu kehren. Die nächsten Bewerbe stehen dann Anfang Juni 2017 am Programm.
#staytrained

Am Montag, den 01.05. fand bei herrlichem Frühlingswetter der Irrseelauf statt. Der UASC Attersee West ermittelte im Rahmen der Veranstaltung den Vereinsmeister und die Vereinsmeisterin in der Kategorie Lauf. Dementsprechend viele ASC-Sportler versuchten sich über die 14 km rund um den Irrsee.

Bei den Damen konnte Monika Haselbruner einen souveränen Start-Ziel-Sieg feiern, zweite wurde Julia Sperr. Roxana Drutu musste leider aufgeben.
Bei den Herren kämpften 7 Teilnehmer um den Titel der Vereinsmeisters. Christoph Kieleitner konnte das hohe Anfangstempo nicht ganz durchhalten und wurde von Tobias Steinbichler noch abgefangen. Das Rennen um Platz 3 war schnell entschieden, welchen sich Charly Schiemer sichern konnte.

Alle Ergebnisse im Detail:

Damen:
Monika Haselbruner        1:13:22  Klasse: W-35    Klasse Rang: 3
Julia Sperr                    1:18:57  Klasse: W-30    Klasse Rang: 5
Roxana Drutu                DNF

Herren:
Tobias Steinbichler         56:10     Klasse: M-20    Klasse Rang: 5
Christoph Kieleitner        56:43     Klasse: M-35    Klasse Rang: 5
Charly Schiemer            1:00:13  Klasse: M-55    Klasse Rang: 1
Roland Sperr                 1:01:28  Klasse: M-30    Klasse Rang: 4
Armin Hrouda                1:02:03  Klasse: M-20    Klasse Rang: 7
Markus Fiedler               1:04:21  Klasse: M-40    Klasse Rang: 7
Philipp Rakuschan           1:09:42  Klasse: M-30    Klasse Rang: 5

Bericht von Markus Fiedler:

Am Sonntag dem 23. April startete die Willi's Running Tour 2017 mit dem 14. Vöcklataler Volkslauf in Fornach mit einer Streckenlänge von 12,2Kilometer, wo ich teilgenommen habe. Das Wetter war sehr wechselhaft, es war kalt und windig, pünktlich zum Start um 10.30 Uhr zog auch noch ein Graupelschauer über uns hinweg. In kürzester Zeit war alles weiß (Rutschgefahr). Nach ca. drei gelaufenen Kilometern bekam ich ein Bänderproblem, ich musste feststellen, das sich meine Schuhbänder am rechten Schuh schön langsam öffneten. Ich blieb stehen um das Problem schnellst möglich zu beseitigen, natürlich zogen in dieser Zeit so manche Konkurrenten an mir vorbei. Endlich wieder aufgeholt traute ich meinen Augen nicht, das Bänderproblem war wieder da, nun am linken Schuh. Wiederum liefen zu meinem Ärger einige an mir vorbei, fluchend begann ich die Aufholjagt. Ausgerechnet am steilsten Stück der Strecke quatschte mich dann auch noch jemand von der Seite an, es war ein Arbeitskollege. Wir wechselten ein paar Wörter. Ich musste jedoch gleich einmal feststellen das irgendetwas mit meinem Rhythmus nicht mehr stimmte, im selben Moment rang ich auch schon um Luft, worauf ich das Gespräch prompt beendete um mich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich auf den Lauf. Das gelang mir dann auch wieder, schlussendlich konnte ich noch einige überlaufen und beendete nach 55,35 Minuten den Lauf auf dem 11. Rang.

Armin Hrouda konnte am Wochenende seinen ersten Marathon finishen:

Nun war es soweit und ich glaube im Leben bzw. in der sportlichen Karriere eines Läufers gibt es EIN ganz besonderes Ziel, mind. einen Marathon zu finishen. Schon letztes Jahr wollte ich es endlich angehen jedoch war ich, trotz sehr guter Vorbereitung, durch eine kleine Verletzung verhindert und musste mein sportliches Highlight auf dieses Jahr verschieben.

Die Vorbereitung über den Winter sowie die Form beim Linz Halbmarathon zwei Wochen zuvor stimmten mich sehr positiv und ich freute mich nun auf eine neue Herausforderung, ein neues sportliches Erlebnis! Ich entschied mich für den Vienna City Marathon 2017, das Marathonhighlight in Österreich schlecht hin und konnte somit Arbeit und Freizeit perfekt an diesem verlängertem Wochenende verknüpfen. Nach der Anreise am Donnerstag und zwei DACHSTEIN Arbeitstagen, hieß es am Samstag ausschlafen, aktivieren, Startunterlagen abholen und bei der Vienna Sports World Messe die letzten Details für das anstehende Rennen bei einem Erdinger alkoholfrei zu besprechen, natürlich mit meinen Timelkamer Laufkollegen! Abends dann noch ausgiebig Essen, Fernsehen und die Füße hochlagern ? RELAX! ;-)

Am Sonntag, 23. April 2017 hieß es dann IT’S RACEDAY! Schon sehr früh ging es, nach einem kleinen Frühstück, per U-Bahn mit tausenden LäuferInnen zur Uno City. Noch nie sah ich so viele Menschen auf einem Fleck, ein unglaubliches Bild. Um kurz vor 09:00 Uhr platzierten sich dann die ca. 42.000 LäuferInnen (davon ca. 8.800 MarathonstarterInnen) bei herrlichen Bedingungen (Sonnenschein, bewölkt, 8-10 Grad, leider auch mittel bis starker Wind) in den div. Startblocks. Die Stimmung war ausgelassen und über 120 Nationen freuten sich nun auf den Startschuss pünktlich um 09:00 Uhr!

Vom 3. Startblock (unter 4 Stunden) ging es dann auch für mich um ca. 09:10 los und ich begann meinen ersten Marathon mit dem Start über die Reichsbrücke, sozusagen meine Reise ins Ungewisse. Ich fand schon von Anfang an sehr gut in meinem Rhythmus und versuchte gleich zu Beginn einen 5er Schnitt zu halten. Völliges Neuland, 42,195 km, wie wird es mir im 2. Halbmarathon (ab 21,1 km) ergehen? Mit einer Zeit von 01:51:58 überschritt ich die Matte bei der 21,1 km Marke, sehr zufrieden, mit viel Kraft und ohne Probleme ging es durch das schöne Wien, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten und auf den ewigdauernden, eintönigen und langen Geraden des Praters. Ab KM 26 machte sich mein rechtes Knie ein wenig bemerkbar, dies versuche ich schnell auszublenden und hing mich ca. 10 KM bei zwei deutschen Läufern, die mein ungefähr mein Tempo liefen, an. Die Füße machten sich dann aber ab KM 36 deutlicher bemerkbar jedoch konnte ich auch hier, auch auf Grund der unglaublichen Stimmung und dem Support an der Strecke sowie der perfekten Ernährung (neben Wasser, Iso und Banane alle 5km und ab KM 30 alle 5km ein Gel), das Tempo noch bis zum Ziel steigern und sogar für einen kleinen Schlusssprint reichte dann noch die Kraft. Überglücklich und mit einer Zeit von 03:43:20 h (05:17 Schnitt) überquerte ich die Ziellinie vor dem Wiener Rathaus. (Eine persönliche Erfahrung am Rande: ein wenig unspektakulär dieser Zielleinlauf wenn man diesen mit dem vom Linz Marathon vergleicht!)

Das hieß ich konnte den zweiten Halbmarathon mit einer fast exakten Zeit (01:51:20) bestreiten, gut eingeteilt würde ich sagen ?
Ergebnis:  205. Klassenrang und 2176. Rang Marathon

Nie war sitzen so gut wie nach diesem Bewerb ? Da war er, mein erster Marathon mit einer für mich persönlich absoluten Topzeit da mein Ziel immer hieß: Marathon finishen und wenn möglich unter 4 Stunden. An diesem Tag passte einfach alles zusammen, die Tageverfassung, das Wetter, die Stimmung, der Support vor Ort sowie zu Hause, mein Körper sowie meine mentale Stärke!

DANKE an alle die mich vor, während und nach dem Rennen unterstützt habe, vor allem meine
Freundin und die Timelkamer Laufkollegen!
Nun heißt es regenerieren, abschalten und so schnell wie möglich das Rennrad fit für den Sommer zu machen sowie zurück in den Lauftrainingsalltag zu finden. 

#stay trained
 

Bericht von Armin Hrouda:

Als Vorbereitung für den Vienna City Marathon 2017 in 2 Wochen entschied ich mich für die Halbmarathondistanz im Rahmen den Linz Marathon 2017. Bei herrlichem sonnigen Wetter und doch schon sehr warmen 22 Grad ging es mit weiteren tausenden Läufern um Punkt 09:30 los.
Mit gutem Tempo konnte ich mir die 21,1 km sehr gut einteilen und schaffte es, trotz kleinem Tempoeinbruch ab KM 14 mit einer Zeit von 01:33:50 h über die Ziellinie, leicht gezeichnet von den Temperaturen und der Anstrengung erholte ich mich aber schnell in der perfekt eingerichteten Ziellabe wo es um diese Zeit noch sehr ruhig war! ?
Am Ende hieß es, 2 Min. über meiner Bestzeit über die Halbmarathondistanz (Linz 2016) und erfreut über die sehr gute Zeit bei diesem Bewerb. 413 Platz Gesamt und 88 Platz in der AK.
Die Kulisse und die motivierten Zuschauer waren, sowie jedes Jahr, der Hammer und die Landstraße trug einen förmlich ins Ziel!
Nun heißt es regenerieren, aktivieren und voller Fokus auf meinen ersten Marathon -> den  Vienna City Marathon 2017!

Bericht von Julia Sperr:

Meinen letzten (und eigentlich auch ersten) Halbmarathon habe ich vor 5 Jahren in Wien absolviert. In den letzten Jahren hatte ich „nur“ kürzere Distanzen und Crossläufe in meinem Laufkalender, deshalb habe ich mir für 2017 den Linz Halbmarathon als Ziel gesteckt - auch weil ich ihn bisher nur aus der Zuschauerperspektive kannte. Bis Anfang März war ich auch sehr zuversichtlich und mit meinem Trainingsstand mehr als zufrieden. Nach dem 2-Stunden Lauf in Marchtrenk hat sich leider mein Knie deutlich bemerkbar gemacht – ein nicht unbekanntes Leiden, das ich auch schon bei meinen letzten Halbmarathon Start kennenlernen durfte. Danach bestanden meine Trainingseinheiten hauptsächlich aus schnellen Gehen und vielleicht ein paar kurzen Laufsequenzen. Durch eine Last Minute Physiotherapie Sitzung war die (kleine) Hoffnung da, dass ich am Renntag doch wie geplant starten kann – und siehe da: Ich konnte bei herrlichen Laufwetter die ersten 15 km ohne Schmerzen laufen und richtig genießen. Die tolle Stimmung entlang der Strecke hat mich dann auch noch die restlichen Kilometer ins Ziel getragen, und deshalb bin ich mit meinem Ergebnis sehr zufrieden – auch wenn die Zielzeit (2:01) sicher noch verbesserungsfähig ist. Beim nächsten Anlauf klappt‘s bestimmt ;-).

Bericht von Stefan Hamader:

Die Zeit bzw. die Splitzeiten zeigen den unfassbaren Kampf mit mir selbst. Beginnen möchte ich aber mit meiner Vorbereitung. Dieses Jahr stand das Training zwar nicht auf 100% Laufen, aber lange Einheiten am Sonntag zw. 20-30 km sollten es werden. Gesagt getan und während der Vorbereitung gab es keine Anzeichen für Probleme bei meinen Knien. Meistens lief ich aber auch auf „weichen“ Untergrund. Von Schotter bis Waldboden war alles dabei. Der Halbmarathon in Wels diente als Vorbereitung und mit einer Zeit unter 1:30 h war ich auch guter Dinge, den Marathon dieses Jahr zumindest ohne größere Probleme zu überstehen. Die Woche vorm Marathon gab ich mir genug Erholung und nützte ich auch um meinen Bänderapparat etwas zu dehnen und zu rollen (Faszien). Als ich dann erst recht die Bänder spürte machte mir Sorgen. Habe ich etwas ausgelöst. Naja im Hinterkopf war immer noch der Abbruch im letzten Jahr auf Grund der Schmerzen im Knie (Läuferknie) bei KM 33. So jetzt zum Rennen. Alles lief gut Anfangs. Ich lief mit meinen Jungs (Christoph und Manfred) mit einem Schnitt von ca. 4:20 min/km los. Nach ein paar KM merkte ich bereits, dass meine Bänder nicht so locker sind und ich drosselte mein Tempo auf 4:50 min/km. Ab KM17 begann dann schon ziemlich früh das linke Knie leicht zu reagieren an und ich drosselte noch einmal das Tempo vor allem im Bereich der Linzerstraße. Dort ist das Pflaster für die Knie besonders herausfordernd. Nachdem ich ja noch einen HM vor mir hatte, wollte ich nichts aufs Spiel setzen. Leider war es zu diesem Zeitpunkt schon zu spät. Was sich ab KM24 dann endgültig zu demselben Dilemma wie letztes herausstellte. Das linke Band an der Oberschenkelaußenseite, das unterhalb des Knie ansetzt, rieb immer stärker und der Schmerz wurde von KM zu KM unerträglicher. Ich versuchte zwischendurch immer wieder meine Gesäßmuskulatur zu dehnen, um den Zug aus diesem Band/Sehne zu bekommen. Das half nur bedingt und brachte mich gerade so von eine zum anderen Kilometer. Die Ziele wurden kürzer. Bis KM 30, bis zum Rettungswagen vom letzten Jahr… Ich denke mal die mentale Hürde habe ich vor allem nach dem Rettungswagen überwunden. Obwohl ich wusste, dass die Zeit überhaupt nicht dem entsprach was ich mir vornahm, die Medaille wollte ich auf jeden Fall haben. Auch aus dem Hintergrund, dass ich die Langstrecke generell für mich lasse und das vl. der einzige Marathon bleibt, so lange ich nicht dieses Problem in den Griff bekomme. Tja der Rest war nur noch Schmerzunterdrückung. Einer bot mir Salz an – ich hatte nicht mal ansatzweise Krämpfe. Mit dem anderen ging ich um die Wette – NA wer kann schneller gehen. Wiederum ein andere erzählte mir von seiner Bandscheibenoperation letzten Monat und das er kaum trainieren konnte, bevor er mir davonlief. Naja das üblich halt. Bei 4h stehen auch leider nicht mehr so viel Leute am Rand, aber die stehen schreien doppelt so laut. Die Zurufe sind zwar toll, aber bei meinem Laufstil und den Zurufen wie: „Das schaffst du schon“ – mit einem anschließenden „Geleck der ist scho beinand“ helfen nur bedingt. Nichts desto trotz habe ich mich ins Ziel geschleppt.

Ja ich habe einen Marathon beendet, nein ich war „nicht“ erfolgreich und Jein – ich weiß nicht, ob ich noch einmal einen laufen werde. Der Bergmarathon ist leider für mich gestrichen, da ich auf gröbere Verletzungen verzichten und das Problem erst einmal in den Griff bekommen möchte. Somit Start frei für MTB, Rennrad, Fitness und Rehab Läuferknie.

Bericht von Roland Sperr:

Am Sonntag, den 09.04. fand bei herrlichem Frühlingswetter der Linz Marthon statt. Ca. 20.000 Starter hatten sich den Viertelmarathon, Halbmarathon, Staffelmarathon oder Marathon vorgenommen. Ich versuchte es, nach einem Jahr Pause wieder mit der vollen Distanz.
Mit den Frühlingsmarathons stehe ich ein wenig auf Kriegsfuß. Trotz halbwegs passender Form im Jänner und Februar schaffe ich es immer wieder, dass mich Kleinigkeiten im letzten Monat vor dem Lauf um meine Form bringen. So auch dieses Jahr.
Um 09:30 Uhr fiel der Startschuss und tausende Läufer setzten sich in Bewegung. Ich versuchte anfangs ein etwas höheres Tempo zu gehen, da ich mir für die 2. Hälfte des Rennes einen Einbruch erwartet habe. So konnte ich den Halbmarathon in 1:36 absolvieren und hatte 1,5 Minuten Vorsprung auf eine Endzeit von 3:15 und mehr als genug auf die gewünschten 3:30. Der Einbruch in Hälfte 2 kam dann, wenn auch viel früher als bisher gewohnt und auch angenommen.
Schließlich konnte ich, bei mittlerweile sommerlichen Temperaturen, nach 3:27 ins Ziel einlaufen und mir die Weißbier danach munden lassen. Stiegen werden die nächsten Tage sicher nicht zu meinen besten Freunden gehören.

Bericht von Roland Sperr:

Am Samstag, 01.04. fand der erste Brevet dieser Saison in Haid bei Linz statt. Die Radstrecke führt über Wels Richtung Gmunden, weiter über die Großalmstraße zum Attersee, über Unterach und Loibichl nach Straß und auf den Kronberg, um dann dem Attersee entlang über Stadl-Paura und Wels wieder nach Haid zurückzukehren. Insgesamt sind 200 km und knapp 1.800 Höhenmeter zu bewältigen.

Die letzten Jahre Stand der Eröffnungsbrevet im Zeichen von schlechten Wetterverhältnissen, teilweise sogar mit Schneefall, dieses Jahr jedoch hatten die Teilnehmer Wetterglück und so kam auch ein großes Starterfeld zusammen.

Das anfangs gemächliche Tempo wurde schnell gesteigert und das Feld zerfiel in kleinere Gruppen. So ging es, auch Dank des Rückenwindes zügig Richtung Salzkammergut. An der Labe am Kronberg angekommen wartete Rudi auf uns, um uns ein Stück zu begleiten. Von da an wurde das Tempo noch einmal ordentlich angezogen und ich hatte schon so meine Probleme zu folgen, da den Beinen die Radkilometer doch noch fehlen.

Schließlich erreichten wir nach 6 Stunden und 35 Minuten das Ziel in Haid und ließen uns die Pasta und den Kuchen schmecken.
 

 

Bericht von Armin Hrouda:

RACE MODE ON hieß es am 25.03.2017. Mein erster Bewerb 2017 führte mich wieder, sowie mein Letzer 2016, ins schöne Gmunden auf den Grünberg. Der traditionelle Fux’n Lauf, organisiert vom Berglaufverein Linz, fand mit 35 TeilnehmerInnen bei herrlichem Sonnenschein vergangen Samstag statt, wie immer ein toller (Vorbereitungs-) Wettkampf top organisiert mit tollem Startergeschenk vom Sponsor INVO8 Schima-Sports. Gestartet wurde um 14:00 Uhr bei der Talstation der Grünbergseilbahn wo es über den Ortnersteig zum Grünbergwirt und über den „Roserl“ Steig wieder hinunter zum GH Hain –Silberfuchs ging. Die 4,8 km mit + 550 hm und - 250 hm (lt. Ausschreibung) hatten es in sich und es wurde schon vom Start weg ein hohes Tempo angeschlagen. In einem durchaus sehr gut besetzten Starterfeld konnte ich mich vom Start weg im Mittelfeld der 26 Herren positionieren und mit einem zügigen Aufstieg (32 min. bis zum Grünbergwirt) sowie sehr schnellen Abstieg noch 2 Plätze gutmachen. Mit einer Zeit von 43:45 min. lief ich durchs Ziel und konnte mir dadurch den 11. Platz bei den Herren sichern. Diese Zeit hieß auch eine neue persönliche Bestzeit für mich. Ein super Rennen mit dem ich durchaus zufrieden bin und der meine akt. sehr guten Trainings-zustand wiederspiegelt. Ich freue mich auf die neue Saison und auf den in 2 Wochen stattfindenden Linz Halbmarathon, meine Vorbereitung auf den Vienna City Marathon. Full spead ahead ? Season 2017.  #staytrained

Stephanie Eicher trotzte am Wochenende dem schlechten Wetter und konnte einen grandiosen 2. Platz in ihrer AK beim Halbmarathon in Wels erlaufen!

Am 19.03.2017 startete ich bei extrem schlechter Witterung beim Halbmarathon Wels. Trotz starkem Regen konnte ich meine persönliche Bestzeit mit 1:38:59 erlaufen und den 2. Platz in meiner Altersklasse erreichen.
Alles in Allem eine sehr gelungene Veranstaltung.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West