KONTAKT | IMPRESSUM | LINKS

Bericht von Julia Sperr:

Bei Traumwetter hat diesen Sonntag der Wachau Marathon zum 22. Mal stattgefunden. Um die Halbmarathon Distanz zu bewältigen, müssen die Teilnehmer dabei von Spitz an der Donau eine 21,1 Kilometer lange Strecke nach Krems zurücklegen, die zwischen den idyllischen Weinbergen und dem Donau-Ufer entlang führt. Ich habe mich zum zweiten Mal dieser Herausforderung gestellt und startete gemeinsam mit über 4000 anderen Läufern um 10 Uhr in meinem insgesamt 9. Halbmarathon.

Die ersten Kilometer verliefen noch ganz gut und ich konnte mein eigenes Tempo finden und auch halten - trotz einiger übereifriger Teilnehmer, die sich mit Ellbogen-Technik durch das Läuferfeld gekämpft haben. Nach dem anfänglichen guten Laufgefühl, merkte ich bei den weiteren Kilometern dass sich meine obere Rückenpartie und die Schultern immer mehr verkrampfen. Trotz ausschütteln und dem Versuch die Schultern zu lockern, konnte ich die Verspannungen nicht lösen und musste ab Kilometer 10 die erste Gehpause einlegen um den Rücken zu dehnen.

Danach konnte ich wieder einige Kilometer laufend zurücklegen, bevor ich wieder in eine weitere kurze Pause einlegen musste. Irgendwie konnte ich mich so bis nach Krems vorkämpfen und mit den vermehrten Zuschauern am Streckenrand habe ich auch noch die letzten, harten Laufkilometer erfolgreich hinter mich gebracht.

Mit einer Zielzeit von 2:02:39 bin ich unter meinen Erwartungen geblieben – aber angesichts der Tagesverfassung bin ich froh das Ziel überhaupt erreicht zu haben. Beim nächsten Mal läuft es hoffentlich wieder besser ;-).

Bericht von Armin Blasch:

Nach dem Red Bull 400 ist vor dem Red Bull 400. So hieß es in meiner heurigen Saison 2019. Nach dem erfolgreichem Finish mit neuer PB und guter Platzierung im August beim Red Bull 400 in Bischofshofen planten wir die „Freunde des gepflegten Hügellaufs“ unseren Red Bull 400- sowie Saisonabschluss in Planica, Slowenien. Für unsere 8. Teilnahme wollten wir nochmal zurück auf eine Natur- bzw. Skiflugschanze, angesichts unseres ersten Red Bull 400 am Kulm vor einigen Jahren.

Nach unserer Anreise Freitagabend, genossen wir noch die Landschaft und begaben uns zu später Stunde noch zum Wettkampfgelände wo wir unsere Startunterlagen abholten, einer kurzen Streckenbesichtigung konnten wir natürlich nicht wiederstehen. Vorweg, die wohl steilste und längste Schanze die wir je „hochgelaufen“ sind.

Mit großer Vorfreude ging es dann für Dominique, Peter und mich am Samstag um 11:45 im 2. von 10. Heats los, 400 m fast senkrecht nach oben. Die Organisation war gut jedoch nicht vergleichbar mit den Red Bull 400 Events in Österreich.
Pro Vorlauf waren wieder ca. 50-70 Bestreiter am Start, insgesamt mit über 1.000 Starter in Einzel/Staffel sowie Mixedstaffel. Mit strahlendem Sonnenschein und warmen 20-25 Grad waren die Bedingungen perfekt für ein spannendes Rennen in traumhafter Bergkulisse.

Den slowenischen Sprecher konnten wir auf Grund von Sprachbarrieren kaum folgen und so ertönte auch so schnell der Startschuss. Der Start verlief gleich direkt in der Hangsteigung und ließ von Anfang bis zum Schluss keine Erholung zu. Ich fand wieder gut in meinen Rhythmus und konnte mich hinter Dominique gleich platzieren. Wir battelten uns bis zum Schanzentisch wo ich dann meine Stärke wieder ausspielen konnte und einige Plätze gut machten konnte. Ich setzte mich auf dem Schanzentisch ab und die steile und lange Anlaufspur gab einen noch den Rest, ich fand auch hier wieder gut in einen bestimmte Lauf- und Steigrhythmus. Mit einer Zeit und ziemlich gezeichnet finishte ich in Planica mit einer Zeit von 08:04.01 min., das hieß 19. Platz von 60-70 Starter im Heat 2 sowie 142. Platz von 613 in der Gesamtplatzierung von allen Vorläufern.

Herzliche Gratulation auch an meine Red Bull 400 Kollegen Dominique und Peter zu deren starken Leistungen, Dominique mit einer TOP Zeit und 10 sec. hinter mir!

Ein harter aber würdiger Abschluss der Saison 2019 sowie unserer langjährigen Red Bull 400 „Karriere“. Ein cooler Bewerb in sportlich feiner Kulisse im Nordischen Zentrum von Slowenien. Eine Reise wert.

Bericht von Manu Höllnsteiner und Markus Fiedler:

Am 14. September 2019 nahmen Markus und Manu an der 23. Auflage des Gamperner Laufs teil. Die Wetterbedingungen waren hierfür sehr gut, etwas bewölkt und nicht allzu heiß.
Der Hauptlauf führt in 2 Runden á 4,5km  von Gampern zuerst fallend nach Haunolding und dann im Dreieckskurs Richtung Weiterschwang – wobei zuvor nach rechts wieder abgebogen wird – steigend geht es zurück nach Gampern. Eine sehr schöne Runde, jedoch der Anstieg zurück nach Gampern hat es in sich. Belohnt wurde die Schinderei im Anschluss mit Bratwürstl, Kaffee und Kuchen. Das großartige Kuchenbuffet bei diesem Lauf ist wirklich hervorzuheben, alleine hierfür lohnt es sich wieder an diesem Bewerb teilzunehmen.

Ergebnisse:
Markus 42:31 min / AK 8
Manu 43:53 min / AK 4

Vielen Dank an den Veranstalter für dieses Top Event und an Vereinskollegin Julia fürs Anfeuern.

Flo Scholz erfüllte sich einen Traum und finishte seinen ersten Langdistanz Triathlon:

Endlich Langdistanz (bzw. Ironman-Distanz)!! Das ganze Jahr hatte ich darauf ausgerichtet und doch akribisch geplant, getestet und versucht mich darauf vorzubereiten - und doch lief es ganz anders als erwartet.
In Podersdorf am Neusiedlersee fand am 31.8. die 32.(!) Auflage des Triathlons statt - im Angebot sind am Wochenende alle Distanzen: Sprint- und olympische Kurzdistanz am Sonntag und am Samstag davor die Mittel- und Langdistanz mit über alle Bewerbe ca. 2000 StarterInnen (davon knapp 200 auf der Langdistanz).

Morgens um 7 Uhr ist Start in mein bisher größtes sportliches Abenteuer und der mehr als 25° warme Neusiedlersee (daher Neo-Verbot) liegt spiegelglatt da - etwas ganz seltenes hier im Surf- und Seglerparadies.
Begleitet von meiner Tochter will ich vor dem ins Wasser gehen die Schwimmbrille aufsetzen - KRACKS! Die Bandhalterung ist entzwei und die Ersatzbrille in der abgesperrten Wechselzone. Muß ich also ohne die 3,8km schwimmen. Im generell trüben Neusiedlersee aber weniger schlimm als anderswo. Die Schwimmrunden gehen relativ gut, auch trotz ein paar Schlangenlinien meinerseits und nach 1:18:31 (genau im Plan) steige ich aus dem Wasser und nach weiteren 1:30min bereits aufs Rad. Es läuft gut an!

Am Rad halte ich mich zurück und nehme in Kauf von besseren Radfahrern überholt zu werden - nur nicht überpacen! In der 2. von 6 komplett flachen 30km-Runden kommt das erste kleine Tief, da der Nacken sich bemerkbar macht - aber dank der Anfeuerung meiner fantastischen Groß-Familie (die im Laufe des Tages immer mehr anwächst) komme ich da drüber und halte meine Geschwindigkeit bis zur letzten Runde. Da schmerzt es schon zu stark im Nacken und ich kann nur mehr kurze Zeiten die Aero-Position halten. Außerdem mag mein Magen nicht mehr die Riegel, Brezerln und das Iso.
Beim 2. Wechsel lasse ich mir dann Zeit um mich auch nochmal mit Sonnencreme einzuschmieren - denn vor den 4 Viertelmarathon-Runden auf der Wendepunktstrecke knallt die Sonne erbarmungslos mit mehr als 30°C herunter.
Der erste Viertelmarathon läuft noch ganz gut: ich kann von Labe zu Labe laufen wo ich mir ausreichend Zeit zum Kühlen nehme, aber nur Cola und Wasser trinke - mehr traue ich dem Magen nicht zu und es geht einigermaßen.

In der 2. von 4 Runden dann ein Einbruch: erste Gehpause zwischen den Laben und ich bin schon recht leer. Dann jedoch geschieht etwas unerwartetes: nach ca. 18km läuft mein Wechselplatz-Nachbar auf mich auf und den Rest laufen und gehen wir gemeinsam - weil er auch nicht mehr mehr kann. Das machte alles weit erträglicher und die Zeit vergeht mit Plauderei auch viel schneller. Energetisch geht es dann auch wieder bei mir - nur das rechte Knie will nach dem Halbmarathon nicht mehr so richtig und die Gehpausen danach sind bei mir vor allem dem Knie geschuldet um sich bisschen zu regenerieren bevor es wieder ans Laufen geht.

Dann nach 12:02:27h geht es endlich ins Ziel - begleitet von meinen Kids! Und empfangen von der großartigen Familie die mich durch den Tag gebracht hat. Ohne die hätte ich das nicht durchgestanden - und wohl auch nicht gefinisht.

Zur Vollständigkeit halber: ich wurde 98. von 162 FinisherInnen (plus zusätzlich 32 DNFs!) und 22. in der AK - aber das war dieses Mal alles zweitrangig. Es war ein Erlebnis! Und trotz Schmerzen und aller anderen Dinge hat es auch Spaß gemacht und im Gegensatz zu Ironman-Veranstaltungen mag ich das familiärere Flair hier im Burgenland. Ich werde hier garantiert wieder am Start stehen - von den angegebotenen Distanzen fehlt mir ja jetzt nur mehr der Sprint. :-D
 

 

Bericht von Armin Blasch:

Nach 2017 ging ich nach einem Jahr Pause, am 24.08.2019 wieder an den Start der 9. Auflage des Red Bull 400 in Österreich. Auch dieses Mal wieder auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen. Da wo sich im Winter die Skispringer in die Tiefe stürzen, hieß es an einem heißen Samstag mit Sonnenschein und ca. 30 Grad für 1.800 SportlerInnen aus 23 Nationen die härtesten 400 m der Welt nach oben zu erklimmen, hier warten genau 400m / 140 Höhenmeter & 35 Grad Steigung auf die Einzelstarter/Staffeln/Mixedstaffeln sowie Firefighterstaffeln.

Für meinen Freund & Red Bull 400 Legende Dominique und mich war dies die 7. bzw. 8. Teilnahme an diesem lässigen und top organisierten Event in Österreich. Wir wussten daher was auf uns zukommen würde und bereiteten uns wie jedes Jahr speziell darauf vor. Da dies unser Abschiedsjahr beim Red Bull 400 war, reisten wir am Samstag schon mit einer großen Vorfreude an. Nach Startnummernabholung und Geländebesichtigung machten wir uns für unseren ersten Vorlauf (Heat 1 von 12) bereit, einem direkten Duell mit Dominique sowie weiteren 69 Teilnehmern.

Um 11 Uhr ertönte der Startschuss und los gings, über die Auslaufpiste direkt hinauf, über eine Rampe auf den Schanzentisch und die Anlaufspur bis ins Starthaus, harte 400 m die alles abverlangen.

Meine Taktik wie jedes Mal, am Anfang die Gegner ziehen lassen und kurz vor dem Schanzentisch Gas zu geben, ging wieder auf und so fiel ich nach einem kl. Schlusssprint gegen 3 Konkurrenten mit einer neuen pers. Bestzeit von 05:00 min. über die Zeitmatte ins Ziel, 7. Platz von 71. Startern. Was will man mehr, eine Top Platzierung sowie meine pers. Bestzeit um 3 sec. verbessert. Das sollte sich fürs Halbfinale ausgehen. Mein Freund Dominique, schaffte mit den ausgezeichneten 11. Platz und einer Zeit von 05:14 min. eine weiter starke Platzierung und konnte sich so auch für das Halbfinale qualifizieren.
Zwischenstand von 12 Heats Gesamt: 113. Platz von 852 Startern.

Im 2. und 3. Halbfinale von 4 starteten Dominique und ich, nach 3h Pause, Regeneration sowie Aktivierung den zweiten Anlauf auf die Schanze. Unser Ziel hieß klar die Zeit vom Vorlauf zu halten und ein gutes Ergebnis zu platzieren. Das Niveau des Halbfinales war natürlich sehr hoch jedoch fühlte ich mich soweit fit und voller Energie und konnte mit einer Zeit von 05:03 um den 31. Platz das Halbfinale 2 finishen, Dominique holte sich mit einer Zeit und einer  konstanten und weiteren starken Leistung von 05:19 den 19. Platz im Halbfinale 3. Herzliche Gratulation nochmal an dieser Stelle!
Endergebnis von 4 Semifinale Gesamt:  101. Platz von 243 Startern

Sehr happy und zufrieden mit unserer Leistung traten wir wieder unsere Heimreise an, wie jedes Jahr eine tolle und spannende Veranstaltung, viele bekannte Gesichter und eine coole Stimmung! Mal etwas anderes als Halbmarathon, Marathon, Triathlon und Co. Sehr empfehlenswert wer sich mit Freunden mal sportlich messen will ;-)

Mitte September heißt es nochmal, all eyes on. Mit der Reise nach Planica (SLO) werden wir unseren Schlusspunkt der Saison sowie unserer Red Bull 400 Story setzen!

Bericht von Bernadette Eicher


Am 18.8.2019 um 10:00 Uhr startete zum dritten Mal und auch leider das letzte Mal, der Zwölferhornkönig-Duathlon.
Gleichzeitig mit dem Mountainbiker - Rennen (light, classic sowie E-Bike) vom Sportplatz Abersee gingen wir an den Start.
Das Ziel des Duathlons war das 12er Horn – Gipfelkreuz.


Der Startschuss wurde beim Aberseeer Sportplatz gegeben, anfangs noch neutralisiert, dann bogen wir rechts in die B158 ein und verließen diese bald links in die Zinkenbacherstraße.
Die Hitze stieg schon bald und nach ca. 2,5km durchradelten wir in Brunn die Mautstelle und befanden uns damit am Fuße des Anstiegs Richtung 12er Horn.
Bei Kilometer 5 ging der Asphalt in einen Forstweg über und nach 5,9km stand die 1.Labestelle beim Steingraben bereit. Hier erfreute ich mich über einen kleinen Becher kühlen Wasser, den ich mir als Abkühlung übergoss. Kurz danach fuhren wir über die Steingrabenbrücke und die Light-Strecke bog hier links Richtung Hofwand ab - wir und die Classic-Strecke blieben geradeaus.
Dann ging es vorbei an der Stübleralm und der Branauer-Hütte bis wir erfreut bei der Illingerbergalm (10km / 650hm) die 2. Labestation und Wechselzone erreichten.


Dort wurde das MTB abgestellt und es ging rein in die Laufschuhe. Mit einer erfreuten Nachricht, dass ich die dritte Dame sei, steigerte sich die Motivation und
weiter ging es den steilen Wanderweg hinauf Richtung Pillsteinhöhe. Puh, es wurde immer noch heißer, dabei war ganz schön viel Kraft und Ausdauer gefragt. Mit meiner Verletzung wusste ich, dass ich einfach nicht übertreiben darf und versuchte mich zu bremsen.


Nach ca. 11km / 975hm bogen wir dann rechts in den Pillstein-Rundweg ein und hier holte mich dann eine Dame ein.
Nach einer kurzen Strecke bergab ging es rechts Richtung Arnika-Hütte. Dort bogen wir wieder rechts ein - in den Schlussteil zum ersehnten Ziel, direkt am Gipfelkreuz 12er Horn (12,6km 1046hm) und immer noch vor mir die Dame, die letztendlich verdient, den 3. Platz ergatterte. Sie war einfach unschlagbar.
Wohoo, endlich hatte ich es geschafft in einer Zeit von 1h 21min das Gipfelkreuz zu erklimmen. Leider 4 Minuten langsamer als voriges Jahr aber trotzdem bin ich zufrieden, dass ich trotz meiner Verletzung mitmachen konnte. Bei der Ergebnisliste ist mir aufgefallen, dass Andy und ich den Chip vertauscht hatten ;).
Der bombastische Ausblick machte dieses Rennen wieder ausgezeichnet!


Diese Veranstaltung war einwandfrei mit tollen engagierten Mithelfern und einer super Siegerehrung.

Bericht von Julia Sperr:

Der Sicking Rundlauf ist eine Traditionsveranstaltung im Rahmen der Willi’s Sportshop Runningtour – nicht zuletzt wegen dem besten Kuchenbuffet der gesamten Laufserie. Wie jedes Jahr fand der vom LC Sicking veranstaltete Lauf am 15.8. statt und damit am gleichen Tag wie der Atterseer Kirtag.

So startete ich optimal vorbereitet in das Rennen mit ein paar Bratwürstel und einen Sommerspritzer als Wettkampfvorbereitung. Als um 17 Uhr der Startschuss fiel, hatte der kurze Platzregen fast aufgehört und mit ca. 20 Grad waren perfekte Laufbedingungen gegeben. Ich versuchte zu Beginn nicht zu schnell anzulaufen, da ja nach ca. 1km ein kurzer aber schmerzvoller Anstieg folgt. Nachdem ich den Anstieg erfolgreich gemeistert hatte, war ich so richtig aufgewärmt und konnte das Tempo etwas beschleunigen. Für die nächsten Kilometer konnte ich dieses Tempo gut halten und hatte sogar noch etwas Luft für einen Zielsprint.

Mit 47:13 als Gesamtzeit und einer Pace von 5:14 min/km (Platz 9 in meiner Altersklasse) bin ich mit meiner Leistung zufrieden und freue mich auf die noch anstehenden Herbstläufe.

 

 

Bericht von Manu Höllnsteiner:

Am 11.08. ging es für mich zum zweiten Mal an den Start beim ALOHA Triathlon in Traun, da wo ich mich vor genau einem Jahr zum ersten Mal bei einem Triathlon versuchte. Das Wetter war an diesem Tag perfekt, die Seetemperatur von gut 22 Grad lies jedoch keinen Neo zu.

Los gings für mich in der 2. Startwelle um 10:35 Uhr für der Sprintdistanz. Beim Schwimmen der 750m Strecke im Dreieckskurs hatte ich eigentlich nicht so ein schlechtes Gefühl, jedoch zeigte das Ergebnis dass ich eine halbe Minute langsamer war als letztes Jahr und sowieso viel langsamer als die meisten Teilnehmer dieser Disziplin - das muss also noch geübt werden.
Dafür machte das Radfahren umso mehr Spaß, auch wenn die 25km-Strecke etwas hügelig (dafür aber landschaftlich sehr schön) und es teilweise doch sehr windig war und die Schenkerl ordentlich brennen lies. Aber es ist halt doch meine Lieblingsdisziplin und ich konnte auch einige Plätze wieder gut machen.
Zu laufen waren dann noch 2 Runden á 2,5km mit Durchquerung der Eishalle wo sich auch die Wechselzone befand. Der Laufteil lief besser als erwartet, ich wurde sogar mit einer neuen PB belohnt.

Summe Summarum ergibt das eine Zeit von 1:27 Std (somit 3 Minuten schneller als im Vorjahr trotz längerer Wege in der Wechselzone) sowie Platz 5 in meiner AK.

Vielen Dank an den Veranstalter für dieses perfekt organisierte Event und an die vielen Helfer für den ausgezeichneten Support vor Ort.
 

 

Bericht von Flo Scholz:

Mein letzter Test für die Langdistanz steht an - eine olympische Distanz (1,5 - 40 - 10km) beim Aloha Tri Traun.
Bei freundlichen und sukszessive wärmer werdenden Bedingungen (bis zu 30°C) ist der Wettbewerb hier ein zu empfehlender - warmes Wasser (22,2°) im Oedtsee, eine kupierte Radstrecke mit sehr angenehm, schnell und sicher zu fahrenden Abfahrten und eine zuschauerfreundliche Laufstrecke über 4 Runden teils am See entlang.


Beim Start (Neoprenverbot) komme ich gut weg und habe bis auf die letzten 200m immer einen Wasserschatten in dem ich gut mitschwimmen kann. Mit 29:50min bin ich auch zeitmäßig ganz zufrieden obwohl ich mit fast 1650m wieder etwas weiter geschwommen bin. Auf Platz 45 (von 118 StarterInnen) aus dem Wasser gestiegen gilt es am Rad jetzt gut Druck zu geben und nach dem Schwimmen auch die letztjährige Radzeit zu verbessern. Das Zeitfahrrad rollt gut dahin, auch wenn bei den Abfahrten und Flachstücken retour Richtung Wechselzone der Gegenwind doch einige Körner zieht. Mit dem 36. Radsplit geht es auch schon wieder runter vom Rad und rein in die Eishalle in der die Wechselzone untergebracht ist.


Heuer haben die Veranstalter den Weg in T2 etwas geändert, sodass mehr zu laufen ist und jede/r die gleiche Distanz mit dem Rad in der Hand laufen muß. Insgesamt benötigt man dadurch ca. 1-1,5min länger für T1+T2 zusammen.
Nach einem schnellen Wechsel (obwohl ich von einem anderen Athleten auf einem schmalen Weg aufgehalten werden) geht es auf die Laufstrecke. Wirklich gut ins Laufen komme ich nicht, die Pace von ca. 4:40min/km kann ich aber bis ins Ziel halten wo ich dann nach gesamt 2:21:34h als gesamt 33. (6.AK) ankomme.


Die letztjährige Zeit um mehr als 2min verbessert (obwohl die Wechselwege länger waren) - das kann ich guten Gewissens so stehen lassen und bin nun zuversichtlich für meine erste Langdistanz in 3 Wochen.


Der Traun Triathlon war jedenfalls wieder eine Reise wert, der mitgereisten Family hat es auch gefallen. :-)
Als Bonus hab ich im Nachhinein gesehen, dass es auch noch fürs Treppchen bei der OÖ Landesmeisterschaft in der AK40-49 gereicht hat. Diesen 3. Platz nehme ich gerne mit. :-)

Bericht von Manuela Höllnsteiner:

Aufgrund der eher schlechten Wetterprognose wurde die Atterseeüberquerung von Samstag auf Sonntag verschoben. Am Mittwoch entschied ich mich noch von Klassik auf Neopren umzumelden und das war für mich auch die richtige Entscheidung. Die Wassertemperatur war zwar nicht so frisch wie erwartet, jedoch machte der Wellengang vor allem ab ca Mitte der Strecke dieses Vorhaben doch etwas anstrengender. Auch die Orientierung war durch die Wellen viel schwieriger, da beim Hochschauen immer wieder mal ein Wellenbug die Sicht versperrte. Grundsätzlich gings aber trotz der schaukeligen Verhältnisse ganz gut und so konnte ich nach knapp 55 Minuten in Attersee aus dem Wasser steigen.

Ergebnis: AK 8

Vielen Dank dem Veranstalter, den vielen Helfern und natürlich der Wasserrettung für dieses feine Event.

Bericht von Flo Scholz:

Vor ein paar Wochen noch unverhofft starte ich heuer doch wieder bei der diesjährigen Atterseeüberquerung über 2,5km von Weyregg nach Attersee. Denn eigentlich hatte ich keinen Startplatz ergattert - die gehen noch schneller weg als warme Semmeln! Aber da eine Freundin meiner Tochter dann doch nicht starten wollte konnte ich ihren Startplatz übernehmen und zum nun schon 5. Mal das Wettschwimmen in Angriff nehmen.


Ursprünglich für Samstag geplant musste die Überquerung wetterbedingt dann um einen Tag auf Sonntag verschoben werden - eine gute Entscheidung. Denn das Wetter zeigte sich freundlich - kein Regen und zu Beginn nur ganz leichtes Wellengekräusel sowie auch einiger Sonnenschein. Das Thermometer zeigte zwar noch unter 20°C an, aber der See hatte gut temperierte 21°C, trotzdem schwimme ich im Neopren (es gibt ja eigene Klassenwertungen).
Nach der Überfahrt per Schiff von Attersee nach Weyregg geht es schon bald los. Leider ist der Start immer etwas unvermittelt und es gibt keinen Countdown oä sodass alle meistens überrascht sind dass plötzlich der Startschuß fällt.


Ich komme gut in einen  2er-Rhythmus hinein und kann auch immer wieder viel Wasserschatten nutzen. Erst nach ca. 1km merke ich ein ganz klein wenig Erschöpfung in den Armen, die Pace bleibt aber die gleiche.


Nach und nach werden die von Süden kommenden Wellen etwas höher und nach ca. 2km habe ich dann doch leichte Probleme mit der Orientierung da ich manchmal genau im Wellental schauen möchte und da natürlich dann gar nichts sehe und kurz darauf ein 2. Mal checken muss ob ich richtig schwimme.
Die letzten 500m (oder besser 700m lt. Uhr) werden dann schon zäher und ich freue mich schon aufs Ziel. Mit einem  Mitschwimmer liefere ich mir noch einen kleinen Kampf auf den letzten paar hundert Metern - auf den Stufen vom Ausstieg kann ich ihn dann noch überholen und letztendlich mit einer Zeit von 48:06min Platz 6 in der Neopren-AK (von 24) bzw. gesamt Rang 52 von 336 StarterInnen belegen. Trotz der gegen Ende schweren Bedingungen eine tolle Zeit für mich, denn ich habe meine Vorjahres-PB doch um fast 2 Minuten verbessert! Lohnt sich ja doch das viele Schwimmtraining. ;-)


Und die 180 Rad-Kilometer vom Vortag habe ich so gut wie gar nicht dabei gespürt - die Triathlon-Langdistanz-Vorbereitung geht langsam in die Zielgerade und es sieht gar nicht einmal so schlecht aus... :-)

Bericht von Andreas Schlosser:

Im dritten Anlauf hat es endlich mit der ersten Teilnahme am Trumer Triathlon geklappt. Und das beim 10-jährigen Jubiläumsevent.
Zur Jubiläumsveranstaltung gab es mit über 1800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem der acht Bewerbe einen neuen Teilnehmerrekord, Streckenrekorde sowie einen Dreifachsieg für Salzburger Triathleten bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft über die Kurzdistanz.
Mein Bewerb war eben die olympische Distanz, also die ÖSTM über diese Distanz. Wie bereits im Bericht über meine Teilnahme am Gmundner Triathlon in der Sprintdistanz erläutert, waren die Vorzeichen für eine erfolgreiche Absolvierung ohne körperliche Probleme nicht gut. Schon gar nicht zu wagen von einer Zeit unter 3 Stunden.


Nach der Anreise mit meiner Frau Michaela, dem gemeinsamen Check-In mit Vereinskollegen und Freund Armin Blasch ging es nach der Wettkampfbesprechung pünktlich um 8:30 Uhr im Massenstart mit 261 Herren auf die 750-Meter-Strecke im Obertrumer See, die zweimal zu absolvieren war. Die 1,5 km Schwimmstrecke konnte ich in einer für mich zufriedenstellenden Zeit von 38:49 min erledigen. Nach 3:26 min in der 1. Wechselzone, die vor allem durch die etwa 350-Meter-lange Laufstrecke vom Wasserausstieg bis zur Wechselzone geprägt war, ging es auf die anspruchsvolle 41,8 km Radstrecke mit 575 Hm, die ich in einer für mich starken Zeit von 1:24:08 absolvieren konnte. Auf den 2 Runden und der insgesamt 10-km-Laufstrecke bekam ich bereits bei Kilometer 2 sowie bei Kilometer 6 Krämpfe in der Oberschenkelmuskulatur. Durch die Verringerung meines Lauftempos sowie durch diverse Energielieferanten an den Labstellen, allen voran Wasser, Iso-Getränke sowie einem Sachet High Energy Gel Sprinter Cola-Orange mit Koffein der Marke Melasan bekam ich meine körperliche Erschöpfung und Krämpfe halbwegs in Griff und konnte auf dem letzten Kilometer einem herbeieilenden Konkurrenten noch in Schach halten und eine Laufzeit von 55:51 ins Ziel retten. Zu den schönsten Momenten einer solchen für mich sicherlich physischen und psychischen Grenzerfahrung war die Ziellinie zu überqueren, meine 1.  Finisher-Medaille über die Olympische Distanz zu erhalten und diese Freude darüber mit anderen zu teilen.


Resümee: Ein wahres Triathlon-Feeling in atemberaubender Landschaft, vor toller, stimmungsgeladener Kulisse sowie Gänsehaut-Momente bei den Anfeuerungsrufen der mitgereisten Familienangehörigen und beim Zieleinlauf in einer Gesamtzeit von 3 Stunden 3 Minuten und 58 Sekunden.

Bericht von Armin Blasch:

Nach 2017 startete ich heuer wieder beim Trumer Triathlon in Obertrum am See, insgesamt schon das vierte Mal. Geplant war die Teilnahme an der 10. Auflage eines der bekanntesten und best organisiertes Triathlons weit und breit nicht, jedoch konnte ich mir bei einem Facebookgewinnspiel 2 Wochen vor dem Bewerb einen Startplatz ergattern, Distanz frei wählbar. Ich entschied mich für die Kurzdistanz (Olympische Distanz), die ich auch schon 2017 absolviert habe und da auch mein Triathlon- und Vereinsekollege Andi vom UASC Attersee West seine erste Kurzdistanz, nach dem Sprint in Gmunden, in Angriff nahm.
Am vergangen Sonntag, reisten wir mit unseren Frauen schon sehr zeitig an, Check In um 07:30 bei trockenem Wetter. Generell hatten wir an diesem Tag Glück und bewölktes Wetter mit kl. Sonnenphasen begleiteten uns den gesamten Vormittag, es blieb trocken.
Start um 08:30 über die Kurzdistanz, Massenstart der Herren und so starteten Andi und ich mit 260 Herren über 1,5 km Schwimmstrecke im Obertrumer See inkl. kurzen Landgang nach 750 m.


Da ich gen. nicht der beste Schwimmer bin, musste mich zu Beginn ein wenig orientieren und einordnen fand aber dann in meinen Schwimmrhythmus. Nach der ersten zufriedenen Schwimmrunde, beim Einstieg in die 2. Runde brach mir leider meine Schwimmbrille ausgelöst durch einen Schlag, ob Wasser oder Gegner weiß ich nicht mehr. Das hieß 750m ohne Schwimmbrille im Blindflug Kraul. Nach 36:48 min. stieg ich aus dem Wasser, um ca. 5 min. schneller wie 2017, was mich positiv stimmte. Ein doch langer Lauf zur Wechselzone T1 und ab auf die Radstrecke, 41,8 km mit 575 hm. Im Vorteil mit Rennrad inkl. Auflieger auf der sehr hügeligen Strecke schaffte ich auch diese mit neuer PB in 01:20 min. (32er Schnitt). Leider passierte mir auch hier bei einer Labstelle ein kleines Missgeschick, mir fiel die Trinkflasche beim Wechseln aus der Halterung auf meinen Trittfrequenzmesser, das hieß kurz stehenbleiben,

Trittfrequenzmesser runter, neue Flasche in die Halterung und weiter. Mit Spitzen von bis zu 65-70 km/h bergab ging es wieder Richtung Obertrum zur Wechselzone T2. Ich wechselte zügig jedoch beim Einlaufen mit dem Rad in der WZ, öffnete ich, warum auch immer, schon den Verschluss meines Helms (erlaubt erst nach dem Abstellen des Rads auf dem Wechselzonenplatz) und handelte mir so eine 15 sec. Zeitstrafe, die ich in der Penalty Box abstehen durfte, ein. Danach ging es auf die 10 km Laufstrecke, die mir lag und ich mit guten Füßen bei sehr schwülen Wetter in Angriff nehmen konnte. 2 Runden waren zu absolvieren und ich konnte viele Teilnehmer überholen. Die Laufbewerbe bei Triathlons liegen mir einfach und kann hier immer guten Zeiten erzielen. Mit lockeren Füßen und konstantem Tempo lief ich die 10 KM auf gemischten Terrain in 44:19 min. (04:28 Schnitt) und überquerte die Ziellinie in 02:46:52 h, 160. Platz Gesamt. Trotz den kleinen Pannen und einer „normalen“ Schwimmleistung bin ich mit meinen Triathlonsaisonfinale zufrieden und etwas Besonderes beim 10. Geburtstags des Trumer Triathlons dabei gewesen zu sein. Weiteres konnte ich mich auf dem Kurs um 10 min. zu 2017 verbessern. Andi schaffte seine erste Kurzdistanz in einer sehr starken Zeit von 03:03:58 h und sicherte sich so, nach gutem Schwimmen und Radfahren den 203. Platz. Herzliche Gratulation nochmal auf diesem Wege.


Generell gesagt, wäre hier bei mir vor allem beim Schwimmen noch einiges drinnen gewesen, Radfahren war soweit in Ordnung und Laufen bin ich zufrieden. Trotzdem ein schöner u. gesunder Triathlonabschluss 2019 und die Vorfreude auf die Triathlonsaison 2020 mit dem großen Highlight im Juli 2020 steigt jetzt schon.


Großes DANKE auch an unsere mitgereiste Supportcrew, vor allem unseren Frauen, die an der Strecke Stimmung machten, uns ständig mit Anfeuerungsrufen sowie aufmunternden Worten begleiteten und uns im Ziel erwarteten, sowie uns das ganze Jahr im Bewerbsmodus ertragen ;-)

Bericht von Flo Scholz:

Perfekte Wetterbedingungen am Obertrumer See beim Trumer Triathlon. 23° Lufttemperatur, trocken und bewölkt - der angesagte Regen blieb aus (nur beim Laufen tröpfelte es kurz ein wenig) und der Wind war störte auch nicht.
Bereits zum 4. Mal bin ich bei der Mitteldistanz (1,9km - 88,5km mit >900Hm - 21,1km) am Start, diesmal jedoch nicht als Saisonhöhepunkte, sondern als Langdistanzvorbereitung. Ich liebe die Wettbewerbe hier - es ist eine tolle, hügelige (Rad-)Strecke, die Helfer sind voll motiviert und auch die Zuseher peitschen einen richtig gut voran.


Angesichts der Wassertemperatur von mehr als 26° hatte ich meinen Neoprenanzug daheim gelasssen - gleich einmal der erste Fehler, denn der Neo war auf der Mitteldistanz erlaubt! Angesichts dessen war es auf den 2 unterschiedlich langen Runden ganz brauchbar zu schwimmen und nach 38:27 (128. von 286 TeilnehmerInnen) stieg ich aus dem Wasser. Da hatte ich mir zwar mehr erhofft, ich bin aber auch fast 2,1km geschwommen. ;-)
Der Weg in und durch die Wechselzone ist lang (500m!) und ich kann hier gut Tempo machen und andere überholen, sodass ich nach gut 3 Minuten schon am Rad sitze.


Die Beine wollen heute und die erste von 3 Runden vergeht wie im Flug. Nach ca. 50km passiert mir leider ein Malheur: die Aerotrinkflasche löst sich samt Halterung und fällt hinunter! Natürlich bremse ich auf der Abfahrt, lauf wieder hoch und hole sie bevor ich dann weiterfahre. Fest ist sie allerdings nicht mehr, nur provisorisch draufgesteckt und kann bei leichten Erschütterungen immer wieder herunterfallen. Somit muss ich nun immer mit mindestens einer Hand am Aerolenker die Flasche halten - gerade bei Abfahrten wo man auch bremsen muß eine eher heiklere Angelegenheit.


Wieder zurück in der Wechselzone (2:48:28h und 116. Radsplit) geht es nach einem erneut zügigen Wechsel (nur knapp langsamer als die Pros) auf die Laufstrecke. Der erste Kilometer verläuft noch nach Plan knapp unter 5 Minuten, dann macht der Magen zu und krampft. Ich muss etwas Tempo rausnehmen und frage mich wie ich die weiteren 3 Runden so noch überstehen soll. Essen kann ich so nichts mehr, eher im Gegenteil - kurz vor dem ersten Mal im Zentrum von Obertrum (wo die meisten Zuseher sind!) muss ich dagegen kämpfen mich nicht zu übergeben und schaffe es irgendwie gerade noch dass alles drinnen bleibt. Danach wird es in dieser Hinsicht zumindest etwas besser und das Problem "oben" kommt nicht nochmal. Ich merke aber dass wenn ich das Tempo nur ein klein wenig anziege der Magen stärker zu krampfen beginnt. Somit versuche ich hart an der Grenze den Halbmarathon durchzustehen. Dabei nehme ich nur kleine Schlucke Wasser zu mir in der Hoffnung dass sich "da unten" alles wieder etwas beruhigt.


Die weiteren Runden wird es besser, zwar nicht wieder normal aber es geht. Nach einem 1:48er-Halbmarathon (137.) bin ich dann nach 5:20:01 als 114. gesamt und 33. in der AK (von 89) im Ziel mit einer neuen PB hier auf der Mitteldistanz trotz der verschiedenen Probleme auf jeder der 3 Teildisziplinen.
Obertrum war wie immer eine Reise wert - es ist nach wie vor mein Lieblingstriathlon, auch trotz der Probleme. Es war nicht mein letzter Start hier und schließlich gibt es hier ja auch die verschiedensten Bewerbe: Seecrossing (2 Distanzen), Kids-Triathlon, Funtriathlon, Sprintdistanz, Kurzdistanz, Mitteldistanz. Da findet jeder was für sich!

Am Freitag den 26.07.2019 standen wieder die alljährlichen Rad Vereinsmeisterschaften am Programm. Traditionell wurden diese im Zuge des Dachsteinblick-Bergzeitfahrens ausgetragen.

Insgesamt nahmen 9 Mitglieder des UASC Attersee West bei strahlenden Sonnenschein und 30 Grad an der Veranstaltung teil. Wie jedes Jahr wurde das Rennen perfekt von Oberst Cerny organisiert und durchgeführt.

Der Start erfolgte im Minutentakt, die Strecke welche zu Anfang nur leichte Steigungsprozente aufweist aber im letzten Drittel über 10% steil wird meisterten die Mitglieder des UASC Attersee West mit Bravour. So siegte Hannah Mitterhofer in der Klasse weiblich Jugend, Bernadette Eicher gelang der 2. Platz in der Klasse Damen 2 und Felix Hermanutz fuhr mit der Tagesbestzeit von 11:01 über die Ziellinie. Der Verein gratuliert recht herzlich zu den Podest-Plätzen.

Vereinmeister wurden somit Bernadette Eicher und Felix Hermanutz.
Das Ergebnis der Vereinsmeisterschaft:

Männer:
1. Felix Hermanutz 11:01,00
2. Markus Fiedler  14:45,78
3. Fritz Mitterhofer 17:54,33

Damen:
1. Eicher Bernadette 16:04,67
2. Koblmüller Stephanie 16:51,64
3. Höllnsteiner Manuela 17:12,60
4. Mitterhofer Hannah 17:21,01
5. Sperr Julia 17:56,63
6. Leitner Martina 20:38,23

Abschließend möchten wir noch bekannt geben, dass Oberst Cerny in den wohlverdienten Ruhestand geht und der UASC Attersee West das Rennen ab nächstem Jahr veranstalten wird. Wir bedanken uns bei Oberst Cerny recht herzlich für die 32 Jahre, die er das Rennen einzigartig organisiert hat und für das in uns gesteckte Vertrauen, dass wir die Veranstaltung ähnlich gut weiterführen.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West