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Bericht von Florian Scholz:

Teil 2 des beliebten (und kostengünstigen) Triathlon-3er-Cups. Nach der olympischen Distanz in Linz vor 3 Wochen stand diesmal der Steeltownman am Pichlinger See am Plan. Eine Sprintdistanz mit 0,75km Schwimmen, 20km Radfahren (flach mit scharfen Kurven) und 5km Laufen am See.

Das Wetter meint es gut. Es ist zwar relativ windig und bewölkt, aber trocken. Der See hatte gut warme 26°C, den Neopren konnte ich also zurecht daheim lassen. Die Besonderheit beim Steeltownman ist, dass es eigentlich 2 Rennen gibt. Zuerst eines für alle 40-jährigen und darüber (wo ich heuer erstmalig hineinfalle) und anschließend eines für alle Unter-40-AthletInnen.

Das Schwimmen (2 Mal einen U-Kurs mit kurzem Landgang dazwischen) läuft brauchbar, mit der Zeit bin ich etwas unzufrieden, 14:57min. Lt. Garmin ist die Strecke aber etwas länger und ein Teil vom Schwimmausstieg ist ebenfalls dabei. Nach etwas Wechselgefummel (das Helmband hat sich verdreht) und kleinen Problemen auf den ersten Metern der Radstrecke in die Schuhe hineinzukommen geht es dann auf der 4 Mal zu fahrenden 5km-Schleife gut & schnell dahin.

Gerade die ersten beiden Runden ist noch viel Platz, danach wird es etwas enger durch später aus dem Wasser gekommene und zu überrundende AthletInnen, dafür werde ich schneller. Mit der schnellsten Wechselzeit (zeitgleich) in diesem Rennen der Oldies (ein paar Youngsters der 2. Welle wechseln aber noch schneller) geht es auf die Wendepunktstrecke (perfekt zum Platzierungszählen) am Pichlinger See, die ebenfalls 2 mal absolviert werden muß.

Nach einem Höllentempo zu Beginn (Pace unter 4min/km) pendle ich mich bei ca. 4:12min/km ein und muss von Platz 9 aus nur 2 Läufer passieren lassen. Kurz vor dem Ziel mit der Chance einen anderen zu überholen werde ich leider selbst noch überholt. Somit ergibt das gesamt Rang 12 bei den über 40-jährigen mit einer Zeit von 1:10:02 sowie AK Platz 6.

Gemeinsam mit dem 2. Lauf wäre es Rang 37 von 222 StarterInnen gewesen. Da darf man bei dieser engagiert organisierten Triathlonveranstaltung durchaus zufrieden sein. :-)

Details: Ü40-Welle - 12. gesamt, 6. in der AK

Bericht von Armin Blasch:

Schon letztes Jahr angemeldet, stand nun am 22.06.2019 ein kleines Saisonhighlight am Programm. Der 2. Traunsee Halbmarathon, ein professionell organisierter Halbmarathon in traumhafter Kulisse mit spannender und bekannter Streckenführung.

Die Strecke führte von Ebensee (inkl. 4 km Schleife in Ebensee) über die Bundesstraße (außerhalb der Tunnelkette Traunkirchen) bis auf den Rathausplatz Gmunden. Ein gewaltiges Starterfeld von ca. 1.300 StarterInnen, Einzel und Staffel gingen am Samstagabend am Seeufer in Ebensee an den Start. Gut organisierter Anreiseverkehr per Zug und Schiff bzw. der Gepäcktransport nach Gmunden zeichneten die Veranstaltung schon im Vorhinein aus.

Ich wollte den Halbmarathon gemütlich angehen, ohne Druck und auch keine neue PB anvisieren, da ich auch dies hier meine Premiere war, trotz bekannter Streckenführung. Ein paar bekannte Gesichter traf man am Start, ansonsten war es ein sehr persönliches Rennen. Bei leichten Regen starte ich um 19:08 (die spezielle Uhrzeit da man bis zum Sonnenuntergang um 21:08, als sogenannter „Sunfinisher“ unter 2h finishen konnte, danach als „Moonshiner“) Richtung Gmunden.

War gespannt ob ich trotz Arbeitstag am Badeplatz abends noch die Kraft hatte, einen guten Halbmarathon auf die Straße zu bringen. Die ersten 5 km in Ebensee war ich gut  in einer Gruppe positioniert und wir liefen diese in 21 min. Ich wollte eher einen Genusslauf machen, aber im Wettkampfmodus ist dies immer ein wenig schwierig. Der Ehrgeiz hatte mich wieder gepackt und die Tunnelkette bis Traunkirchen, wo der einzige nennenswerte Anstieg wartete, verliefen teilweise alleine sehr gut, mit einem 4:20er Schnitt.

Ich wusste nun, heute konnte ich einen guten Lauf ins Ziel bringen, keine neue PB, aber eine gute Zeit zwischen 01:30 – 01:40 h, was auch meine Wunschzeit an diesem Abend war. Motiviert und angefeuert von zahlreichen Fans und Besuchern an der gesperrten Bundesstraße nach Altmünster bildete sich eine starke 4-5 Mann/Frau Gruppe. Das Tempo war perfekt und ich konnte mich gut ziehen lassen.

Die Zeit verlief schnell und schon waren wir am Ortsende von Altmünster, nun konnte ich mich absetzen und lief, über den Toscanapark / Schloss Ort ein eher einsames Rennen, machte noch ein paar Plätze gut und finishte, mit musikalischer Unterstützung und lautstarken Anfeuerungen der Zuseher auf der Toscanapromenade, mit einer Zielzeit von 01:33:32 h am Hauptplatz von Gmunden.

Ich war happy, keine Müdigkeit trotz anstrengendem Tag und eine absolut zufriedenstellende Halbmarathonzeit. Die ausgezeichnete Labe und die Massage im Zielbereich konnte ich richtig genießen. Am Ende war es überraschend ein 69. Gesamtplatz von 923 FinsiherInnen sowie AK Ü30-M  16. Platz von 158 Finishern.

Fazit: Ein wirklich top organisierter und wunderschöner Halbmarathon, feines Starterpackage, gute Verpflegung, 6 Labstellen zwischen Ebensee und Gmunden, tolle Stimmung, großes Starterfeld und einzigartige Kulisse. Sehr empfehlenswert!

Kurze Regeneration und dann findet ein weiteres Highlight am kommenden Samstag in Timelkam statt, der 33. Vöckla-Ufer-Lauf 2019, näheres unter www.voecklauferlauf.at.

Bericht von Charly Schiemer: Wieder waren bei dieser super Veranstaltung über 250 Läufer am Start (Einzel mit Staffel). Die Radstrecke war diesmal mit weniger Höhenmeter was für mich sehr angenehm war. Ich war Einzel und mit Staffel (Lauf mein Neffe Lukas Wistauder) am Start. Mit der Radzeit war ich sehr zufrieden aber die 20 min- 21 min beim Lauf konnte ich leider nicht erreichen. Trotzdem reichte es für Platz 1 in der M50 von 5 Teilnehmern. Rad 31:14 und Lauf 22:44 – Gesamt 54:31 Die Gesamtplatzierung freute mich mehr Rang 8 von 40 Herrn Einzelstartern. In der Staffel erreichte ich mit Lukas eine sehr gute Zeit von 25:29 und wir erreichten Rang 20 von 33 Startern. Für nächstes Jahr hoffen wir , dass wir uns ca. 1 Minute steigern können, damit wäre vielleicht ein TOP 10 Platz möglich.

Wie schon in den letzten Jahren fand die Vereinsmeisterschaft in der Disziplin Duathlon im Rahmen des Charity Duathlons in Powang statt. Der Name des Events verrät schon, dass dieser Bewerb einem karitativen Zweck gewidmet ist. Jedes Jahr wird der Erlös der Veranstaltung gespendet, dieses Jahr an die kleine Paulina mit angebohrenem Herzfehler. Alleine das ist Grund genug bei solch einem Event mitzumachen.

Der ASC war dieses Jahr etwas schwächer vertreten, als die letzten Jahre, 5 Teilnehmer versuchten sich entweder alleine oder in einer 2er-Staffel an der 15km MTB- und 4,6km Lauf-Strecke.

Vereinsmeisterin wurde Manu Höllnsteiner, sie nahm allerdings gleich mehrere Pokale mit nach Hause. Nebenbei war sie auch schnellste ihrer Altersklasse und auch tagesschnellste Dame überhaupt.

Vereinsmeister wurde Charly Schiemer vor Roland Sperr. Charly gewann gleichzeitig seine Altersklasse, Roland wurde in seiner 3.

Zusätzlich starteten Berni Eicher und Tobias Meister in der Staffelwertung (Tobias MTB, Berni Run). Sie belegten den 2. Platz in der Mixed-Staffelwertung.

Somit war es für den ASC trotz etwas geringerer Teilnehmerzahl als in den letzten Jahren ein sehr erfolgreicher Tag. Gratulation an alle Teilnehmer!

Die Ergebnisse im Detail:
Manu Höllnsteiner      1:01:20   1. Platz in W-AK1 und Tagessieg Damen
Charly Schiemer           54:31   1. Platz in M-AK3
Roland Sperr                55:00   3. Platz in M-AK1
Berni Eicher & Tobias Meister   53:24   2. Platz in Staffel-Mixed Wertung

Bericht von Felix Hermanutz vom 2. Teil seiner Radreise von Mallorca nach Attersee:

Seit mittlerweile 2 Wochen sind Markus und ich von Mallorca aus unterwegs. Die Pyrenäen und das Flachland rund um Toulouse bis Nimes haben wir bereits hinter uns gelassen. Als nächstes ging es in die Provence, in der wir dem berühmten Mt. Ventoux einen Besuch abgestattet haben.

Und das sollte erst der Auftakt für die nächsten richtig bergigen Abschnitte werden, denn nun befanden wir uns endlich in den französischen Alpen auf der Suche nach den berühmten Tour de France Pässen. Auf unserer Königsetappe standen Col de Parquetout, Col d‘Ornon, Alpe d‘Huez und Col du Glandon bei wunderschönem Wetter auf dem Programm.

Erst am nächsten Tag, nach knappen 2 Wochen strahlendem Sonnenschein, sollten wir unseren ersten Regentag haben. Das Problem war dabei nicht unbedingt die Nässe, sondern vielmehr die zu erwartende Kälte auf über 2000m am Col de la Madeleine über den wir fahren durften.

Bei 5 Grad und Regen stürzten wir uns, dick eingepackt in unsere Daunenjacken, in die nasskalte Abfahrt und beendeten unsere Tour 50 Kilometer vor unserem geplanten Ziel -> Aosta, um nicht nochmal in die Höhe auf den kleinen St. Bernhard zu müssen.

Am Montag dem 10. Juni ließen wir dann schließlich auch Frankreich hinter uns und knackten ein vorletztes Mal die 2000m Marke mit 2188m am kleinen St. Bernhard an der Grenze zu Italien. Auch wenn uns der Regen an diesem Tag noch durchs ganze Aostatal begleiten sollte, durch die steigende Temperatur ließ sich das gut aushalten.

Im Moment befinden wir uns in Ivrea und hoffen auf besseres Wetter auf unserer heutigen Etappe nach Como. Nun heißt es Endspurt, denn gute 700km fehlen noch bis nach Attersee. In den nächsten 5 Tagen warten noch einige Highlights mit dem krönenden Abschluss am Großglockner.

Vorrausichtlich kommen wir dann am Samstag den 15. Juni zuhause an. Nach mittlerweile 4 Monaten im Ausland und unzähligen Stunden auf dem Rad, ist die Vorfreude am Samstag wieder zu Hause zu sein schon sehr groß!

Unser Vereinsmitglied Felix war über die Wintermonate beruflich auf Mallorca. Ende Mai hat er dort seine Zelte abgebrochen und radelt nun mit einem Freund gemeinsam von Mallorca aus wieder zurück Richtung Heimat. Ihr Gepäck haben die beiden so gut es geht minimiert, damit es sie bei den ca. 2.400km und 57.000HM nicht zu sehr bremst. Wenn alles nach Plan läuft, möchten sie bis Juli wieder zurück am Attersee sein.

Mittlerweile haben sie die Pyrenäen hinter sich gelassen und befinden sich am Mittelmeer.

Ein Bericht von Felix Hermanutz vom 1. Teil ihrer Radreise:

28. Mai, los ging die Reise. Gemeinsam mit meinem Freund Markus Hertlein bestieg ich die Nachfähre von Palma de Mallorca nach Barcelona, von wo es mit dem Rad weiter gehen sollte.

Die ersten 3 Tage ging es durch hügelige Landschaft bei Andorra vorbei Richtung Pyrenäen zur französischen Grenze. Diese waren auf Grund einer Krankheit für mich die schwersten Tage, selbst den Windschatten meines Kollegen konnte ich nur mit enormer Anstrengung halten. Jeden Morgen war eine enorme Überwindung notwendig, um wieder aufs Rad zu steigen und die nötigen 100km abzustrampeln.

In den Pyrenäen angekommen begann die Erkundung der berühmten Tour de France Pässe beim Port d'eth Portilhon und führte über den Col de Peyresourde zum Col d'Aspin und anschließend zum Col du Tourmalet. Bei einer extra Tour schauten wir uns noch den Col du Soulor und den Col du Aubisque an.

Seit dem 03. Juni geht es jetzt flach Richtung Alpen. Im Moment befinden wir uns wieder am Mittelmeer in Narbonne (zwischen französisch-spanischer Grenze und Montpellier). Das Wetter meint es extrem gut mit uns, jeden Tag strahlender Sonnenschein mit über 30 Grad. Selbst Abfahrten auf 2.000 Meter funktionieren "kurz-kurz".

Nur die Überführungsetappe von Toulouse nach Narbonne war geprägt von sehr starkem Gegenwind der uns zumindestens mental zu schaffen gemacht hat, der Körper läuft aber noch wie am 1. Tag.

Bericht von Armin Blasch:

Vergangenen Samstag stand nun nach 2 Jahren Pause wieder ein Triathlon auf meinem Wettkampfplan. Wie auch beim Trumer Triathlon 2017 ging es auch am 01. Juni 2019 beim Linz Triathlon über die Olympische Distanz, d.h. 900m Schwimmen, 42km Radfahren und 10,5km Laufen.

Die Vorbereitung lief sehr gut, jedoch die spezifischen Triathlon-Einheiten waren bei mir im Vorfeld Mangelware. Auf jeden Fall freute ich mich auf einen weiteren neuen Triathlon-Bewerb, dieses Mal am Pleschinger See in Linz.

Schon bei der Anreise nach Linz in der Früh war es schon sehr warm draußen und der Bike Check-In um 09:30 versprach schon ein sehr heißes Rennen, auch da auf allen ausgetragenen Distanzen Sprint – Olympisch – Halbdistanz über 1.000 SportlerInnen an den Start gingen.

Nun hieß es warten bis zum Startschuss der Olympischen Distanz um 12:45, davor startete noch die Halbdistanz (bei ca. 23-25 Grad). Auch die aktuelle Triathlon-Abordnung des UASC Attersee West war an diesem Tag auf dem Olymp. Distanz stark vertreten und es wurde sozusagen eine kleine interne „Vereinsmeisterschaft“ ausgetragen. Gratulation an meine KollegenInnen zu den TOP Zeiten und Platzierungen, ein starkes Zeichen! Auch die Betreuung und der Fanclub war vertreten, vielen Dank!

Nun zum Rennen. Start um 12:45 im 18 Grad angenehmen Pleschinger See. Die 900m vergingen recht schnell, jedoch konnte ich keinen durchgehenden Rhythmus finden und mich auch nicht aus dem Schwimmpulk ein wenig absetzen um Raum zu gewinnen. Mit einer konstanten Zeit von 18min stieg ich aus dem Wasser und lief zur Wechselzone, unter Anfeuerung der vielen Zuseher an der Strecke.

Mit einem zügigen Wechsel ging es aufs Rad und eine 42km lange und sehr kupierte Strecke mit 400HM lag vor mir. Ich fühlte mich sehr wohl am Rad und hatte genug Energie um die ersten km, die nur bergauf verliefen, konstant in den Rhythmus zu finden. Es ging in Richtung Mühlviertel durch kleine Ortschaften, von kleinen Nebenstraßen bis zu befahrenen Bundesstraßen über Luftenberg wieder zurück an den Pleschinger See.

Mit einer Radzeit von ca. 01:15 und einem Schnitt von ca. 32,5km/h stieg ich ab und nach einem kurzen Wechsel ging es noch auf die flache 10,5km Laufstrecke entlang des Eventgeländes. Nach kurzer Eingewöhnung kam ich in meinen Laufrhythmus und konnte „meine Disziplin“ mit 46min (4:24 Schnitt) über die Bühne bzw. durch den Zielbogen laufen. Endzeit: 02:26:37, zufriedener 73. Platz von 280 StarterInnen sowie 23. Platz von 67 Startern der AK.

Ein toller und top organisierter Bewerb in Linz, viele bekannte Gesichter sowie Triathlon-Sport vom Feinsten. Sehr zu empfehlen!

Bericht von Manu Höllnsteiner:

Bei (fast) perfekten Bedingungen (für mich hätte es gerne etwas kühler sein können) startete ich bei meinem ersten olympischen Triathlon am 01.06. in Linz.

Zu bewältigen waren 900m Schwimmen im Pleschinger See, 42 km Radfahren ins Mühlviertel mit gut 400 HM und 10,5 km Laufen am Donaudamm.

Leider fiel das Training hierfür sehr mager aus. Umso glücklicher und stolzer bin ich diese Herausforderung in 2:38 Std geschafft zu haben. Dies ergibt eine Wertung von Rang 21 der Damen und 10 in der AK.

Vielen Dank an Julia und Markus für die tolle Unterstützung vor Ort.

Bericht von Florian Scholz:

Tolle Wetterbedingungen beim diesjährigen Linztriathlon - ca. 23° in der Luft und 18° im Wasser, bisschen windig vielleicht, aber teilweise bewölkt und vor allem nicht so schwül wie hier sonst so oft. Der UASC ist ja gerade hier bei der olympischen Distanz (0,9km - 42km (inkl 400Hm) - 10,5km) mit insgesamt 5 TeilnehmerInnen gut vertreten.

Ich selbst war ungewiss wie es verlaufen könnte, der Lauf in Laakirchen vor 2 Wochen war nicht so berauschend und auch meine Wattwerte am Rad waren schon besser. Ausgeruht trifft es auch nicht, denn da ich gerade mitten in der Grundlagenphase für meine erste Langdistanz bin, war der Linztriathlon eher als harte Trainingseinheit gedacht.

Beim Schwimmen (Neopren natürlich erlaubt) komme ich aber dann in einen sehr guten Rhythmus hinein und schwimme auch keine großen Umwege - nach 15:57min bin ich heraußen und kann nach einem guten Wechsel am Rad ebenfalls gut Druck aufs Pedal bringen. Das letzte Stück von Luftenberg retour ist zwar etwas Gegenwind und die Beine werden schon müde, trotzdem läuft es und der Bike-Split von 1:13:26 ist ebenfalls sehr zufriedenstellend.

Nach einem Beinahe-Fauxpas in T2 (Rad am falschen Platz eingehängt, trotzdem die 16. Wechselzeit gesamt) kann ich auf der 2-Runden Wendepunktstrecke mein Tempo konstant durchziehen und den Viertelmarathon in 47:50min beenden.

Gesamt ergibt das 2:20:39h, eine neue persönliche Bestzeit auf der olympischen Distanz und Gesamt-Rang 48. Besser hätte ich es mir nicht wünschen können! Und es war sicher nicht mein letzter Start hier...

Nachdem auch die VereinskollegInnen super und schnell abgeliefert haben ist der Verein meiner Meinung würdig vertreten worden! Da wäre ja fast eine Vereinsmeisterschaft möglich gewesen... :-)

Ergebnis: Platz 48 von 285 gesamt sowie 13. von 60 in der AK

Bericht von Charly Schiemer (Wettkampf Nr. 6/2019):

Zum ersten Mal wurde dieser schöne Lauf am Samstag Nachmittag durchgeführt. Durch meine Verkühlung bin ich diesmal nur beim 10km Lauf an den Start gegangen.

Ich konnte daher den gewünschten 4er Schnitt nicht laufen. Bei KM 8 überholte mich mein guter Lauffreund Franz Hitzl und ich konnte Gott sei Dank ein wenig seinen Windschatten nutzen. In einer Zeit von 43:30 kam ich als Siebter der Klasse M50 von 40 Teilnehmern ins Ziel. Gesamtrang 33 von 290.

Sieger wurde Christian Guttenbrunner (M30) in der Zeit 33:13 vor Daniel Steinlechner (M50) in 34:37 und Jürgen Wagner (M40) in 36:09.

Bericht von Charly Schiemer:

Bei traumhaften Laufwetter waren bei dieser Laufveranstaltung (mit den Kindern) an die 200 Teilnehmer am Start. Gleich nach 2 bis 3 km merkte ich, dass ich ein gutes Tempo laufen kann (bin doch seit dem Welschlauf am 04.05.2019 nichts mehr gelaufen) und war überrascht, dass mich nur ein Läufer der M40 und ein Staffelläufer überholt haben.

Ich erreichte das Ziel in 1:44:48 und holte in der M50 Rang 2 und Gesamtrang 21 von 69 Teilnehmern. Sieger wurde Thomas Plamberger mit TOP Zeit von 1:20:45 trotz 400 HM. 

Bericht von Manu Höllnsteiner:

Am 24.05. versuchte ich mich bei meinem ersten Einzelzeitschwimmen in Pucking als Vorbereitung für den Triathlon in Linz nächste Woche. Die Entscheidung ob ich tatsächlich teilnehmen würde, fällte ich erst am selben Tag, da ich schon seit einiger Zeit gesundheitlich angeschlagen war und eigentlich keine Krankheit mehr riskieren wollte vor Linz.

Nachdem das aber eine gute Gelegenheit war für einen ersten Freiwasserschwimmversuch nutzte ich diese auch. So ging es um 18 Uhr bei traumhaftem Wetter mit ca. weiteren 65 Teilnehmern im 10 Sekunden Takt ab in den Puckinger See. Trotz der doch recht regen Pflanzen- und Tierwelt habe ich mich nicht zu sehr beunruhigen lassen (das ist nämlich oft mein größtes Manko beim Schwimmen in lebenden Gewässern), das stimmte mich doch positiv. Nur war ich leider sehr kraft- und atemlos - so absolvierte ich die 1000m ziemlich erledigt in 20:02 Minuten.

Allenfalls muss erwähnt werden, dass es ein sehr nettes und gut organisiertes Event mit Wiederholungsbedarf war. Im Anschluss gab es im Naturfreundehaus noch leckere Verpflegung in netter Gesellschaft.

Bericht von Flo Scholz:

Tolle Wetterbedingungen in Laakirchen beim Papierstadtlauf - nach dem vielen Regen in letzter Zeit war es pünktlich zum Wettkampf sonnig und auch wieder wärmer bei ca. 20°C.


In dem überschaubaren Feld von ca. 60 Männern und 20 Damen (letztere hatten nur 3 statt 4 Runden zu laufen) ging es für mich primär darum nach dem Außenband-Einriss im rechten Fuß vom Februar wieder mal etwas Wettkampfkilometer und Tempohärte zu sammeln.
Wirklich berauschend war mein Lauf nicht, dennoch konnte ich eingermaßen konstant durchlaufen und in 29:54 noch in sub30 für die 7km finishen. Das ergab Rang 40 bei den Männern bzw. Platz 10 in der AK.


In Kombination mit je ca. 20km Rad-An- und -Rückfahrt ergab das eine ganz brauchbare Trainingseinheit - und das gut gefüllte Startersackerl passte auch. :-)

Bericht von Markus Fiedler:

Am Samstag dem 18.05 startete ich um 7.00 Uhr beim 600km Brevet von Haid mit 67 weiteren Teilnehmern. Davon hatten sich ca.15 Starter ein Durchfahren ohne Schlafpause vorgenommen und mussten sich somit einer riesigen Herausforderung stellen, da dieser Brevet nicht nur sehr lange sondern auch sehr anspruchsvoll war.

So führte die Strecke von Haid gleich in das hügelige Mühlviertel, weiter in das windanfällige Waldviertel, von wo es durch die "Kalte Kuchl" nach Mariazell ging. Das Wetter war sehr föhnig aber sonnig. Ich  wusste noch vom Vorjahr dass es ab der "Kalten Kuchl" kalt werden würde, somit hatte ich heuer zur Sicherheit eine Schicht mehr mit, welche auch notwendig war. Von Mariazell ging es durch die Wildalp, umringt von unzähligen Bäumen und in ständiger Begleitung von Flüssen wie die Salza, Ybbs und später die Enns zurück nach Haid.

Ich fuhr in einer fünfköpfigen Gruppe, wir konnten den 600km Brevet in einer reinen Fahrzeit unter 20h beenden. In Haid erwartete uns eine ausgiebige, heiße Dusche gefolgt von Gulasch mit Brot.

Bericht von Markus Fiedler:

Der erste 400km Brevet in diesem Jahr fand am 11. Mai mit Start und Ziel in Haid statt. Der Start erfolgte pünktlich um 6.00 Uhr, einige der 74 Teilnehmer zogen einen verfrühten Start vor und begaben sich bereits um 5.00 Uhr auf die 400 km lange Strecke. Das Wetter war sehr ordentlich, von Haid bis Braunau hatte es mich nur einmal kurz abgenieselt. Am weiteren Weg bis zur Labestation Kronberg war der Himmel nur leicht bedeckt, die Sonne schien fast durchwegs und die Temperatur war sehr angenehm.

Das sich das Wetter jedoch ändern wird war klar, denn der Wetterbericht für den späten Nachmittag war alles andere als berauschend. Ab Bad Ischl war es dann soweit, es hatte wie aus Kübeln geregnet und es wurde unangenehm kalt, der Wind wurde böhig und das sollte sich die restlichen Kilometer bis Haid nicht mehr ändern. Startete ich beim St.Georgener 300km Brevet mit einem Muskelkater in den Beinen, so waren diese für den 400km Brevet gut vorbereitet, dachte ich.

Von Anfang an war das Tempo sehr hoch, für mich zu hoch. Nichts desto trotz zog ich mit, leider nur bis Kilometer 170, dann waren meine Beine total übersäuert und kraftlos, ich war eigentlich komplett erledigt. Ich schleppte mich dann mühsamst bis zum Kronberg, wo ich eigentlich aufgeben wollte, aber mein Ehrgeiz ließ das nicht zu.

So fuhr ich weiter mit dem Wissen das es noch gute 150 Kilometer sind, die Beine schwer waren und das Wetter umschlagen wird, eigentlich äußerst schlechte Voraussetzungen. Nach einer reinen Fahrzeit von 12h 45min bin ich total durchnässt und halb erfroren in Haid angekommen.

Obwohl ich des öfteren mit dem Gedanken aufzuhören gespielt hatte, war ich dann doch froh dass ich die Härteprobe durchgestanden habe. Als Belohnung gab es eine heiße Dusche, Spaghetti und ein Stück Kuchen.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West