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Bericht von Peter Leitner:

Für das ASC Nordic Team stand am 24.01.2020 der traditionelle Steiralauf in Bad Mitterndorf auf dem Programm. Philipp Rakuschan, Roland Sperr und Peter Leitner starteten über die 50 km in der freien Technik.

Der Steiralauf ist nach Ramsau am Dachstein meistens der zweite Wettkampf für uns. Und weil es dort über die lange Distanz von 50 km geht, auch einer der Saisonhöhepunkte. Letztes Jahr sind wir bei widrigsten Wetterbedingungen und enorm starkem Schneefall an den Start gegangen. Dieses Jahr hat es das Wetter gut mit uns gemeint und so sind wir bei bedecktem Himmel und frostigen Temperaturen um 10.15 Uhr mit den Teilnehmern der 25 km und 10 km gestartet. Aufgrund der Schneesituation haben sich die Veranstalter entschieden das Rennen auf einer ca. 16 km lange Loipe auszutragen. Diese Runde war für uns damit dreimal zu bewältigen. Aufgrund der frostigen Temperaturen während der Nacht und auch bis vor dem Start, war die Loipe in perfektem Zustand.

Auf der ersten Runde war viel Betrieb. Philipp war nicht vom Glück verfolgt und kam in der Menge zu Sturz. Gott sei Dank blieb er unverletzt und die Ausrüstung wurde nicht beschädigt, sodass er das Rennen fortsetzen konnte.

Durch den Schneemangel fehlen uns heuer einige Trainingskilometer. Lediglich Roland war letztes Wochenende auf einem Kurztrainingslager in Ramsau. Wir waren also gespannt wie es uns über die lange Distanz gehen wird. Die Loipe war schnell und es gab auch nicht wirklich schwere Anstiege. Somit haben wir die Herausforderung alle gut bewältigt. Peter beendete das Rennen nach 2:50:02,6 h mit Rang 99 bzw. Rang 24 in der Altersklasse. Knapp 2 Minuten später erreichte Roland mit 2:51:47,8 h das Ziel (Rang 104 bzw. 26 in der AK). Philipp finishte – nach erneutem Pech und einem Sturz im Zielsprint – mit einer Zeit von 3:06:43,9 h auf Platz 117 bzw. 29 in der AK.

Alles in allem war Bad Mitterndorf wieder eine Reise wert und wir freuen uns auf den Saisonhöhepunkt am 09.02.2020. Dann starten wir – sofern der Wettergott mitspielt – beim traditionellen Koasalauf in St. Johann i.T.
 

Bericht von Roland Sperr:

Diesen Wochenende fanden mit der Tour de Ramsau die ersten Rennen der Euroloppet-Serie in Österreich statt. Am Sonntag stand alles im Zeichen des 42km Skatingrennens, bei dem vom UASC Peter Leitner, Philipp Rakuschan und Roland Sperr am Start waren. Trotz des spärlichen Winters liegt in der Ramsau ausreichend Schnee und so waren die Loipen bestens präpariert. Auch das Wetter meinte es gut mit uns und zeigte sich von seiner besten Seite mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein.

So ging es um 10:00 Uhr mit 500 anderen Startern auf die 21km Runde welche 2x zu absolvieren ist. Die Strecke hat insgesamt nicht zu vernachlässigende 600HM und wartet auch mit einigen nicht ganz ungefährlichen schnellen Abfahrten auf die Teilnehmer.

Angesichts unseres aktuell nicht berauschenden Trainingszustandes, weil ein Langlauftraining ohne Schnee in der näheren Umgebung nicht zu leicht zu bewerkstelligen ist, haben wir uns entschlossen von hinten zu starten und das Rennen als Trainingseinheit zu betrachten. Anfangs heißt es erst mal sich einzusortieren und nach Möglichkeit einen Stockbruch zu vermeiden. Meist dauert es einige Kilometer bis sich das Feld richtig sortiert hat.

Peter konnte sich von Philipp und Roland absetzen und seinen Vorsprung auf die beiden bis zum Ziel stetig ausbauen. Speziell die längeren Anstiege waren aber für alle 3 während der 2. Runde kein Honigschlecken mehr und so waren auch alle froh als das Ziel erreicht war.

Die Ergebnisse im Detail:
Peter   2:21:59 Gesamt 169. 13. in der AK1 b m
Philipp 2:31:55 Gesamt 185. 15. in der AK1 a m
Roland 2:38:42 Gesamt 192. 15. in der AK1 b m

Es gibt also noch genug zu trainieren, sobald Frau Holle es ermöglicht.

Bericht von Florian Scholz:

Wie immer zum Jahresabschluß stand ich wieder in Wels bei den zugehörigen Silvesterläufen am Start. Hier gibt es ja 2 verschiedene Bewerbe über die gleiche Strecke (3 Runden durch die Stadt, gesamt bei beiden 5km) zur Auswahl wo man starten kann: zuerst das Silvester-Race für die schnelleren LäuferInnen (Richtzeit 20:00min Männer, 23:00min Damen) und anschließend der Silvester-Run wo unter anderem auch viele kostümiert mitmachen und es auch einen Sonderpreis für die beste Verkleidung gibt.

Für mich ging es vorderhand mal wieder darum zu sehen wo ich derzeit im Training so stehe. Bei relativ warmen Temperaturen von ca. 9°C und Sonnenschein, jedoch mit etwas Wind, war ich zum ersten Mal hier in kurz/kurz am Start. Leider lief es jedoch nicht ganz so toll wie ich gehofft hatte - die Beine waren gefühlt etwas "leer" und so konnte ich beim Race (24 StarterInnen - also schön freie Bahn zum Laufen) nicht mal die 20min knacken - 6s fehlten leider darauf. Auch beim anschließenden Run in der Masse von über 800 StarterInnen war nicht mehr viel drin (das Weihnachts-Ess-Training sollte ich für 2020 vielleicht noch mal überdenken :-D ), mit 21:35min aber immerhin noch passabel als 127. gefinisht.

Aber gut, das ist ja alles kein Weltuntergang - hauptsache es macht Spaß!

Allen noch ein gutes neues Jahr hoffentlich voller sportlicher und sonstiger Erfolge und Erlebnisse!!
 

Wie schon lange Tradition, hatte der UASC Attersee West auch dieses Jahr wieder einen Stand beim Weihnachtsmarkt in Abtsdorf. Es war ein gelungener Nachmittag und Abend, bei dem viele Vereinsmitglieder fleissig anpackten und bei den Vorbereitungen sowie bei der Standbetreuung mitgeholfen haben. Der Verein bedankt sich recht herzlich bei allen Helfern und wünscht allen schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch!

Am Nationalfeiertag ging es dieses Jahr - wieder bei traumhaftem Herbstwetter - für die Vereinsmitglieder von Gmunden aus auf den Grünberg, wo wir nach einer kurzen Einkehr auf der Sonnenterasse den Baumwipfelpfad inkl. Aussichtsturm erkundeten.

Weiter ging es zum Laudachsee wo wir uns bei der Ramsaualm auf Einladung des Vereins mit verschiedenen Gaumenfreuden stärkten und die letzten Sonnenstrahlen genossen, bevor es wieder retour hinunter nach Gmunden ging.

Insgesamt ein gelungener Tag und das Wetter hatte es auch mehr als gut mit uns gemeint.

Bericht von Julia Sperr:

Der Wolfgangseelauf zählt zu den schönsten Läufen im Salzkammergut und hat heuer bereits zum 48. Mal stattgefunden. Zur Wahl stehen dabei der „Klassiker“ mit den 27km rund um den gesamten Wolfgangsee, der 10km Uferlauf von Gschwendt nach St. Wolfgang und die 5km Panorma-Strecke von Strobl nach St. Wolfgang. Zusätzlich gibt es in den letzten Jahren auch einen Salzkammergut Marathon im Angebot sowie eine Teamwertung (je ein Läufer für 27km, 10km und 5km). Für den UASC standen am Sonntag zwei Teams an der Startlinie:

UASC Attersee West 1
Peter Leitner (27km)
Katja Eitzinger (10km)
Eva Eder (5km)

UASC Attersee West 2
Philipp Rakuschan (27km)
Julia Sperr (10km)
Markus Fiedler (5km)

Am Sonntagmorgen gab es noch einen kurzen Schockmoment da Peter krankheitsbedingt absagen musste. Danke an dieser Stelle an Eva da sie sich noch kurzfristig um einen Ersatz gekümmert hat und somit alle Teams vollzählig an den Start gehen konnten. Bei strahlenden Sonnenschein und einer traumhaften Kulisse starteten um 10:30 Uhr alle Läufer der ersten Startblocks in St. Wolfgang, Gschwendt und Strobl gleichzeitig. Mit mehr als 4.000 Teilnehmern wird es dabei teilweise etwas eng auf der Strecke, vor allem bei den Uferwegen des 27km und 10km Laufs wird um die ein oder andere Positionen gekämpft. Dafür entschädigt der wunderschöne Blick auf den Wolfgangsee und die Berge im Hintergrund mehr als ausreichend. Die Starter des UASC konnten ihre jeweiligen Bewerbe erfolgreich beenden und das Team UASC Attersee West 2 erreichte den 31. Platz gesamt sowie das Team UASC Attersee West 1 den 46. Platz. Nach dem Lauf wurde der Tag noch bei einem gemeinsamen Essen in gemütlicher Atmosphäre beendet. Gratulation allen Teilnehmer für die erbrachten Leistungen und vielen Dank auch an den angereisten Fanclub für das fleißige Anfeuern – wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Die Ergebnisse im Detail:

Agnes Kabelitz (Ersatz Peter) 2:57:37
Katja Eitzinger 0:53:48
Eva Eder 0:28:50

Philipp Rakuschan 2:32:14
Julia Sperr 0:54:43
Markus Fiedler 0:22:39

Bericht von Julia Sperr:

Bei Traumwetter hat diesen Sonntag der Wachau Marathon zum 22. Mal stattgefunden. Um die Halbmarathon Distanz zu bewältigen, müssen die Teilnehmer dabei von Spitz an der Donau eine 21,1 Kilometer lange Strecke nach Krems zurücklegen, die zwischen den idyllischen Weinbergen und dem Donau-Ufer entlang führt. Ich habe mich zum zweiten Mal dieser Herausforderung gestellt und startete gemeinsam mit über 4000 anderen Läufern um 10 Uhr in meinem insgesamt 9. Halbmarathon.

Die ersten Kilometer verliefen noch ganz gut und ich konnte mein eigenes Tempo finden und auch halten - trotz einiger übereifriger Teilnehmer, die sich mit Ellbogen-Technik durch das Läuferfeld gekämpft haben. Nach dem anfänglichen guten Laufgefühl, merkte ich bei den weiteren Kilometern dass sich meine obere Rückenpartie und die Schultern immer mehr verkrampfen. Trotz ausschütteln und dem Versuch die Schultern zu lockern, konnte ich die Verspannungen nicht lösen und musste ab Kilometer 10 die erste Gehpause einlegen um den Rücken zu dehnen.

Danach konnte ich wieder einige Kilometer laufend zurücklegen, bevor ich wieder in eine weitere kurze Pause einlegen musste. Irgendwie konnte ich mich so bis nach Krems vorkämpfen und mit den vermehrten Zuschauern am Streckenrand habe ich auch noch die letzten, harten Laufkilometer erfolgreich hinter mich gebracht.

Mit einer Zielzeit von 2:02:39 bin ich unter meinen Erwartungen geblieben – aber angesichts der Tagesverfassung bin ich froh das Ziel überhaupt erreicht zu haben. Beim nächsten Mal läuft es hoffentlich wieder besser ;-).

Bericht von Armin Blasch:

Nach dem Red Bull 400 ist vor dem Red Bull 400. So hieß es in meiner heurigen Saison 2019. Nach dem erfolgreichem Finish mit neuer PB und guter Platzierung im August beim Red Bull 400 in Bischofshofen planten wir die „Freunde des gepflegten Hügellaufs“ unseren Red Bull 400- sowie Saisonabschluss in Planica, Slowenien. Für unsere 8. Teilnahme wollten wir nochmal zurück auf eine Natur- bzw. Skiflugschanze, angesichts unseres ersten Red Bull 400 am Kulm vor einigen Jahren.

Nach unserer Anreise Freitagabend, genossen wir noch die Landschaft und begaben uns zu später Stunde noch zum Wettkampfgelände wo wir unsere Startunterlagen abholten, einer kurzen Streckenbesichtigung konnten wir natürlich nicht wiederstehen. Vorweg, die wohl steilste und längste Schanze die wir je „hochgelaufen“ sind.

Mit großer Vorfreude ging es dann für Dominique, Peter und mich am Samstag um 11:45 im 2. von 10. Heats los, 400 m fast senkrecht nach oben. Die Organisation war gut jedoch nicht vergleichbar mit den Red Bull 400 Events in Österreich.
Pro Vorlauf waren wieder ca. 50-70 Bestreiter am Start, insgesamt mit über 1.000 Starter in Einzel/Staffel sowie Mixedstaffel. Mit strahlendem Sonnenschein und warmen 20-25 Grad waren die Bedingungen perfekt für ein spannendes Rennen in traumhafter Bergkulisse.

Den slowenischen Sprecher konnten wir auf Grund von Sprachbarrieren kaum folgen und so ertönte auch so schnell der Startschuss. Der Start verlief gleich direkt in der Hangsteigung und ließ von Anfang bis zum Schluss keine Erholung zu. Ich fand wieder gut in meinen Rhythmus und konnte mich hinter Dominique gleich platzieren. Wir battelten uns bis zum Schanzentisch wo ich dann meine Stärke wieder ausspielen konnte und einige Plätze gut machten konnte. Ich setzte mich auf dem Schanzentisch ab und die steile und lange Anlaufspur gab einen noch den Rest, ich fand auch hier wieder gut in einen bestimmte Lauf- und Steigrhythmus. Mit einer Zeit und ziemlich gezeichnet finishte ich in Planica mit einer Zeit von 08:04.01 min., das hieß 19. Platz von 60-70 Starter im Heat 2 sowie 142. Platz von 613 in der Gesamtplatzierung von allen Vorläufern.

Herzliche Gratulation auch an meine Red Bull 400 Kollegen Dominique und Peter zu deren starken Leistungen, Dominique mit einer TOP Zeit und 10 sec. hinter mir!

Ein harter aber würdiger Abschluss der Saison 2019 sowie unserer langjährigen Red Bull 400 „Karriere“. Ein cooler Bewerb in sportlich feiner Kulisse im Nordischen Zentrum von Slowenien. Eine Reise wert.

Bericht von Manu Höllnsteiner und Markus Fiedler:

Am 14. September 2019 nahmen Markus und Manu an der 23. Auflage des Gamperner Laufs teil. Die Wetterbedingungen waren hierfür sehr gut, etwas bewölkt und nicht allzu heiß.
Der Hauptlauf führt in 2 Runden á 4,5km  von Gampern zuerst fallend nach Haunolding und dann im Dreieckskurs Richtung Weiterschwang – wobei zuvor nach rechts wieder abgebogen wird – steigend geht es zurück nach Gampern. Eine sehr schöne Runde, jedoch der Anstieg zurück nach Gampern hat es in sich. Belohnt wurde die Schinderei im Anschluss mit Bratwürstl, Kaffee und Kuchen. Das großartige Kuchenbuffet bei diesem Lauf ist wirklich hervorzuheben, alleine hierfür lohnt es sich wieder an diesem Bewerb teilzunehmen.

Ergebnisse:
Markus 42:31 min / AK 8
Manu 43:53 min / AK 4

Vielen Dank an den Veranstalter für dieses Top Event und an Vereinskollegin Julia fürs Anfeuern.

Flo Scholz erfüllte sich einen Traum und finishte seinen ersten Langdistanz Triathlon:

Endlich Langdistanz (bzw. Ironman-Distanz)!! Das ganze Jahr hatte ich darauf ausgerichtet und doch akribisch geplant, getestet und versucht mich darauf vorzubereiten - und doch lief es ganz anders als erwartet.
In Podersdorf am Neusiedlersee fand am 31.8. die 32.(!) Auflage des Triathlons statt - im Angebot sind am Wochenende alle Distanzen: Sprint- und olympische Kurzdistanz am Sonntag und am Samstag davor die Mittel- und Langdistanz mit über alle Bewerbe ca. 2000 StarterInnen (davon knapp 200 auf der Langdistanz).

Morgens um 7 Uhr ist Start in mein bisher größtes sportliches Abenteuer und der mehr als 25° warme Neusiedlersee (daher Neo-Verbot) liegt spiegelglatt da - etwas ganz seltenes hier im Surf- und Seglerparadies.
Begleitet von meiner Tochter will ich vor dem ins Wasser gehen die Schwimmbrille aufsetzen - KRACKS! Die Bandhalterung ist entzwei und die Ersatzbrille in der abgesperrten Wechselzone. Muß ich also ohne die 3,8km schwimmen. Im generell trüben Neusiedlersee aber weniger schlimm als anderswo. Die Schwimmrunden gehen relativ gut, auch trotz ein paar Schlangenlinien meinerseits und nach 1:18:31 (genau im Plan) steige ich aus dem Wasser und nach weiteren 1:30min bereits aufs Rad. Es läuft gut an!

Am Rad halte ich mich zurück und nehme in Kauf von besseren Radfahrern überholt zu werden - nur nicht überpacen! In der 2. von 6 komplett flachen 30km-Runden kommt das erste kleine Tief, da der Nacken sich bemerkbar macht - aber dank der Anfeuerung meiner fantastischen Groß-Familie (die im Laufe des Tages immer mehr anwächst) komme ich da drüber und halte meine Geschwindigkeit bis zur letzten Runde. Da schmerzt es schon zu stark im Nacken und ich kann nur mehr kurze Zeiten die Aero-Position halten. Außerdem mag mein Magen nicht mehr die Riegel, Brezerln und das Iso.
Beim 2. Wechsel lasse ich mir dann Zeit um mich auch nochmal mit Sonnencreme einzuschmieren - denn vor den 4 Viertelmarathon-Runden auf der Wendepunktstrecke knallt die Sonne erbarmungslos mit mehr als 30°C herunter.
Der erste Viertelmarathon läuft noch ganz gut: ich kann von Labe zu Labe laufen wo ich mir ausreichend Zeit zum Kühlen nehme, aber nur Cola und Wasser trinke - mehr traue ich dem Magen nicht zu und es geht einigermaßen.

In der 2. von 4 Runden dann ein Einbruch: erste Gehpause zwischen den Laben und ich bin schon recht leer. Dann jedoch geschieht etwas unerwartetes: nach ca. 18km läuft mein Wechselplatz-Nachbar auf mich auf und den Rest laufen und gehen wir gemeinsam - weil er auch nicht mehr mehr kann. Das machte alles weit erträglicher und die Zeit vergeht mit Plauderei auch viel schneller. Energetisch geht es dann auch wieder bei mir - nur das rechte Knie will nach dem Halbmarathon nicht mehr so richtig und die Gehpausen danach sind bei mir vor allem dem Knie geschuldet um sich bisschen zu regenerieren bevor es wieder ans Laufen geht.

Dann nach 12:02:27h geht es endlich ins Ziel - begleitet von meinen Kids! Und empfangen von der großartigen Familie die mich durch den Tag gebracht hat. Ohne die hätte ich das nicht durchgestanden - und wohl auch nicht gefinisht.

Zur Vollständigkeit halber: ich wurde 98. von 162 FinisherInnen (plus zusätzlich 32 DNFs!) und 22. in der AK - aber das war dieses Mal alles zweitrangig. Es war ein Erlebnis! Und trotz Schmerzen und aller anderen Dinge hat es auch Spaß gemacht und im Gegensatz zu Ironman-Veranstaltungen mag ich das familiärere Flair hier im Burgenland. Ich werde hier garantiert wieder am Start stehen - von den angegebotenen Distanzen fehlt mir ja jetzt nur mehr der Sprint. :-D
 

 

Bericht von Armin Blasch:

Nach 2017 ging ich nach einem Jahr Pause, am 24.08.2019 wieder an den Start der 9. Auflage des Red Bull 400 in Österreich. Auch dieses Mal wieder auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen. Da wo sich im Winter die Skispringer in die Tiefe stürzen, hieß es an einem heißen Samstag mit Sonnenschein und ca. 30 Grad für 1.800 SportlerInnen aus 23 Nationen die härtesten 400 m der Welt nach oben zu erklimmen, hier warten genau 400m / 140 Höhenmeter & 35 Grad Steigung auf die Einzelstarter/Staffeln/Mixedstaffeln sowie Firefighterstaffeln.

Für meinen Freund & Red Bull 400 Legende Dominique und mich war dies die 7. bzw. 8. Teilnahme an diesem lässigen und top organisierten Event in Österreich. Wir wussten daher was auf uns zukommen würde und bereiteten uns wie jedes Jahr speziell darauf vor. Da dies unser Abschiedsjahr beim Red Bull 400 war, reisten wir am Samstag schon mit einer großen Vorfreude an. Nach Startnummernabholung und Geländebesichtigung machten wir uns für unseren ersten Vorlauf (Heat 1 von 12) bereit, einem direkten Duell mit Dominique sowie weiteren 69 Teilnehmern.

Um 11 Uhr ertönte der Startschuss und los gings, über die Auslaufpiste direkt hinauf, über eine Rampe auf den Schanzentisch und die Anlaufspur bis ins Starthaus, harte 400 m die alles abverlangen.

Meine Taktik wie jedes Mal, am Anfang die Gegner ziehen lassen und kurz vor dem Schanzentisch Gas zu geben, ging wieder auf und so fiel ich nach einem kl. Schlusssprint gegen 3 Konkurrenten mit einer neuen pers. Bestzeit von 05:00 min. über die Zeitmatte ins Ziel, 7. Platz von 71. Startern. Was will man mehr, eine Top Platzierung sowie meine pers. Bestzeit um 3 sec. verbessert. Das sollte sich fürs Halbfinale ausgehen. Mein Freund Dominique, schaffte mit den ausgezeichneten 11. Platz und einer Zeit von 05:14 min. eine weiter starke Platzierung und konnte sich so auch für das Halbfinale qualifizieren.
Zwischenstand von 12 Heats Gesamt: 113. Platz von 852 Startern.

Im 2. und 3. Halbfinale von 4 starteten Dominique und ich, nach 3h Pause, Regeneration sowie Aktivierung den zweiten Anlauf auf die Schanze. Unser Ziel hieß klar die Zeit vom Vorlauf zu halten und ein gutes Ergebnis zu platzieren. Das Niveau des Halbfinales war natürlich sehr hoch jedoch fühlte ich mich soweit fit und voller Energie und konnte mit einer Zeit von 05:03 um den 31. Platz das Halbfinale 2 finishen, Dominique holte sich mit einer Zeit und einer  konstanten und weiteren starken Leistung von 05:19 den 19. Platz im Halbfinale 3. Herzliche Gratulation nochmal an dieser Stelle!
Endergebnis von 4 Semifinale Gesamt:  101. Platz von 243 Startern

Sehr happy und zufrieden mit unserer Leistung traten wir wieder unsere Heimreise an, wie jedes Jahr eine tolle und spannende Veranstaltung, viele bekannte Gesichter und eine coole Stimmung! Mal etwas anderes als Halbmarathon, Marathon, Triathlon und Co. Sehr empfehlenswert wer sich mit Freunden mal sportlich messen will ;-)

Mitte September heißt es nochmal, all eyes on. Mit der Reise nach Planica (SLO) werden wir unseren Schlusspunkt der Saison sowie unserer Red Bull 400 Story setzen!

Bericht von Bernadette Eicher


Am 18.8.2019 um 10:00 Uhr startete zum dritten Mal und auch leider das letzte Mal, der Zwölferhornkönig-Duathlon.
Gleichzeitig mit dem Mountainbiker - Rennen (light, classic sowie E-Bike) vom Sportplatz Abersee gingen wir an den Start.
Das Ziel des Duathlons war das 12er Horn – Gipfelkreuz.


Der Startschuss wurde beim Aberseeer Sportplatz gegeben, anfangs noch neutralisiert, dann bogen wir rechts in die B158 ein und verließen diese bald links in die Zinkenbacherstraße.
Die Hitze stieg schon bald und nach ca. 2,5km durchradelten wir in Brunn die Mautstelle und befanden uns damit am Fuße des Anstiegs Richtung 12er Horn.
Bei Kilometer 5 ging der Asphalt in einen Forstweg über und nach 5,9km stand die 1.Labestelle beim Steingraben bereit. Hier erfreute ich mich über einen kleinen Becher kühlen Wasser, den ich mir als Abkühlung übergoss. Kurz danach fuhren wir über die Steingrabenbrücke und die Light-Strecke bog hier links Richtung Hofwand ab - wir und die Classic-Strecke blieben geradeaus.
Dann ging es vorbei an der Stübleralm und der Branauer-Hütte bis wir erfreut bei der Illingerbergalm (10km / 650hm) die 2. Labestation und Wechselzone erreichten.


Dort wurde das MTB abgestellt und es ging rein in die Laufschuhe. Mit einer erfreuten Nachricht, dass ich die dritte Dame sei, steigerte sich die Motivation und
weiter ging es den steilen Wanderweg hinauf Richtung Pillsteinhöhe. Puh, es wurde immer noch heißer, dabei war ganz schön viel Kraft und Ausdauer gefragt. Mit meiner Verletzung wusste ich, dass ich einfach nicht übertreiben darf und versuchte mich zu bremsen.


Nach ca. 11km / 975hm bogen wir dann rechts in den Pillstein-Rundweg ein und hier holte mich dann eine Dame ein.
Nach einer kurzen Strecke bergab ging es rechts Richtung Arnika-Hütte. Dort bogen wir wieder rechts ein - in den Schlussteil zum ersehnten Ziel, direkt am Gipfelkreuz 12er Horn (12,6km 1046hm) und immer noch vor mir die Dame, die letztendlich verdient, den 3. Platz ergatterte. Sie war einfach unschlagbar.
Wohoo, endlich hatte ich es geschafft in einer Zeit von 1h 21min das Gipfelkreuz zu erklimmen. Leider 4 Minuten langsamer als voriges Jahr aber trotzdem bin ich zufrieden, dass ich trotz meiner Verletzung mitmachen konnte. Bei der Ergebnisliste ist mir aufgefallen, dass Andy und ich den Chip vertauscht hatten ;).
Der bombastische Ausblick machte dieses Rennen wieder ausgezeichnet!


Diese Veranstaltung war einwandfrei mit tollen engagierten Mithelfern und einer super Siegerehrung.

Bericht von Julia Sperr:

Der Sicking Rundlauf ist eine Traditionsveranstaltung im Rahmen der Willi’s Sportshop Runningtour – nicht zuletzt wegen dem besten Kuchenbuffet der gesamten Laufserie. Wie jedes Jahr fand der vom LC Sicking veranstaltete Lauf am 15.8. statt und damit am gleichen Tag wie der Atterseer Kirtag.

So startete ich optimal vorbereitet in das Rennen mit ein paar Bratwürstel und einen Sommerspritzer als Wettkampfvorbereitung. Als um 17 Uhr der Startschuss fiel, hatte der kurze Platzregen fast aufgehört und mit ca. 20 Grad waren perfekte Laufbedingungen gegeben. Ich versuchte zu Beginn nicht zu schnell anzulaufen, da ja nach ca. 1km ein kurzer aber schmerzvoller Anstieg folgt. Nachdem ich den Anstieg erfolgreich gemeistert hatte, war ich so richtig aufgewärmt und konnte das Tempo etwas beschleunigen. Für die nächsten Kilometer konnte ich dieses Tempo gut halten und hatte sogar noch etwas Luft für einen Zielsprint.

Mit 47:13 als Gesamtzeit und einer Pace von 5:14 min/km (Platz 9 in meiner Altersklasse) bin ich mit meiner Leistung zufrieden und freue mich auf die noch anstehenden Herbstläufe.

 

 

Bericht von Manu Höllnsteiner:

Am 11.08. ging es für mich zum zweiten Mal an den Start beim ALOHA Triathlon in Traun, da wo ich mich vor genau einem Jahr zum ersten Mal bei einem Triathlon versuchte. Das Wetter war an diesem Tag perfekt, die Seetemperatur von gut 22 Grad lies jedoch keinen Neo zu.

Los gings für mich in der 2. Startwelle um 10:35 Uhr für der Sprintdistanz. Beim Schwimmen der 750m Strecke im Dreieckskurs hatte ich eigentlich nicht so ein schlechtes Gefühl, jedoch zeigte das Ergebnis dass ich eine halbe Minute langsamer war als letztes Jahr und sowieso viel langsamer als die meisten Teilnehmer dieser Disziplin - das muss also noch geübt werden.
Dafür machte das Radfahren umso mehr Spaß, auch wenn die 25km-Strecke etwas hügelig (dafür aber landschaftlich sehr schön) und es teilweise doch sehr windig war und die Schenkerl ordentlich brennen lies. Aber es ist halt doch meine Lieblingsdisziplin und ich konnte auch einige Plätze wieder gut machen.
Zu laufen waren dann noch 2 Runden á 2,5km mit Durchquerung der Eishalle wo sich auch die Wechselzone befand. Der Laufteil lief besser als erwartet, ich wurde sogar mit einer neuen PB belohnt.

Summe Summarum ergibt das eine Zeit von 1:27 Std (somit 3 Minuten schneller als im Vorjahr trotz längerer Wege in der Wechselzone) sowie Platz 5 in meiner AK.

Vielen Dank an den Veranstalter für dieses perfekt organisierte Event und an die vielen Helfer für den ausgezeichneten Support vor Ort.
 

 

Bericht von Flo Scholz:

Mein letzter Test für die Langdistanz steht an - eine olympische Distanz (1,5 - 40 - 10km) beim Aloha Tri Traun.
Bei freundlichen und sukszessive wärmer werdenden Bedingungen (bis zu 30°C) ist der Wettbewerb hier ein zu empfehlender - warmes Wasser (22,2°) im Oedtsee, eine kupierte Radstrecke mit sehr angenehm, schnell und sicher zu fahrenden Abfahrten und eine zuschauerfreundliche Laufstrecke über 4 Runden teils am See entlang.


Beim Start (Neoprenverbot) komme ich gut weg und habe bis auf die letzten 200m immer einen Wasserschatten in dem ich gut mitschwimmen kann. Mit 29:50min bin ich auch zeitmäßig ganz zufrieden obwohl ich mit fast 1650m wieder etwas weiter geschwommen bin. Auf Platz 45 (von 118 StarterInnen) aus dem Wasser gestiegen gilt es am Rad jetzt gut Druck zu geben und nach dem Schwimmen auch die letztjährige Radzeit zu verbessern. Das Zeitfahrrad rollt gut dahin, auch wenn bei den Abfahrten und Flachstücken retour Richtung Wechselzone der Gegenwind doch einige Körner zieht. Mit dem 36. Radsplit geht es auch schon wieder runter vom Rad und rein in die Eishalle in der die Wechselzone untergebracht ist.


Heuer haben die Veranstalter den Weg in T2 etwas geändert, sodass mehr zu laufen ist und jede/r die gleiche Distanz mit dem Rad in der Hand laufen muß. Insgesamt benötigt man dadurch ca. 1-1,5min länger für T1+T2 zusammen.
Nach einem schnellen Wechsel (obwohl ich von einem anderen Athleten auf einem schmalen Weg aufgehalten werden) geht es auf die Laufstrecke. Wirklich gut ins Laufen komme ich nicht, die Pace von ca. 4:40min/km kann ich aber bis ins Ziel halten wo ich dann nach gesamt 2:21:34h als gesamt 33. (6.AK) ankomme.


Die letztjährige Zeit um mehr als 2min verbessert (obwohl die Wechselwege länger waren) - das kann ich guten Gewissens so stehen lassen und bin nun zuversichtlich für meine erste Langdistanz in 3 Wochen.


Der Traun Triathlon war jedenfalls wieder eine Reise wert, der mitgereisten Family hat es auch gefallen. :-)
Als Bonus hab ich im Nachhinein gesehen, dass es auch noch fürs Treppchen bei der OÖ Landesmeisterschaft in der AK40-49 gereicht hat. Diesen 3. Platz nehme ich gerne mit. :-)

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West