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Bericht von Julia Sperr:

Der Wachau Marathon ist die größte Laufveranstaltung in Niederösterreich und mit der sehr flachen Streckenführung entlang der Donau ideal geeignet für Bestzeiten.
Ich war heuer bereits zum zweiten Mal mit dabei, da ich im letzten Jahr sowohl von der Kulisse als auch von der Organisation der Veranstaltung beeindruckt war.

Am Plan stand heuer der Viertelmarathon mit einer Strecke von 11km von Achleiten nach Krems. Bei idealen Laufbedingungen (16 Grad und bewölkt) konnte ich vom Start weg ein gutes Tempo laufen und in der vorderen Hälfte des Feldes mitlaufen. Bis auf kurze Ausnahmen habe ich mich während des gesamten Laufes sehr gut gefühlt und konnte meine Ziel-Pace (unter 5 Minuten) mit einem schnellen Schluss-Sprint ins Ziel retten.
Damit konnte ich eine neue persönliche Bestzeit von 53:49 erreichen, das bedeutete Rang 13 in meiner Altersklasse.

Wie auch im letzten Jahr, war der Wachau Marathon wieder top organisiert - von der Anreise bis zu den Labstationen und der großzügigen Zielverpflegung hat alles super geklappt.

 

 

 

Bericht von Christoph Kieleithner:

Am 04.09.2016 fand in Tirol die Challenge Walchsee-Kaiserwinkel über die Mitteldistanz statt.
Bei traumhafter Kulisse und gutem Triathlon-Wetter wurde in diesem Rahmen auch die Europameisterschaften über diese Distanz ausgetragen.
Durch die Anreise am Vortag war es mir möglich mit dem Weißrussischen Profiteam Bekanntschaft zu machen, die auch in meiner Unterkunft nächtigten.

Am Sonntag um Punkt 10Uhr ging es dann los mit einem "Rolling-Start" auf die 1,9km lange Schwimmstrecke, die ich etwas verhalten anging um nicht zu "überpacen".
Nach ca. 31min. stieg ich aus dem Wasser und hoffte, ohne erneute Radpanne, die 2 Runden der sehr anspruchsvollen Radstrecke mit ca. 1200 Höhenmetern zu absolvieren. Die vorgenommenen 2h30min für die 90km konnte ich knapp nicht erreichen, da die verwinkelten Abfahrten zum Teil vorsichtig zu fahren und die Höhenmeter ordentlich kräfteraubend waren.
Den abschließenden Halbmarathon genoß ich dann in der schwülen Frühnachmittagshitze nur bedingt, da mich die vom ersten Kilometer an begleitenden Krämpfe in beiden Oberschenkeln einfach nicht verlassen wollten. Trotz 4-wöchiger Laufpause im Juli aufgrund einer Verletzung und etlichen "Entkrampfungspausen" war ich froh nach 1h 39min das Laufen beenden zu können und die Freude darüber, in dieser Saison doch noch einen Triathlon "GEFINISHT" zu haben war sehr groß! :)

 

 

 

Lisa Rutschetschin erbrachte wieder tolle Leistungen beim Aquathlon in Vöcklabruck und hatte auch sonst einen sehr erfolgreichen Sommer:

Im Hallenbad Vöcklabruck fand kürzlich der Vöcklabrucker Aquathlon statt.
Lisa steigt nach einer kurzen Schwimmstrecke als 1. aus dem Wasser und verpatzt dann leider den Wechsel, da sie in den Schuh nicht reinkam.
Sie ging dann als 3. auf die Laufstrecke und konnte diesen Platz bis ins Ziel verteidigen.

Zusammenfassung des Sommers:
Lisa wurde 2. in der Gesamtwertung der Running Tour 2016

Lisa gewann ebenso den St. Konrader Panoramalauf über 800m, sowie Neukirchen über 600m und die Scharnsteiner Abendmeile über 1200m.
Einige 2. und 3. Ränge rundeten den erfolgreichen Sommer ab.

 

 

 

Am Samstag 17.September 2016 startete Stephanie Eicher bei idealen Temperaturen beim 17. Dachsteinblick Berglauf in Nußdorf.
Erfreut holte sie sich in ihrer Altersgruppe (Damen W30) den 1. Platz und in der Damengesamtwertung den 3. Platz!

 

 

 

Bericht von Felix Hermanutz:

Am 11. September 2016 war ich bei meinem ersten Einzelzeitfahren mit meiner neu gekauften Zeitfahrmaschine am Start in Weichstetten.
Das Wetter konnte nicht besser seine, 28 Grad bei strahlendem Sonnenschein und geringem Wind.
Voll motiviert startete ich um 14:58 Uhr in den 22 Kilometer langen Rundkurs, der zuerst von Weichstetten nach St. Marien führt und anschließend über Enzing wieder zurück zum Start.
Gleich von Beginn weg versuchte ich ordentlich Tempo zu machen um mein Ziel, eine Zeit von unter 30 Minuten, zu erreichen.
Leider fand ich dabei durch die vielen Wellen und Kreuzungen keinen Rhythmus und verbrauchte bis zur Hälfte des Rennens die meiste Energie.
Die letzten 10 Kilometer waren leicht steigend mit geringem Gegenwind, dabei setzte fürchterliches Seitenstechen ein.
Schlussendlich beendete ich das Rennen mit einer Zeit von 32:43 auf dem 26. Platz und dem 7. in meiner AK.
Hoffentlich klappt’s beim King of the lake besser!!

 

 

 

Am Wochenende waren drei ASC-Teilnehmer beim Eddy-Merckx-Classics in Fuschl am Start. Während des MTB-Wochenendes haben Roland Sperr und Peter Leitner einen VIP-Startplatz gewonnen. Dazu kam Johannes Humer der sich über den normalen Weg angemeldet hat.
Im Zuge des 10-jährigen Jubiläums des Rennens, wurden vom Veranstalter 10 ehemalige Radweltmeister an den Fuschlsee geholt. Neben dem legendären Eddy Merckx (jeweils 5 Siege bei der Tour de France bzw. dem Giro d’Italia) waren dies u.a. Francesco Moser, Stephen Roche und Laurent Brochard.
Teil des VIP-Pakets war die Teilnahme an einer gemeinsamen Charity-Ausfahrt mit den Weltmeistern am Samstag. Abgerundet wurde diese tolle Ausfahrt durch ein anschließendes Buffet im Mohrenwirt. Es war ein super Nachmittag.
Am Sonntag - dem Renntag - haben wir uns dann um ca. 07.00 Uhr in Fuschl getroffen und alle notwendigen Vorbereitungen getroffen. Hannes nahm die mittlere Strecke mit 106 km und 1.600 hm in Anspruch. Roland und Peter haben sich für die lange Distanz mit 169 km und 2.600 hm entschieden.
Am Start haben wir uns dann aufgeteilt. Durch das VIP-Paket waren Roland und Peter berechtigt im VIP-Startblock u.a. neben Rene Haselbacher, Thomas Rohregger und Andreas Goldberger zu starten. Es war ein besonderes Gefühl. Pünktlich um 08.00 Uhr fiel der Startschuss. Die Kulisse bei 1.500 Teilnehmern war atemberaubend und das Wetter war perfekt. Es war also alles angerichtet.
Nach dem Start ging es gleich einmal steil bergauf um im Anschluss die Abfahrt Richtung Thalgau zu genießen. Nach dem Anstieg über die Russenstrasse teilte sich beim Kreisverkehr in Elsenwang die Strecke. Für Hannes ging es Richtung Eugendorf und anschließend einmal um den Obertrumer See. Der Rest der mittleren Strecke führte über Neumarkt am Wallersee zurück nach Fuschl. Ein Bruch der Schaltung, es war nur mehr das mittlere Kettenblatt einsatzfähig, machte die letzten beiden Anstiege über den Scharfling und den St. Gilgener Berg für Hannes noch einmal richtig anstrengend. Er konnte die Strecke trotzdem in 3:47 h bewältigen und damit seine Zeit aus dem Vorjahr verbessern.
Roland und Peter fuhren in Elsenwang in Richtung Hof und weiter über Vordersee und die Strubklamm in Richtung Wiestal. Nach dem Anstieg Richtung Gaisberg führte die lange Strecke dann weiter über Eugendorf sowie Seekirchen ins Innviertel und über Neumarkt wieder zurück nach Fuschl.
Roland absolvierte die lange Distanz in 5:20 h und belegte den sehr guten 105. Gesamtrang. Das bedeutet eine Platzierung im ersten Drittel. Roland war vom VIP-Paket und den Gaumenfreuden sehr begeistert. Ebenfalls sehr angetan war er von den Schokobrownies an der ersten Verpflegungsstelle sowie der After-Race-Party mit delikaten Bratwürsteln am Sportfest in Abtsdorf.
Peter hatte bereits seit einiger Zeit Probleme mit dem linken Oberschenkel. Dies führte dazu, dass er das Tempo mit seiner Gruppe im Innviertel nicht mehr mitgehen konnte und den Anschluss verlor. Kurz darauf hat er eine Abzweigung übersehen und das erst einige km später festgestellt. Die zu viel zurückgelegte Wegstrecke belief sich auf 12 km. Aus diesem Grund hat er entschieden das Rennen zu beenden und am direkten Weg über Mattighofen, Strasswalchen und Henndorf nach Fuschl zurück zu fahren. Fazit: 164 statt 169 km gefahren und ebenfalls im Zielort, aber trotzdem das erste DNF in seiner Laufbahn. Nach anfänglicher Enttäuschung hat er sich den Spaß an der After-Race-Party trotzdem nicht verderben lassen.
Es war eine tolle Veranstaltung. Eine Teilnahme ist jedenfalls sehr zu empfehlen.

 

 

 

Bericht von Julia Sperr:

Der Gamperner Lauf ist wie jedes Jahr der Abschluss der Running Tour und mit dem 20. Jubiliäum in diesem Jahr natürlich ein Pflichttermin für mich – auch wenn meine Beine vom A1 Team Triathlon am Vortag noch etwas müde waren.
Die Strecke in Gampern ist sehr anspruchsvoll mit 9km und 86 Höhenmeter. Bei strahlenden Sonnenschein war um 15:30 Uhr der Startschuss für den Hauptlauf und bei den ersten Metern bergab habe ich mich noch sehr gut gefühlt. Aber spätestens bei den längeren Streckenabschnitten in der Nachmittagssonne und den folgenden Anstieg war es vorbei mit dem guten Laufgefühl.
In der zweiten Runde kämpfte ich mich noch mit letzten Kräften ins Ziel und war froh mit 46:19 die Ziellinie erreicht zu haben. Am Ende hat mich aber ein solider 2. Platz mit dem Lauf und der Strecke versöhnt – nächstes Jahr gerne wieder.

 

Bericht von Charly Schiemer:

Es waren bei sehr warmen Wetterbedingungen -  ca. 28 Grad - 98 Teilnehmer am Start. Das erste Mal habe ich keinen Zirbenschnaps getrunken sondern mich mit Josef Sterrer aufgewärmt. Das Anfangstempo habe ich wieder gut erwischt aber meine rechte Ferse wurde leider immer schmerzhafter.
3-4 m vor dem Ziel spürte ich in der rechten Wade zusätzlich einen gewaltigen Schmerz und hüpfte mit dem linken Fuß durch das Ziel. Trotzdem kam in einer Zeit von 36:59 ins Ziel. Das bedeutete Rang 5 in der M50 von 18 und Gesamtrang 23.
Gott sei Dank war gleich die Rettung vor Ort und fuhr mich gleich ins Krankenhaus wo ich die Diagnose Muskelein- bzw. Faserriß bekam.
Zum Glück geschah das kurz vor dem Ziel und ich konnte so noch die Willis Runningtour in meiner Klasse M50 von 15 Teilnehmern gewinnen.
Die Runningtour besteht aus den 7 Läufen: Vöcklataler Lauf (4.Rang), Vöckla-Uferlauf (nicht am Start), Steinbacher Dorflauf (3.Rang), Zipfer Crosslauf  (4.Rang), Sickinger Rundlauf (2.Rang), Frankenburger Würfelspiellauf (1.Rang) und Gamperner Straßenlauf (5.Rang).
Leider kann ich jetzt bei meinem Heimrennen dem Nußdorfer –Berglauf nicht dabei sein, hoffe aber dass ich eventuell bei Wolfgangseelauf  die 5 oder 10 km wieder laufen kann. (PS: Nächstes mal trinke ich lieber wieder einen Schluck Zirbe vorm Lauf!)

 

 

 

Bericht von Charly Schiemer:

Beim Hauptlauf waren 65 Teilnehmer am Start.
Mit richtigem Anfangstempo und gemeinsam mit Otto Pichlmann vom LCAV Jodl Packaging lief ich die ersten 5 km in Richtung Wirt am Riegl und konnte durch mein etwas verbessertes Bergauflaufen um ca. 21 sec schneller sein und kam in einer Zeit von 39:44 ins Ziel.
Das bedeutet den Rang 1 in der M50 von 13 und Gesamtrang 8 von 65.
Die Veranstaltung war wie immer bestens organisiert und zusammen mit der Mountainbike Trophy zum Göblberg eine super Veranstaltung.

 

 

 

Unser Bergläufer Jürgen Nini meisterte wieder einmal unfassbare 116km über Stock und Stein in den italienisch-schweizerischen Bergen.

Ultra Tour Monte Rosa - mit diesem klingenden Namen lockte mich die Traillegende Lizzy Hawker in ihr heimisches Trainingsgebiet, um mich erneut einer läuferischen Herausforderung zu stellen.
Dabei sollten wir, von Cervinia am Fuße des Matterhorns startend, in über 116km das Monte Rosa Gebirge teilumrunden und nach 8300hm und 6 mächtigen Bergen im Schweizer Bergdorf Grächen ins Ziel laufen.
Hört sich toll an, dachte ich und packte zusätzlich zur "Ultra-Ausrüstung" noch Steigeisen und Pickel in meine Tasche, um vorab etwas Höhenluft zu schnappen. Gesagt, getan und so stand ich in der Woche vor dem Start auf den Gipfeln des Mont Blanc, Gran Paradiso und Breithorn, alle über 4000m und natürlich ohne Gondelunterstützung jeweils vom letzten bewohnten Punkt aus startend ;o)

Der Start der Ultra Tour erfolgte am Freitag, italientypisch etwas verzögert, so um 10:08, als sich alle 140 Teilnehmer am Start eingefunden hatten. Gut akklimatisiert und motiviert startete ich natürlich mit der Spitzengruppe vorne weg. Jedoch schon nach 200hm merkte ich, dass dies ein durchaus langer Tag werden sollte. Die Bergtouren vorab hatten sehr viel Energie verbraucht, die mir jetzt durchaus fehlte.
Die Beine waren schwer und müde, so kämpfte ich mich über die ersten Berge.
Immer wieder überholten mich kleine Gruppen von Läufern, die fragten, ob alles ok sei.
Si, yes, oui, ja... ich antwortete auf allen Sprachen die mir so einfielen, ist das Starterfeld bei diesem Rennen doch sehr international durchgemischt.
Am längsten Anstieg des Rennens dämmerte es endlich und die Hitze des Tages wechselte in eine angenehme, kühle Nacht. Dies weckte weitere Ressourcen meines Körpers, denn von da an begann ich wieder Boden gut zu machen. So erklomm ich jeden weiteren Berg mit zügigen Schritten, nur bergab wollten meine Oberschenkel immer noch nicht richtig arbeiten. Im Kopf hatte ich schon längst jeden Gedanken an eine Top-Platzierung abgelegt und mich nur noch auf ein Finishen konzentriert.
Nach etwa 21h erreichte ich den letzten Checkpoint von wo es "nur" noch gut 20km "hügelig" ins Ziel gehen sollte.
Wie oft beendete ich auf diesen letzten 20 Kilometern in Gedanken meine Laufkarriere, waren es doch noch an die 1000hm auf sehr schweren, verblockten Trails.
Schon all meine Selbstmotivationstricks aufgebraucht und mit den Nerven langsam am Ende, erklärte mir ein Wanderer, dass es nur noch um einen kleinen Bergrücken herum ginge und der Weg danach runter nach Grächen führte. Diese Info ließ mich förmlich über die letzten Kilometer "fliegen" und so lief ich nach 25h 17min erleichtert und überglücklich über die Ziellinie.
Der Moderator schrie laut meinen Namen und meinte, ich wäre der 12. der diese Tortur geschaft hatte.
Rückblickend wäre ohne die fordernden Bergtouren sicher mehr möglich gewesen, jedoch wollte ich nicht auf die Gipfelerlebnisse verzichten und bin somit mehr als zufrieden!!

 

 

 

 

Vom 2. bis 4. September fand wieder das mittlerweile schon traditionelle Mountainbike-Wochenende des UASC Attersee West statt. Dieses Jahr ging es für die teilnehmenden Sportler nach Saalbach-Hinterglemm. Im Gegensatz zu den Vorjahren handelte es sich 2016 um kein lange Tour mit mehreren Tagesetappen, sondern um 3 Tagestouren vom gleichen Startpunkt aus.

Gerade von der Downhill-Szene ist Saalbach-Hinterglemm im Sommer sehr gut besucht, da viele Lifte in Betrieb sind und unzählige Downhill-Trails zur Verfügung stehen. Aber auch für "gewöhnliche" Mountainbiker bietet das Gebiet sehr viele Möglichkeiten.

So konnten die Teilnehmer bei traumhaftem Wetter in den 3 Tagen sowohl das Gebiet südlich von Saalbach-Hinterglemm mit Schattberg und Zwölferkogel, als auch die nördlichen Hänge bis hinunter nach Hochfilzen in Tirol erkunden. Es wurden auch so manche Downhill-Trails befahren und die Fähigkeiten in diesem Terrain getestet. Die Gegend und die Berge bieten ein herrliches Panorama, das gerne zum Verweilen einlädt, genauso wie die sehr schönen Hütten mit ihren ausgezeichneten Gaumenfreuden

Insgesamt ein sehr gelungenes Mountainbike-Wochenende mit rundum zufriedenen Teilnehmern.
Alle freuen sich schon auf den Termin 2017.

 

 

 

Triathlet Hannes Humer bewältigte den Ironman 70.3 (Halbdistanz) in der wunderschönen Bergkulisse von Zell am See/Kaprun:

Am Sonntag stand das Primärziel der heurigen Saison - die Triathlon Halbdistanz in Zell am See am Programm. Ein Dreiviertel Jahr Vorbereitung stand somit am Prüfstand.
Bei spätsommerlich heißen Temperaturen - zumindest perfekt für die Zuschauer - erfolgte der Start (leider) erst um 11Uhr.
Wenige Minuten nach den Profis starteten gute 2000 Agegrouper rollierend nach selbst eingeschätzter Schwimmzeit. Die Schwimmstrecke ging in 37min recht gut von der Hand und es folgte in der prallen Mittagshitze eine 90km lange (ca. 1200Hm), dafür autofreie Radrunde von SChüttdorf über Taxenbach, Dienten, Saalfelden, Zell am See, Kaprun und wieder zurück nach Schüttdorf. Die steilen Kilometer rauf auf den Dientner Sattel kosteten ordentlich Energie bevor die Bremsen auf der Abfahrt runter Richtung Maria Alm ordentlich zu glühen begannen. Nach 3:05 Stunden am Rad folgte jedoch noch die Halbmarathondistanz entland des Zeller Sees.
Leider blieben für die letzte Disziplin nicht mehr viel "Körndl" übrig, weswegen ich mit 2:26 Stunden Lauf- und Gehzeit noch sehr viele Platzierungen herschenkte. Der Einlauf im Zielkanal war dafür mehr als sensationell!

Altersklasse 35-39: Platz 198
Overall: Platz 1137

 

 

 

 

Unser Läufer Charly Schiemer war wieder bei einem absoluten Klassiker aktiv:

Bei sehr warmen Wetter ( ca. 30°C) waren am Sonntag 444 Läufer in Fuschl am Start.
Ich schaffte diese schöne Laufstrecke rund um den Fuschlsee in 52:09 (2015 – 51:04) und erreichte völlig überraschen den 1.Rang in der M50 von 61 Teilnehmern und Gesamtrang 46.
Die Organisation und das Rahmenprogramm war super und auch die Verpflegung an der Laufstrecke.
Der Fuschlseelauf ist eine der schönsten Panoramastrecken die ich kenne (ca. 10 km im Wald) und für mich ist dieser Lauf auch für 2017 wieder ein Fixtermin.
Die Abkühlung im schönen sauberen Fuschlsee gehört natürlich auch dazu.

 

 

 

Armin Hrouda bezwang wieder die Skisprungschanze in Bischofshofen... laufend nach oben:

1.400 TeilnehmerInnen – 400m – 72 Grad Steigung – über 30 Grad – bis ans Limit!
Am Samstag den 27.08.2016 stand das diesjährige sportliche Highlight auf dem Programm bzw. Bewerbsplan 2016, die wohl härtesten 400 m der Welt – das Red Bull 400 in der 6. Auflage und auch heuer wieder wie letztes Jahr Jahr auf der Paul-Außerleitner-Schanze im schönen Bischofshofen.
Das Red Bull 400 war auch heuer wieder innerhalb eines Tages ausgebucht und von Jahr zu Jahr zieht diese einzigartige Veranstaltung immer mehr SportlerInnen in seinen Bann.
Neben meinem Freund und Sportskamerad Dominique der mit mir die Einzeldistanz, heuer zum 5ten Mal, gemeinsam in Angriff nahm, reisten auch Freunde in Form einer Mixed Staffel am Samstagvormittag an.
Nach der Startnummernausgabe um 10:00 Uhr hatte ich noch genug Zeit bis zum Start. Um 13:30 hieß es Start des Red Bull 400 mit dem ersten Heat mit 58 weiteren Teilnehmern. Mein Ziel heuer hieß, trotz geringer spezieller Vorbereitung rückblickend zum letzten Jahr, auf jeden Fall eine neue persönliche Bestzeit auf die 400m in Bischofshofen. Der große Wunsch wieder mit einer guten Zeit ins hartumkämpfende B-Finale einzuziehen (besten 50-100 Männer aus ca. 555Teilnehmern) war realistisch jedoch sehr schwierig da das Leistungsniveau sich jährlich stark nach oben bewegt.
Mit gutem Gefühl und eher locker ging ich in mein Rennen und war am Beginn der Steigung im hinteren Teil der Gruppe. Richtung Aufstieg zum Schanzentisch konnte ich dann jedoch meine Taktik ausspielen und begann hier meine Aufholjagd. Schlussendlich kletterte ich mit einer Zeit von 05:05 Minuten über die Zielmatte am obersten Punkt der Schanze. Das hieß 18. Platz von 58 Startern im 1. Heat und um ca. 10 sec. schneller wie 2015. Ich gab nicht meine letzten Reserven und konnte mich oben schnell wieder erholen. Ob dies sinnvoll war und was dies für eine Qualifikation für das B Finale bedeutete, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ermittelbar und reine Spekulation, auch nach der Beobachtung der weiteren Heats. Nun hieß es warten, jedoch machte ich mir keine großen Hoffnungen und ging schon eher in die Regenerationsphase. Eine feine Massage, eine Sportweisse, ein verspätetes Mittagsessen vom Grill und die Heats meiner Freunde & der Staffelstart um 17:40 standen nun auf meinem Nachmittagsprogramm.  Mit meiner Vorlaufzeit bzw. meiner neuen PB war ich sehr zufrieden.
Kurz vor dem Staffelstart, wo ich meine Freundin die die ersten 100m in Angriff nahm anfeuerte, warf ich noch einen kurzen Blick auf die Qualifikationsliste für das B-Finale. Da sah ich gleich meinen Namen im oberen Bereich der Liste…Freude und leichte Nervosität kamen auf, schnell wieder umziehen, kurze Aufwärmeinheit und nach dem Start der Staffel ging es schon in den Vorstartbereich. Start war um 17:50. Nun realisierte ich: Ich durfte nochmal rauf! Meine Freude war sehr groß da ich bei jeder Teilnahme ob Kulm oder Bischofshofen in den letzten Jahre immer 2 Läufe pro Bewerb bestritten habe, nun hatte ich auch heuer wieder dieses Privileg, super! Das Teilnehmerfeld im B Finale war sehr stark und ich gab alles hinauf Richtung Ziel, immer in Begleitung der Anfeuerungsrufe meiner Freunde die sich nun alle an der Schanze versammelt hatten.
Auf der Anlaufspur gab ich Vollgas und konnte noch einige Teilnehmer überholen. Meine Freunde pushten mich die letzten Meter und ich flog regelrecht in 05:07 Minuten über die Zeitmatte. 25. Platz von 56 Startern, d.h. unter den TOP 100 von 555 Teilnehmern im Einzelmodus. Super Happy und müde von einem langen aufregenden Tag ging es nach einer kleinen Feierrunde unter Freunden im Veranstaltungszelt wieder nach Hause.
Es gibt nicht viel mehr zu sagen außer… 2017 wir kommen wieder – eine Sucht dieser Bewerb! Top organisiert und einzigartig! Vielleicht doch nächstes Jahr wieder am Kulm?

 

 

 

Unser Mitglied Felix Hermanutz wagte im Zweierteam die Umrundung von Oberösterreich bei der Race Around Austria Challenge:

Bereits im Sommer 2015 wurde die Idee für eine Teilnahme an der RACE AROUND AUSTRIA CHALLENGE im 2er Team geboren.
Schnell begannen Anton Köstler und ich Felix Hermanutz mit der Vorbereitung des Rennens. Diese umfasste nicht nur hartes und regelmäßiges Training, sondern auch die Organisation und Sponsorensuche.
Stets konnten wir uns auf unser Betreuerteam bestehend aus Christian Hermanutz, Gaby Hermanutz, Georg Hermanutz, Kurt Ahrer, Paul Ehrenreich und Jakob Geroldinger verlassen.
Am Montag vor dem Rennen wurden sowohl das Pacecar (unser Betreuerauto, welches sich das gesamte Rennen hinter dem aktiven Fahrer befand) als auch die Fahrräder zur Technischen Abnahme gebracht. Es wurden Gott sei Dank keine Mängel gefunden und unsere Fahrzeuge wurden für das Rennen freigegeben.
Schließlich kam der 10. August an dem wir um 16:34 ins Rennen starten würden. Bis zum Start verging die Zeit sehr langsam, da man nichts anderes zu tun hatte als zu warten.
Um 15:00 machten wir uns Rennfertig und schossen noch einige Fotos - alle waren bereits voll motiviert und fokussiert.
15:40, es wurde Zeit, um 15:55 mussten wir in St. Georgen im Attergau (ca. 10 Minuten Wegstrecke von Zuhause) sein, jede Minute zu spät wird als Strafzeit angerechnet.
Plötzlich passierte es, das schlimmste was so kurz vorm Start noch passieren kann, unser Pacecar sprang nicht mehr an. Hektik brach aus, 1000 Fragen schossen mir durch den Kopf:
“Ist das Rennen aus bevor es angefangen hat? Hat die Batterie keinen Strom mehr? Warum genau jetzt? Was sollen wir tun?“
Schnell wurde ein Auto in Position gebracht um Starthilfe zu geben, diese blieb jedoch erfolglos, unser Auto sprang nicht an.
Schließlich kam mir eine Idee, wir hatten kurz zuvor einen Radträger montiert, ohne lange zu
zögern riss ich das Kabel heraus, schrie zu meinen Vater er soll es noch mal versuchen und der Wagen startete.
Jetzt aber schnell, die Zeit drängte, es war bereits 15:48.
Schlussendlich kamen wir genau um 15:55 zur Startaufstellung.
16:30 Anton und ich gingen zum Start welcher als Einzelstart jede Minute von der Bühne ging. Auf der Startrampe wurde noch ein schnelles Interview gegeben und wir starteten voll Elan ins Rennen.
Am Anfang war es schwer das richtige Tempo zu wählen um sich nicht gleich komplett zu verausgaben.
Durch sehr viel Verkehr kamen wir in Straßwalchen für zirka 5 Kilometer von der eigentlichen Strecke ab und verlängerten unsere Strecke minimal.
Kurz vor Einbruch der Nacht hatten wir einen perfekten Tritt gefunden und wir veränderten unseren Wechselrhythmus von einer halben Stunde auf eine Ganze.
Anton und ich konnten einige Teams überholen und lieferten uns schließlich ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Team Pichler Glas – Physiotherapie Bayer, immer wieder wurden spannende Überholmanöver ausgetragen.
In den frühen Morgenstunden mussten wir uns dann leider geschlagen geben und verloren bis in Ziel 22 Minuten auf unsere Rivalen.
Die letzten Kilometer waren wirklich anstrengend und die Strapazen der letzten 15 Stunden machten sich sichtlich bemerkbar.
Schlussendlich beendeten wir überglücklich das Rennen mit einer Zeit von 18 Stunden und 8 Minuten auf dem 9. Platz.
Anton und ich bedanken uns besonders bei unserem gesamten Betreuerteam und bei unseren Sponsoren:
Pabinger – Heizungstechnik, HNG 90 Herwig Neumann Fitnessgerätebau, Fadil Maxharraj Zaunbau, die Bar AXXL, Holz im Haus und Garten Gerhard Hemetsberger und Raiffeisenbank Attergau. 

 

 

 

Roland Sperr, Peter Leitner, Rudi Wagner und Markus Fiedler düsten wie ein Schnellzug rund um Österreich. Wir gratulieren zu dieser absolut grandiosen Leistung!

Bericht von Roland Sperr:

Das Race Around Austria kann mittlerweile auf eine 8-jährige Geschichte zurückblicken. In der Vergangenheit haben schon mehrere Mitglieder des ASC als Teil eines Teams oder als Einzelstarter an dem Rennen teilgenommen. Und nach 2015 stand 2016 zum 2. Mal ein reines 4er-Team des ASC am Start. Markus Fiedler, Peter Leitner, Rudolf Wagner und Roland Sperr hatten sich zum Ziel gesetzt die 2.200 km und 30.000 Höhenmeter rund um Österreich nonstop in einer Zeit von ca. 3 Tagen (72 Stunden) zu bewältigen.

Die Vorbereitung für ein solches Unterfangen ist sehr zeitaufwändig, denn es gibt genug zu planen und koordinieren. Unzählige Anfragen und Sitzungen waren notwendig, bis alle Sponsoren und Betreuer gefunden waren, die Rennstrategie stand und die Fahrzeuge zur Verfügung standen.
Die Woche vor dem Rennen stand dann im Zeichen der Vorbereitung der Autos und der Fahrräder, sowie der Einweisung unserer fleißigen Betreuer. Da wir allesamt Rennneulinge sind, war die Einschätzung der notwendigen Verpflegung nicht sehr leicht, zu wenig hatten wir sicherlich nicht mit.

Gut vorbereitet ging es also ins Rennen, der Rennstart erfolgte am späten Mittwochnachmittag. Leider ist genau während der Rennzeit eine Kaltfront über Österreich hinweggezogen und die sommerlichen Temperaturen von vor ein paar Tagen wurden während des Rennens bei weitem nicht erreicht. Viel schwerer wog jedoch, dass auf Grund von Glatteisgefahr über 2.000 Metern der Großglockner für das Rennen gesperrt und über den Felbertauern umgeleitet wurde. Am Hochtor gibt es normalerweise jedes Jahr eine sehr gut besuchte Fanzone, auf die sich die Sportler schon vor dem Start freuen. Diese blieb uns aus Sicherheitsgründen leider verwehrt.

Trotz dieses emotionalen Dämpfers konnten wir das Rennen ziemlich genau an Hand unserer selbst gesteckten Marschroute bestreiten und auch der Regen hielt sich einigermaßen in Grenzen. Auf Grund von Navigationsfehlern der anderen Teams lagen wir zwischenzeitlich auf Platz 2, wohl wissend, dass diese Platzierung nicht unserer Leistungsfähigkeit entspricht und andere Teams sich noch vor uns schieben werden. In der 1. Nacht war der Regen stetiger Begleiter, der sich dann im Burgenland von relativ starkem Wind ablösen lies. Der weitere Wetterverlauf war eine Abwechslung aus trockenen Phasen und Regen. Gewisse Berge vor denen wir großen Respekt hatten gingen relativ leicht von der Hand bzw. waren wir gefühlt viel schneller oben als erwartet, andere Berge jedoch wollten einfach nicht enden. Die letzten Kilometer ins Ziel bewältigten wir abwechselnd zu viert und schließlich erreichten wir, empfangen von sehr vielen Verwandten, Freunden und Bekannten, das Ziel in St. Georgen nach 69 Stunden und 1 Minute als 4. 4er-Team. Mit dem Glockner hätten wir wohl eine Zeit zwischen 71 und 71,5 Stunden erreicht.

Das Ergebnis wurde anschließend und auch am folgenden Tag ausgiebig gefeiert, auch wenn nach dem Rennen noch viel Aufräumarbeit und Fahrzeugreinigung am Plan stand.

Wir möchten uns recht herzlich bei unseren Betreuern, Sponsoren und Fans entlang der Strecke und im Ziel für die großartige Unterstützung bedanken. Wir als Radfahrer sind nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen, das war uns schon vor dem Start klar, jedoch während des Rennens hat sich diese Erkenntnis durch die perfekte Arbeit unserer Betreuer noch viel stärker eingeprägt. Erst während des Rennens bekommt man einen Eindruck, welch eine Erleichterung es für die Fahrer ist, wenn sie nur treten müssen und ihnen ansonsten so gut wie alles abgenommen wird. Daher ein riesiger Dank an all unsere Betreuer, ohne euch alle wäre diese Unternehmung nicht möglich gewesen! DANKE!!!

Neben dem doch sehr erfreulichen Ergebnis steht für uns der Spaß, den wir gemeinsam mit unseren Betreuern hatten, sicherlich im Vordergrund und wird wohl auch für immer in Erinnerung bleiben.

 

 

 

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West